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Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 17:52
von AWO Scheune
Mein lieber Carsten, Silikon hat aus meiner Sicht im Motorenbau nichts verloren.
Die Haltbarkeit von Plast-O-Seal ist wie bei Hylomar, bei entsprechender Verschließung des Gebindes hält es eine Weile.
Bei Hylomar wie auch Plast-O-Seal habe ich noch nie eine Tube/Dose wegschmeißen müssen.
Teroson Vr400 mag allerdings keinen Frost, sonst ist dieses Zeug auch sehr lang zu gebrauchen.
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 17:56
von burkhardt
Danke Ihr Lieben für die reiche Nervennahrung!
AWO Scheune hat geschrieben: Di 12. Mai 2026, 17:52
Mein lieber Carsten, Silikon hat aus meiner Sicht im Motorenbau nichts verloren.
Warum nicht? Dann hätte es der Peter nicht als Hochtemperaturvariante angesprochen.
Edeltuning hat geschrieben: Di 12. Mai 2026, 17:26
Diese Tinktur >>>
https://www.ebay.de/itm/305477696097 <<< konnte ich geöffnet noch nach 15 jahren verwenden.

Ja, auch die Postpreise haben sich verfünffacht, außer du kaufst bei den Schinezzen.
Ja, aus Fernost ist Produktpreis plus Versand oft sehr kundenfreundlich.
An solch Hochtemperatursilikon hatte ich nicht gedacht. Vielleicht ist
das auch gut und günstig innerhalb der Zollunion beschaffbar.
Uwe2001 hat geschrieben: Di 12. Mai 2026, 17:35
burkhardt hat geschrieben: Di 12. Mai 2026, 15:59Silikontuben sind bei mir ausgehärtet, wenn ich sie nicht frisch gekauft habe.
Ich schraube die nach Gebrauch immer zu ,
dann bleiben die frisch .
Ich meinte nicht wirklich Tuben. Meine Kartuschen Silicon oder Acryl für die Fugen im Haus waren ungeöffnet aus dem Keller in die Tonne gewandert, weil ausgehärtet. Die Empfehlung zum Entsorgen kam hier auch schon im Forum für Wellendichtringe, wenn jene nicht mehr originalverpackt oder älterem Datums wären.
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 18:13
von Edeltuning
Kartusche oder Tube ist egal, das hält alles nicht lange und Silikon sowieso, außer eben dieses "Copper RTV Silikon", keine Ahnung warum das so lange haltbar ist.

Ich hatte es bevorzugt zur Zylinderkopfdichtung in Verbindung mit Kupferdichtung verwendet. Um das Geprassel auch wieder mal auseinander zu bekommen, hab ich eine Dichtfläche vorher noch mit "Schweißspray" besprüht.

Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 19:09
von AWO Scheune
Warum nicht?
Weil ich es schon erlebt habe, das dieses Zeug als Faden seinen weg bis in das Lagerschild und von dort weiter bis in den Übergang zum Zylinder gefunden hatte.
War bis jetzt nur einmalig, aber wenn es das einmal getan hat, warum soll es nicht wieder vorkommen.
Und die Reinigung der Dichtflächen wenn sie nicht mit Trennmittel behandelt wurden ist miserabel.
Warum nicht gleich Zeug kaufen welches sich leichter zu Handhaben lässt, wenn mann sowieso Geld dafür ausgeben möchte.
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 21:42
von schmerztablette
Moin.
Hoffentlich krieg ich keine Rüge wenn ich PETEC in den Raum werfe. Das Zeug ist auch silikonhaltig, hat aber meine Hexe zum *Nicht markieren* bewegt.
Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Ich vergleich das Zeug gerne mit *unserem* Bärendreck.
Gruß Andre
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 22:19
von burkhardt
schmerztablette hat geschrieben: Di 12. Mai 2026, 21:42
Moin.
Hoffentlich krieg ich keine Rüge wenn ich PETEC in den Raum werfe. Das Zeug ist auch silikonhaltig, hat aber meine Hexe zum
*Nicht markieren* bewegt.
Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Ich vergleich das Zeug gerne mit
*unserem* Bärendreck.
Gruß Andre
Welches Produkt meinst Du?
Die
Uniplastdichtung ist
silikon- und lösungsmittelfrei.
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 22:24
von akkon
Moin
ich bin auch nicht so der Freund von "markierenden" Maschinen. Hab bei meinen die Erfahrung gemacht, daß das Markieren meist altersbedingt ist.
Meine Erfahrung: Meist sind die Gewinde undicht. Ursache: Verschleiß an den Gewinden oder frühere Montagefehler.
Stahl (Schrauben) und Alu (Gehäuse) dehnen sich halt bei Wärme unterschiedlich aus. Im Laufe der Zeit verschleißt halt das weichere Material.
Bei meinem Motor sind z.B. die Gewinde für die Ölwanne halt keine Sachlöcher mehr. Da hilft halt nur noch Motordichtmasse.
Ähnlich ist es beim Getriebe.
Da hilft das planen der Dichtflächen nichts mehr.
Ich verwende natürlich neue Dichtungen und klebe nur die Schrauben ein.
Bisher auch keine "Markierungen" mehr, selbst bei längerer Standzeit.
Die einzige Stelle wo meine T markiert ist der Anschluß vom Benzinhahn. Liegt dran daß das Gewinde am Tank altersbedingt "austauschwürdig" ist. Wird aber demnächst gemacht.
Gruß Ekki
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Di 12. Mai 2026, 22:33
von Uwe2001
akkon hat geschrieben: Di 12. Mai 2026, 22:24
Ursache: Verschleiß an den Gewinden oder frühere Montagefehler.
Stahl (Schrauben) und Alu (Gehäuse) dehnen sich halt bei Wärme unterschiedlich aus. Im Laufe der Zeit verschleißt halt das weichere Material.
.
Genau ...
das wusste ich auch schonmal ,
irgendwie wird es dann wieder vergessen oder völlig ausgeblendet, dabei ist das nicht zu vernachlässigen.
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Mi 13. Mai 2026, 01:40
von Tekkx
Danke, Ecki.
Da ich es schon immer für problematisch hielt, eine Stahlschraube in Aluminium fest anzuziehen, habe ich an meinem Motor und Getriebe sämtliche Gewinde (ich weiß allerdings nicht, ob ich wirklich alle erwischt habe) mit BaerFix Gewindeeinsätzen aufgehübscht (Helicoil war ein Irrweg).
Als Dichtmittel verwende ich, nach etlichen Experimenten mit unterschiedlichen Ergebnissen, Reinzoplast, liebevoll auch Schlumpfrotze oder Schlumpf-o-san genannt.
Alles fest, dicht und trocken.
Sogar den Zylinderkopf meiner S50 habe ich mit Schlumpf-o-san dicht bekommen.
Re: Ablaufloch Sport
Verfasst: Mi 13. Mai 2026, 19:30
von linuxfrank
Was für negative Erfahrungen hast du mit Helicoil gemacht?