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Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Fr 16. Nov 2018, 03:40
von feuereisen
Bin Dabei hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 00:39
Wozu dient denn eigentlich das Mütterchen am Ventil? Um schön technisch auszusehen? Um Gewicht als Unwucht reinzubringen? Oder vielleicht als Kontermutter für die Ventilkappe?
425er hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 13:06
Meines Wissens dient die Mutter nur zur Montage von Schlauch und Reifen, damit die Ventilhülse beim Einfädeln am Zurückrutschen gehindert werden kann.
Gibt es dafür eine belegbare Quelle ? Nicht nur Hörensagen und Schlaumeiergesabbel ? Wie Fussel schon schreibt muß das Ding ne Funktion haben - wenn es nur als Montagehilfe des Schlauchs dienen sollte würde man es doch wohl nach selbiger entfernen... In keiner mir vorliegenden DDR Rep. oder Betr. Anleitung, Fachbuch etc. steht etwas über diese Vorgehensweise bzw. das man die Mutter hochdrehen sollte. Wenn es so sicherheitsrelevant wäre würde es das doch wohl... Auch auf den Abbildungen in der Literatur ist die Mutter immer an der Felge. So wie hier z. Bsp. deutlich zu sehen und sie heißt auch noch FELGENMUTTER
DSCI4531.JPG
Ich dreh die Mutter seit 30 Jahren an die Felge - ein Ventil ist mir bisher noch nicht abgerissen.
Zum Problem: Die heutigen Schläuche sind fast alle dünnwandiger als früher daher macht es Sinn MC Schläuche aus dem Crossbereich zu nutzen - die sind stabiler.
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Fr 16. Nov 2018, 08:01
von Slowrider
Na ich hab da mal folgendes dazu gefunden
https://www.schwalbe.com/de/ventile.html
Das stammt vom Hersteller von Schläuchen. (Fahrradbereich)
Die Mutter hat also die Funktion das Ansetzen der Luftpumpe zu erleichtern, das Ventil zu stabilisieren beim Aufpumpen und der Hersteller empfiehlt das Andrehen per Hand also sozusagen.
Ich fahre seit Jahren mit der Mutter oben am Ventil und man sieht somit wenn der Schlauch wandert falls man mal mit zu wenig Luft gefahren sein sollte.
Ich verwende auch Schläuche aus dem Motocross weil die dicker sind.
Ventilabrisse entstehen so eher nicht.
Gruß Rolf
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Fr 16. Nov 2018, 16:17
von Killerniete
Hallo
Um nochmal zum eigentlichen Thema zurückzukommen.
Beschichtete Felgen sind in der Tat sehr glatt und die Haftreibung gering was das Verdrehen des Reifens auf der Felge begünstigt. Neue Reifen sind etwas "klebrig" und rutschen kaum ältere sind ausgehärtet und rutschen eher .
Probier erstmal grob anschleifen -aufrauhen wenn das nicht reicht dann das
https://www.ebay.de/itm/Butyl-Losung-40 ... :rk:7:pf:0
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Sa 17. Nov 2018, 12:57
von Jens425S
Hallo Zusammen,
wie das oft so war, früher hat man viel Erfahrungen, von den Ältern weitergegeben bekommen.
Auch ohne einschlägige Nachschlagewerke, hat man damit viel gelernt.
Das man die Felgenmutter NICHT fest anzieht, habe ich schon als Kind, mit meinem ersten Fahrrad, gelernt bekommen.
Einen Schlauch, von Hand aufpumpen, der vollkommen leer ist, geht eigentlich gar nicht, ohen zumindest leicht angezogene Felgenmutter.
Weil man sonst das Ventiel, durch die Felge, in den Reifen drückt. Aber auch hier sollte man etwas Luft lassen, damit sich das Ventiel, beim Pumpen leich hin und her bewegen kann, zumindest wenn der Schlauch langsam voll wird.
Dass die Felgenmutter, beim Schlauch-/Reifenwechsel gute Dienste leistet, hat man zumindest bei uns, bei der GST Fahrschulausbildung gelernt bekommen.
Aber Felgenmutter hin, oder her;
Der Reifen sollte nicht rutschen. Wobei man das zumindest nach meinen Erfahrungen, auch nicht 100% verhindern kann. Anrauhen der Reifen/Felgenauflage kann bestimmt helfen. Die alten Felgen habe ja genau aus diesem Grund, die leichte Verzahnung an der Auflage.
Ich weiß nicht mehr genau, wie das wirklich aussah; Kann mich aber erinnern, im DDR Motorrad Geländesport, haben manche dünne Streifen, aus mit Gummilösung bestrichenen (aufgeweichten) Streifen, die aus gebrauchten Schläuchen geschnitten waren, auf den Felgenrand aufgelegt, damit sich die Reifenwulst fester darauf anlegen konnte.
Eigene Erfahrungen habe ich damit nicht gemacht. Kann mich nur erinnern, dass manche darauf geschworen haben. Andere hielten dies für Unfug und haben lieber versucht möglichst weiche (neue) Reifen zu bekommen.
Das ist also sicher auch ein Fakt;
Alte Reifen werden immer härter, womit auch die Haftung auf dem Felgenhorn geringer wird.
Vielleicht hilft also auch erstmal ein neuer weicher Reifen und ein bisschen anrauhen des Felgenhorns.
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Sa 17. Nov 2018, 18:19
von 425er
@feuereisen
feuereisen hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 03:40
Gibt es dafür eine belegbare Quelle ? Nicht nur Hörensagen und Schlaumeiergesabbel ?
Ich dreh die Mutter seit 30 Jahren an die Felge - ein Ventil ist mir bisher noch nicht abgerissen.
"belegbare Quelle" ? brauchst Du die auch für Klopapier oder Tempotaschentücher, doppelt, kreuzweise oder einfach?
Fakt ist doch dass, das an die Felge herandrehen der Mutter, so wie Du es seit 30 Jahren tust, belastungsabhängig ein Risiko birgt,auch wenn DIR noch nie ein Ventil abgerissen ist. Mit Verlaub halte ich diesen, Deinen Erguss ohne "belegbare Quelle"

