bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
- Micha
- AWO 425 Member
- Beiträge: 563
- Registriert: So 29. Jun 2008, 20:45
- Wohnort: 09127/Chemnitz
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 43 Mal
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Da geb ich dir 100% recht!!
)
425 Good Vibrations
- Bernde
- AWO 425 Member
- Beiträge: 650
- Registriert: Mo 3. Aug 2009, 14:43
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: 02894
- Hat sich bedankt: 58 Mal
- Danksagung erhalten: 170 Mal
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Tag 24
22.06.2012 (166 km) Sandau, Danewitz
Langen Nächten folgt meist ein langsames erwachen. So auch bei uns. Gegen 7:30 schälen sich nach und nach alle aus den Federn. Es wartet eine Dusche, belegte Brötchen und frischer Pfefferminztee ausm Jaaten
. Öl auffüllen und los. Heute werde ich die letzte Schnapszahl meiner Reise „überfahren“. Irgendwo im schönen brandenburgischen wird die Zahl 8888.8 km fallen. Die Hühner sind gesattelt. Auf gehts. Good Bye Little Boom Ranch. Kurz vor dem nächsten Tankstop fällt mein blöder Digitaltacho wieder aus, warum auch immer. Endlich nach einigem rumprobieren bekomme ich ihn wieder zum laufen. Mittagessen gibts in einem tollen Holzhaus für sensationell günstiges Geld. Für 38 € werden alle satt inklusive Kaffee, Kola und Eis. Das haut den skandinavische Preise gewohnten Fernreisenden fast um. Das geht auf mich und DANKE, daß wir so eine schöne Fahrt zusammen haben. In Perleberg auf dem Markt spüre ich live den Unterschied von Gruppe zu Einzelfahrer. Da für das Gespann kein Platz mehr bei den anderen ist, stelle ich mich an den Rand etwas abseits. Während Mario zur Apotheke flitzt, bekommen die anderen „wilden Jugendlichen mit ihren lauten Moppeds“ leicht verwirrte Blicke, während mich gleich ein älterer Herr anspricht, daß ich mit seinem Jugendtraum unterwegs wäre. Die Klangkulisse bei unserer Abfahrt vom Markt ist (zumindestens für uns) mindestens erinnernswert. Auf einem schick gepflasterten Marktplatz kurz vor Eberswalde darf Andre´s blau gelbe Grasbahn – AWO ans Licht. Ab hier also per Achse. Mit zweieinhalb Litern Tankinhalt ist mindestens noch ein Halt zum auffüllen nötig. Alle sind gespannt. Ein Kick und das Unikum mit Crosspelle und Springergabel erwacht zum Leben. Mindestens einer hier auf dem Platz ist high vom Sound, der Optik dem Sonnenlicht, dem Gedanken „alle zusammen hier“ oder allem auf einmal. Ein Gruppenfoto noch schnell und weiter gehts. Keiner macht mehr Sperenzchen. Ich habe den Eindrück, alle fiebern der Einfahrt in Danewitz entgegen. Gegen nachmittag endet die Etappe mit der ersehnten Einfahrt in Danewitz. Die Begrüßung erhält die Prädikate „besonders wertvoll“ und „Balsam für die Seele“!!! Stellvertretend für die vielen von Freude und Anerkennung gezeichneten Gesichter ist mir besonders das Gesicht von Peter dem „Eisbär“ in Erinnerung geblieben, als er mit Romy und mir am Bierwagen steht. absolut selig und genau wie wir tiefenentspannt ist und all seine Kraft zusammen nehmen muß, um weiter filmen zu gehen und nicht für immer bei uns stehen bleiben zu müßen. Die nächsten Stunden sind Genuß pur für meine weitgereiste Seele und das merkt man mir glaube ich auch an. Rene´ ist total hin und weg, daß wirs geschafft haben und erzählt mir so nebenbei, daß er meinen Antriebsstrang für „Forschungszwecke“ an sich nimmt. So viele Kilometer bei einer derartigen Belastung in so kurzer Zeit hat noch keiner mit einem von ihm regenerierten Motor gefahren.
