Re: Rollerzündung assimiliert. Widerstand ist zwecklos
Verfasst: Mi 30. Mär 2022, 19:05
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Hallo Carsten,burkhardt hat geschrieben: Sa 26. Dez 2020, 19:08 Ich denke, eine CDI von Naraku für DC und 4-Takt mit Artikelnr. NK390.16 oder NK390.23 könnte das gesuchte Teil sein.
https://www.naraku.com/distributors-2/
Hallo Steppe,




So einen tollen Prüfstand wie Du habe ich nicht.425 Silvio hat geschrieben: Sa 2. Apr 2022, 17:46 die Zündkurve habe ich mit einem simplen Prüfstand ermittelt (siehe Fotos).
Das ist so ein sinnfreies Geblubber.
Was mich wundert, daß da 101-Octane auf der Verpackung steht und Casoli auf dem Bauteil. Das macht stutzig.
Was Du beobachtet hast, daß reicht sicher für einen Viertakter im 50 cm³ Motorroller, um diesen zu starten, im Leerlauf tuckern zu lassen und bei Vollgas zu betreiben. Wir erwarten vielleicht zu viel von einer Steuerung für 7,50-30€?425 Silvio hat geschrieben: Fr 1. Apr 2022, 20:24 habe heute die DC CDI Naraku 390.16 bekommen und sofort getestet. Sie verstellt, aber ziemlich merkwürdig:
-bei niedriger Drehzahl volle Frühzündung
-bei höherere Drehzahl volle Spätzündung (ist eher ein umschalten als ein verstellen)
-bei hoher Drehzahl wieder volle Frühzündung
Auch Djog hat den Sprung beobachtet:Bastelpeter hat geschrieben: Mo 22. Mär 2021, 07:55 Also nochmal, die GY6 CDI NK390.24 ist eine AC CDI. Warum AC? Weil sie rein Wechselstrom-betrieben ist. Die ca 300V der Ladespule speisen einen Kondensator, der sich dann über die ZSP entlädt. Die Verstellung passiert rein elektronisch.
Was lößt jetzt die Zündung aus und wie verstellt sie? Der Nocken außen am Polrad induziert im Pickup eine Spannung in Form einer Sinuswelle. In dem Moment, wo die "erste" Ecke unter den Pickup kommt gibt es eine positive Halbwelle. Wenn der Nocken dann den Pickup verlässt, gibt eine zweite, negative Halbwelle. Je länger der Pickup, desto später kommt die zweite Halbwelle bzw. desto früher kommt die erste. Diesen Effekt macht sich die Elekronik der CDI zu Nutze. D.h. bei niedrigen Drehzahlen zündet die CDI bei der zweiten Halbwelle und bei höheren bei der ersten.
Djog hat geschrieben: Do 14. Sep 2017, 21:27 Stellt man das System auf 10° vor OT ein, bleibt die Zündung konstant bis ca 1300- 1500 U/min bei 10°
vor OT. Werden die 1300-1500U/min erreicht, springt die Zündkurve mit einem Sprung auf 25° vor OT
und von da an verstellt sie. Da meine Bohrmaschine wie gesagt nur 2000U/min macht, konnte ich nur
noch ca. 5° Verstellung in Richtung früh sehen.
Djog hat geschrieben: So 24. Sep 2017, 21:37 Das Motorgehäuse hat bestimmt das erste mal eine Welle mit 10 000 U/min gefühlt.
Da ich ja eine längere Geberfahne angebaut habe, Springt der Zündzeitpunkt bei der großen CDI bei ca. 1300U/min von 10° direkt auf 23°. Hat man den Poti der NK390.24 in Richtung cw (rechts) voll rein gedreht,
ist dieser Sprung nur noch sehr klein, so ca. von 10° auf 13 oder 14° dann verstellt sie sehr schön bis auf 38°.
Weiterhin steht in dem Katalog:burkhardt hat geschrieben: Mi 28. Jul 2021, 22:01 ich versuche Dir Deine Frage zur Funktion der Einstellschraube bei einer Naraku NK390.24 mit einem Zitat aus einem Katalog von Naraku (vielleicht vom 26.11.2008) zu beantworten:
"Es werden Zündeinheiten 45Km/h als Ersatzteil angeboten,
Tuningzündeinheiten ohne Drehzahlbegrenzung zum Entdrosseln und
einstellbare Tuning CDI ́s welche eine Drehzahlbegrenzung über eine Einstellschraube erlauben."
Die NK390.24 ist beschrieben mit "CDI mit einstellbarer Drehzahlbegrenzung".
Werbeversprechen von Verkäufern haben so viel Wert wie Wahlversprechen von Politikern, oder etwa nicht?
Solange keiner das Gegenteil beweist, würde ich davon ausgehen, daß die Einstellschraube die maximale Drehzahl reguliert und keine Verstellung des Zündzeitpunktes im Leerlauf bewirkt. Die einstellbare Begrenzung der maximalen Drehzahlen wirkt eventuell auch nur in Bereichen oberhalb der Höchstdrehzahl der Awo, so daß man keine Wirkung der Einstellschraube bemerkt.
Die im Jahre 2015 angestoßene Idee von Bastelpeter hat einen herausragenden Umfang ergeben und da hat die AC-CDI mehr Gewicht bekommen.burkhardt hat geschrieben: Fr 25. Dez 2020, 19:05 Wir benötigen insofern eine CDI für 4-Takt mit Zündverstellung, welche höchstwahrscheinlich durch einen Mikrocontroller realisiert wird. Die Kurve der Zündverstellung könnte dabei festgelegt sein (wie bei Deiner Naraku) oder wählbar durch ein Mäuseklavier (wie bei Vape) oder programmierbar (wie bei Steppe).
Vielleicht baut mal einer (Tosch?) eine CDI mittels ESP8266 oder ESP32. So könnte man daheim die Kurve per WLAN ändern oder die Betriebsdaten ans Handy am Lenker übertragen.
Die CDI bezieht entweder eine Gleichspannung oder eine Wechselspannung. DAS ist der Unterschied zwischen DC-CDI und AC-CDI.
AC (alternating current) steht für Wechselspannung.
DC (direct current) im Gegensatz steht für Gleichspannung.
Wenn man somit in seiner Lima im Stator wie beim S51 eine Primärzündspule hat, dann erzeugt das Magnetfeld des Rotors eine Wechselspannung und man greift zur AC-CDI.
Hingegen, wenn die Spannung hinterm Gleichrichter aus dem von Batterie oder Kondensator gepufferten Bordnetz kommt, dann benötigt man eine DC-CDI.