, ebenfalls für SCHLAUMEIERGESABBEL!
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: So 18. Nov 2018, 11:16
von Killerniete
Auch wenn früher alles besser war muss das heut nicht so sein denn das bessere ist der Guten Feind.
Ob Radial Diagonal oder Niederquerschnitt Reifen ist doch egal wie montiert wird da hat sich nix geändert. Früher Fit (Spüli bei Wessies)Lösung heut Montagepaste Talkum zwischen Decke und Schlauch heut wie früher.
Früher Lederhandschuh zum Schutz der Felge heut Felgenschoner.
So nebenbei die Reifengrössen bei AWO, Fahrrad und Simme brauchen keine Montiermaschine da lohnt der Umbau nicht da gehts mit Hebeln schneller.
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Mo 19. Nov 2018, 14:48
von feuereisen
425er hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 18:19
@ feuereisen
Mit Verlaub halte ich diesen, Deinen Erguss ohne "belegbare Quelle"

, ebenfalls für SCHLAUMEIERGESABBEL!
Wer lesen kann .... und selbst wer nicht - es ist ja sogar aus dem Bild ersichtlich

- welches im übrigen als Quelle unter meinem vorhergehenden Beitrag hängt. Selbiges ist aus einem Fachbuch abfotografiert dessen Name und ISBN Nr. ich Ihm auch gern per PN mitteile. Andere belegbare Quellen hätte ich zusätzlich noch in der umfangreichen Literatursammlung.
Genau jene fachlichen Quellen zur Sache "Felgenmutter oben unter der Ventilkappe" bleibt der Herr schuldig - von daher bleibt es wirklich nichts als
425er hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 18:19SCHLAUMEIERGESABBEL!
► Text anzeigen
Die Felgenmutter ist wie auch von anderen geschrieben seit jeher dafür erdacht worden um das Ventil zu fixieren und gegen Herausrutschen beim Luft befüllen zu sichern. Handfest angezogen und nicht mit der Zange. Und genau das habe ich in der Ausbildung und auch in der Motorsportpraxis gelernt.
Noch mal zum eigentlichen Problem - das verrutschen des Reifens bei extremen Belastungen haben wir im Motorsportbereich durch Pins/Stifte im Felgenhorn verhindert - vielleicht wäre das auch eine Lösung für die beschichteten Felgen.
DSCI4532.JPG
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Mo 19. Nov 2018, 20:04
von flar
feuereisen hat geschrieben: Mo 19. Nov 2018, 14:48
Noch mal zum eigentlichen Problem - das verrutschen des Reifens bei extremen Belastungen haben wir im Motorsportbereich durch Pins/Stifte im Felgenhorn verhindert - vielleicht wäre das auch eine Lösung für die beschichteten Felgen.
DSCI4532.JPG
Hi Basti
noch nie gesehen
Nur der eine Stift, oder noch mehr um die Felge rum auf beiden Seiten verteilt ?
ralf
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Mo 19. Nov 2018, 20:46
von Schraubär
Da habe ich ja Glück, dass mir noch nie ein Ventil abgerissen ist. Ich ziehe die Felgenmutter seit ca. 30 Jahren immer fest.
Hat mir leider keiner anders beigebracht.
Ich werde sie jetzt aber etwas lösen.
Re: Schon wieder Panne
Verfasst: Mo 19. Nov 2018, 22:18
von feuereisen
flar hat geschrieben: Mo 19. Nov 2018, 20:04.... Nur der eine Stift, oder noch mehr um die Felge rum auf beiden Seiten verteilt ?
3-4 auf beiden Seiten.