Viele nette Gespräche später sitzen wir am Feuer und die Stunden vergehen wie Minuten. Es gibt noch ein ganz tolles Foto von Fränki, Romy, Rene´ und Wroebe. Romy bekommt Stereobeschallung von Fränki von links und die beiden anderen diskutieren immer lauter rechts. Sie werden wohl noch Freunde werden
. Der kleine Trinkwettbewerb, den der zwei meter mopedprinz und die „kleine“ OmiK.rdan vom Zaun gebrochen haben endet sehr spät mit einem erstklassigen unentschieden. Als der Morgen graut, bette ich mich ( wie schon fast Tradition in Danewitz ) irgendwo auf einer Bank zur Ruhe.
22.06.2012 (166 km) Sandau, Danewitz
Langen Nächten folgt meist ein langsames erwachen. So auch bei uns. Gegen 7:30 schälen sich nach und nach alle aus den Federn. Es wartet eine Dusche, belegte Brötchen und frischer Pfefferminztee ausm Jaaten
Viele nette Gespräche später sitzen wir am Feuer und die Stunden vergehen wie Minuten. Es gibt noch ein ganz tolles Foto von Fränki, Romy, Rene´ und Wroebe. Romy bekommt Stereobeschallung von Fränki von links und die beiden anderen diskutieren immer lauter rechts. Sie werden wohl noch Freunde werden
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
dirty old men need love too. - burt munro 1899-1978 -
www.fernweh-inc.org
www.fernweh-inc.org
- Eisbär
- AWO 425 Member
- Beiträge: 349
- Registriert: Mo 30. Jun 2008, 15:41
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: 15344 Strausberg
- Hat sich bedankt: 54 Mal
- Danksagung erhalten: 60 Mal
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Mensch Bernde,Die Begrüßung erhält die Prädikate „besonders wertvoll“ und „Balsam für die Seele“!!! Stellvertretend für die vielen von Freude und Anerkennung gezeichneten Gesichter ist mir besonders das Gesicht von Peter dem „Eisbär“ in Erinnerung geblieben, als er mit Romy und mir am Bierwagen steht. absolut selig und genau wie wir tiefenentspannt ist und all seine Kraft zusammen nehmen muß, um weiter filmen zu gehen und nicht für immer bei uns stehen bleiben zu müßen.
stimmt, genau so war es. Obwohl " müssen" trifft es nicht so richtig. Und danke für die warmen Worte. Wir freuen uns wirklich riesig, das du gesund und munter nach Hause zurückgekehrt bist.
Schade das der Reisebericht nun zu ende geht. Ich freu mich wie doll und verrückt auf unsere Sommerparty 2013 und auf die interaktive Bilderschau am Freitagabend.
Mit einem grinsen im Gesicht
Peter der Eisbär
Und jetzt ein schlauer Spruch:-.........................
- Bernde
- AWO 425 Member
- Beiträge: 650
- Registriert: Mo 3. Aug 2009, 14:43
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: 02894
- Hat sich bedankt: 58 Mal
- Danksagung erhalten: 170 Mal
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Guten Morgen ihr lieben. So nu isses soweit.
Ihr habt es geschafft. Genug geschrieben
Es folgt der letzte Tag meines Abenteuers.
Danke , daß wir zusammen nochmal die Strecke bewältigt haben.
Es war mir eine große Freude, meine Erlebnisse mit Euch teilen zu dürfen.
Ich bin schon ein wenig stolz, es wirklich geschafft zu haben und danke auch nochmals allen für den Zuspruch !!!
Betrachtet bitte diesen Reisebericht als meinen Beitrag zur AWO - Community.
Nachahmungen sind absolut und unbedingt erwünscht. Und ich gebe den Rat weiter. Macht es! Fahrt AWO! Erlebt was! Berichtet darüber!!!
