Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Licht, Hupe, Lima & Regler, Batterie, Zündmagnet
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braendel
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von braendel »

steppe hat geschrieben: So 21. Mär 2021, 14:04 Für die Zündverstellung ist allein die CDI verantwortlich,
:::::k :::::pp :::::pp

Gruß
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psilie
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von psilie »

braendel hat geschrieben: So 21. Mär 2021, 18:38
steppe hat geschrieben: So 21. Mär 2021, 14:04 Für die Zündverstellung ist allein die CDI verantwortlich,
:::::k :::::pp :::::pp

Gruß
Da stimme ich euch ja zu. Die Zündverstellung an sich regelt allein die CDI.
Wann die CDI anfängt zu arbeiten bestimmt man dadurch, indem man den Rotor mit der fallenden Kante des Geberplättchens genau unter den Pickup positioniert.
Wann die Zündverstellung aber enden soll, das bestimmt die Länge des Plättchens mit der steigenden Kante.

Siehe hierzu auch die Ausführungen von Bastelpeter:

viewtopic.php?p=128265#p128265

Ich denke auch die Grafik ist da recht eindeutig und leicht verständlich.

Für die Zwischen-Zeilen-Leser: Spass-Modus AN:
Aber eigentlich ist es mir völlig Wurscht. :lol: Meine Karre läuft!! :::::bb :P
Spass-Modus Aus.
Gruß psilie.

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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von burkhardt »

Hallöchen psilie,

auch wenn die Karre läuft, so ist es doch schön zu wissen, wie das Hexenwerk zusammenhängt.

Wir erleben aktuell sehr deutlich, was dabei herrauskommt, wenn Meinung weniger Experten in Dauerschleife wiederholt werden und bei Hinterfragen schon Ketzerei unterstellt wird.

Ich will nicht nerven:
burkhardt hat geschrieben: So 14. Mär 2021, 21:14 Hat mal jemand geprüft, ob sich die Verlängerung des Blechstreifens wirklich wie gewünscht auswirkt?

Aus folgender Überlegung bezweifle ich das:
Bastelpeter ist ein spitzen Neuerer und verdient für seine Leistungen einen Orden. Nach den Priestern kam ein neuer Leitspruch auf: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Beste Grüße
Carsten
Andre@s
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von Andre@s »

Guten Abend,
erstmal danke für die vielen Antworten.
Ich werde jetzt einfach Mal die 23mm Länge des Plättchen übernehmen und schauen wie sie damit läuft.
Bericht folgt.
Gruß
Andreas
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steppe
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von steppe »

psilie hat geschrieben: So 21. Mär 2021, 19:51 ...
Wann die Zündverstellung aber enden soll, das bestimmt die Länge des Plättchens mit der steigenden Kante.

Siehe hierzu auch die Ausführungen von Bastelpeter:

viewtopic.php?p=128265#p128265

Ich denke auch die Grafik ist da recht eindeutig und leicht verständlich.
Sorry psilie, aber das halte ich für Mumpitz. Wie soll eine starre Länge des Plättchens für dynamische Zündverstellung sorgen? Noch mal, wenn die CDI in der Lage ist, drehzahlabhängig den Zündzeitpunkt zu verstellen, dann macht die CDI, und nur diese das. Eine normale CDI zündet immer zum selben Zeitpunkt, egal wie lang das Plättchen ist. Weiß garnicht, wie der Beitrag in die Wissensdatenbank kommen konnte.

Das einzigste, was ich mir mit der Länge des Plättchen in der Variante von Bastelpeter vorstellen könnte, daß er mit genau dieser Länge seine angeblitzte Markierung gern dort sehen möchte, wo er sie haben möchte. Ich konnte auf dem Video ehrlich gesagt nicht viel erkennen. Vielleicht wandert die angeblitzte Kante unter den Geber, und dann gewinnt man vielleicht den Eindruck, die Länge sei entscheidend. Aber wie im richtigen Leben: Länge ist nicht alles ;-)

Gruß Steppe
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Bastelpeter
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von Bastelpeter »

Moinsen Gemeinde. Eigentlich wollte ich mich ja raushalten, aber bei dem ganzen Halbwissen muss ich jetzt wohl doch mal was schreiben.
Steppe, hast du schonmal eine Rollerzündung in der Hand gehabt? Nein? Das habe ich mir gedacht! Wieso argumentierst du dann basierend darauf, dass du dir das nicht vorstellen kannst? Ich habe Stunden mit den Teilen am Oszilloskop verbracht und weiß was da passiert.

Also nochmal, die GY6 CDI NK390.24 ist eine AC CDI. Warum AC? Weil sie rein Wechselstrom-betrieben ist. Die ca 300V der Ladespule speisen einen Kondensator, der sich dann über die ZSP entlädt. Die Verstellung passiert rein elektronisch und nicht über einen Microcontroller berechnet wie ei DC CDIs.

Was lößt jetzt die Zündung aus und wie verstellt sie? Der Nocken außen am Polrad induziert im Pickup eine Spannung in Form einer Sinuswelle. In dem Moment, wo die "erste" Ecke unter den Pickup kommt gibt es eine positive Halbwelle. Wenn der Nocken dann den Pickup verlässt, gibt eine zweite, negative Halbwelle. Je länger der Pickup, desto später kommt die zweite Halbwelle bzw. desto früher kommt die erste. Diesen Effekt macht sich die Elekronik der CDI zu Nutze. D.h. bei niedriegen Drehzahlen zündet die CDI bei der zweiten Halbwelle und bei höheren bei der ersten. Also, je länger der Blechstreifen desto mehr Abstand zwischen den Halbwellen und desto mehr Verstellung.
Wer mal etwas recherchiert, wird im Netz viele Polräder mit verschieden langen Nocken finden. Warum machen die verrückten Hersteller das nur...?