Vielen Dank fürs zuhören/ mitlesen
Euer Bernde
Tag 25
23.06.2012 Danewitz, Zoblitz
Nach einem Stündchen Schlaf werde ich sanft von den Erzählungen der Danewitzer „Wurstschnibbeler“ geweckt. Raus aus den Federn! Langsam kommt Leben auf den Platz. Bei einem solchen Wetter werden heute sicher viele Gäste und Tagesbesucher mit ihren AWOs und EMWs kommen. Nach dem verregneten vorigen Jahr wünsche ich es dem Organisationsteam, das sich immer mit soviel Herzblut in der Sache engagiert und so eine tolle Feier auf die Beine stellt. Lecker Frühstück gibts von der Danewitzer Feuerwehr die ( bis auf die Gurken :-) ) preiswert und sehr freundlich zu uns sind. Der Tag ist erfüllt von Motorräder gucken, erzählen , ausruhen, Benzingespräche, wieder ausruhen und einfach mit netten bekannten und neu kennengelernten Leuten ungezwungen Spaß haben. Ab und zu kommt einer zu mir fragt mich aus und drückt seine Hochachtung vor „unserer Leistung“ aus. Ich bin freudig überrascht und gerührt, wieviele Leute doch mitgefiebert haben, daß die Reise gut geht. Nachmittag findet die Ausfahrt statt. Bis zum Highlight des Tages, dem „GS – Spezial“ auf einer Crossstrecke in der Nähe fahre ich mit. Und das lohnt sich echt. Heiko, Rene´ und ein paar andere zeigen eindrucksvoll, wie man eine AWO im Gelände bewegen kann. Unsere zwei „rennverrückten“ AWO-treiber , die sonst immer den Platz unsicher machen
(sorry, wenn ich eure Namen vergessen hab) fahren mit Serien-AWOs mit und das echt nicht schlecht. Einer muß das Rennen vorzeitig beenden, weil die Hupe nicht mehr aus geht. Für Fahrer und Zuschauer ist die Veranstaltung ein voller Erfolg, wie man deutlich auf den Gesichtern sehen kann.
Trotz aller Zerstreuung drängt nun das Heimweh immer mehr in den Vordergrund. Auf dem Heimweg von der Crossstrecke tanken Micha und ich und genehmigen uns noch ein Eis. Nachmittag gibts Bikerspiele und Geschicklichkeitsfahren. Wir chillen auf der Wiese und lassen noch bissl die Seele baumeln. Es gibt auch wieder Pokale zu verteilen. Dieses Mal fällt es schwer den besten Umbau zu küren. Einige sehr super gemachte Unikate präsentieren sich von ihrer schönsten Seite.
Diesmal darf sich Ralles knallrote „Johnnie Walker“ - AWO mit Musikbox im Anhänger mit dem Pokal „schönster Umbau“ schmücken. Der Pokal für den „größten Haufen“ geht an die Kamenzer. Auch meine Strecke wird mit 9070 km als „längste Anreise“ anerkannt und ich knie nieder, nachdem ich den Pokal überreicht bekomme. Für mich ein toller Moment, der micht sehr rührt. Noch ein paar letze Stunden ausruhen und quatschen mit Nick und Romy, Awonewbie und seinem Bruder, Rene´, Wroebe, Ekki und dann .... ich muß los ... halb acht packe ich meine Sache zusammen und viertel neun verabschieden wir uns. Mir wird ganz schön mulmig, weil alle so herzlich zu mir sind und die Worte fallen etwas schwer, nicht nur mir...