LG
Peter
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steppe
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von steppe »

Bastelpeter hat geschrieben: Mo 22. Mär 2021, 07:55 D.h. bei niedriegen Drehzahlen zündet die CDI bei der zweiten Halbwelle und bei höheren bei der ersten.
Ajo :shock:
Und warum sollte sie das tun?

Du kannst zu deiner Aussage sicherlich handfeste Quellen liefern, da du ja des Recherchierens mächtig bist.
Ich fand nichts, vielleicht recherchiere ich auch falsch :? Zwei Anrufe in Fachwerkstätten brachten jedenfalls nur ein müdes "nöö, gibts nicht". Ist aber auch nicht repräsantitiv. Da hast du sicher Handfesteres vorzuweisen. Und dann lass ich mich auch gern korrigieren.

Gruß Steppe
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von burkhardt »

Lieber Peter,

ich freue mich, wenn Du als Urheber (des Gedankens zur Zündverstellung über die Länge des Blechstreifens) die andere Hälfte des Wissens zu der gegenteiligen Hälfte hinzufügst. Leider habe ich die Befürchtung, daß wir noch nicht das ganze Wissen zusammen haben.

Man kann von beobachteter Korrelation nicht zügig auf eine Kausalität schließen.

Du vermutest, daß eine AC-CDI analog sei und eine DC-CDI digital, wenn Du von elektronisch und Mikrocontroller sprichst?
Ich war davon ausgegangen, daß AC/DC die Energiequelle beschreibt.
Bei AC kommt die Energie direkt aus der Primärspule und bei DC aus der gleichgerichteten Batteriespannung.

Wenn ich mich anderswo belese, wie beispielsweise hier:
http://www.motelek.net/zundanlagen/cdi/ ... tion1.html
http://www.motelek.net/zundanlagen/cdi/ ... tion2.html ,
dann ist Deine Aussage stimmig, daß bei der AC-CDI die Zündzeitpunktverstellung ohne Mikrocontroller auskommt. Zumindest muß ich meine Überlegung revidieren, daß die Verstellung berechnet wird.

Ob man dann daraus schließen kann, daß alle DC-CDI über einen Mikrocontroller berechnen und die AC nicht, daß habe ich noch nicht gefunden.

Vorgenannter Quelle entnehme ich jedoch, daß die Zündzeitpunktverstellung vor allem drehzahlabhängig ist. Ich finde keinen Hinweis, daß die Länge des Blechstreifens der Dreh- und Angelpunkt ist.
Vielmehr verstehe ich das so, daß eben die Abstimmung vom Geber und seinem Nocken zu einem sauberen Signal verhelfen soll. Das bekräftigt Steppes Aussage.
Beste Grüße
Carsten
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Bastelpeter
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von Bastelpeter »

Genau so Steppe, die Erde ist so lange eine Scheibe, bis jemand beweißt, dass es nicht so ist.


https://transmic.fr/category/cdi/ac-cdi/

Hallo Burkhardt,
DC und AC sind Gleich - und Wechselspannung nicht analog und digital, obwohl es hier passt. Es gibt da verschiedene Ansätze. Die AC Zündung ist die einfachste , robusteste und vor allem die CDI , welche man ohne Batterie betreiben kann . Wie du vermutest, bezieht sie die Spannung aus der Ladespule der Lima.

Bei der DC gibt es verschiedene Ansätze. Die etwas einfacheren beziehen die Ladespannung auch aus der Lima und nutzen die DC Spannug nur für die Berechnung des ZZP. Die Microcontroller laufen meist mit 5 V Gleichstrom. Die etwas Aufwändigeren generierem die Ladespannung aus der DC Spannung. Dann hat die Lima keine Ladespule. Es gibt auch CDIs mit 2 Pickups, einen für Früh und einen Spät.
Bei der in der Awo verwendeten CDI wird das aber mit den Halbwellen gemacht. Deswegen kommt es hier wirklich auf die Länge an :lol:

LG
Peter
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steppe
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Re: Welchen Durchmesser hat der Rotor der Rollerzündung

Beitrag von steppe »

Bastelpeter hat geschrieben: Di 23. Mär 2021, 07:36 Genau so Steppe, die Erde ist so lange eine Scheibe, bis jemand beweißt, dass es nicht so ist.
Naja, Mainz, wie es singt und lacht ...

Ich habe mir den nötigen Stoff mal durchgezogen und muß sagen, Bastelpeter hat schon Recht mit seiner Zündung. Ich nehm das mit dem Mumpitz zurück. Nur ist das Zeugs nicht von den Chinesen (weswegen auch keine Fachwerkstat dieses Prinzip kennt bei den Rollern), sondern von Thierry, einem Franzosen, der das Zeugs entworfen hat.
Funktioniert in Abhängigkeit von Drehzahl (Höhe der Spannung bei entsprechender Drehzahl) und Nocken (Länge oder Anzahl(max.2)).
Hier kann man sich ein bißchen reinlesen zum Funktionsprinzip: [nturl]https://transmic.net/2016/07/14/yamaha/[/nturl]
Hättest du auch gleich liefern können, Peter.

Gruß Steppe
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