DENN ... das Ziel gilt es noch zu erreichen! UND LOS! Ein letzter Winker und die letzte Etappe beginnt. Wir lassen es wieder ruhig mit 60 bis 70 km/h angehen. Kurz vor Schluß soll doch nicht noch was kaputt gehen. Es folgt die schwierigste Etappe der Fahrt. Die Gedanken über die vergangenen 3 Wochen kreiseln wie verrückt im Kopf und dazu kommt eine Bettschwere, wie ich die ganze Reise über kaum mal hatte. Gefühlt muß ich alle 20 km anhalten und Liegestütze machen . Wie oft es wirklich war ... keinen Schimmer. In Roggosen verlasse ich die Autobahn und ab Rietschen bin ich wieder putzmunter. Die Vorfreude steigt in mir hoch und ich singe vor mich hin. Niesky: noch 15 km. Ich möchte Vollgas fahren, reiße mich aber zusammen. Es riecht verdammt gut nach Heimat. Kleinradmeritz: noch 5 km. Wir fahren an dem ersten Feldstück vorbei, wo ich dieses Jahr Wintergerste angebaut habe. Der Dachs, der auf dem Feld seit Jahren seinen Bau hat, läuft wackelnd vor mir auf der Straße und verwschwindet zwischen den Halmen. In der nächsten Kurve wird der Klang plötzlich kerniger und ich realisiere, daß sich 2 km vor zu Hause noch das Innenleben meines Auspuffs verabschiedet hat. Gut, dann hören mich wenigstens alle, wenn ich ankomme. Sonntagmorgen halb zwei biegen wir in die kleine Straße ein, die zum Hof führt. Langsam, aber total aufgeregt. Ich sehe Elis unseren lieben Schäferhund verschlafen und ohne zu bellen durchs Tor binzeln. Sie erkennt mich, legt sich vor mir hin und fordert rückwirkend drei Wochen Streicheleinheiten am Stück ein. Ich stelle meine treue Reisegefährtin unter die großen Kastanien. Ein sanfter Klaps auf den Tank, ein leises „DANKE !“. Dann nehme ich das Rentierfell und den schmiedeeisernen Kerzenständer an mich und schleiche hinauf. Keiner entdeckt mich, bis ich direkt vor Anjas Bett stehe. Sie bemerkt mich nach einer Weile. Ich falle auf die Knie und ... für Minuten sind keine Worte nötig ... .
Danke für dein abermaliges „JA“ !
Dein Bernd
Ihr habt es geschafft. Genug geschrieben
Es folgt der letzte Tag meines Abenteuers.
Danke , daß wir zusammen nochmal die Strecke bewältigt haben.
Es war mir eine große Freude, meine Erlebnisse mit Euch teilen zu dürfen.
Ich bin schon ein wenig stolz, es wirklich geschafft zu haben und danke auch nochmals allen für den Zuspruch !!!
Betrachtet bitte diesen Reisebericht als meinen Beitrag zur AWO - Community.
Nachahmungen sind absolut und unbedingt erwünscht. Und ich gebe den Rat weiter. Macht es! Fahrt AWO! Erlebt was! Berichtet darüber!!!
Vielen Dank fürs zuhören/ mitlesen
Euer Bernde
Tag 25
23.06.2012 Danewitz, Zoblitz
Nach einem Stündchen Schlaf werde ich sanft von den Erzählungen der Danewitzer „Wurstschnibbeler“ geweckt. Raus aus den Federn! Langsam kommt Leben auf den Platz. Bei einem solchen Wetter werden heute sicher viele Gäste und Tagesbesucher mit ihren AWOs und EMWs kommen. Nach dem verregneten vorigen Jahr wünsche ich es dem Organisationsteam, das sich immer mit soviel Herzblut in der Sache engagiert und so eine tolle Feier auf die Beine stellt. Lecker Frühstück gibts von der Danewitzer Feuerwehr die ( bis auf die Gurken :-) ) preiswert und sehr freundlich zu uns sind. Der Tag ist erfüllt von Motorräder gucken, erzählen , ausruhen, Benzingespräche, wieder ausruhen und einfach mit netten bekannten und neu kennengelernten Leuten ungezwungen Spaß haben. Ab und zu kommt einer zu mir fragt mich aus und drückt seine Hochachtung vor „unserer Leistung“ aus. Ich bin freudig überrascht und gerührt, wieviele Leute doch mitgefiebert haben, daß die Reise gut geht. Nachmittag findet die Ausfahrt statt. Bis zum Highlight des Tages, dem „GS – Spezial“ auf einer Crossstrecke in der Nähe fahre ich mit. Und das lohnt sich echt. Heiko, Rene´ und ein paar andere zeigen eindrucksvoll, wie man eine AWO im Gelände bewegen kann. Unsere zwei „rennverrückten“ AWO-treiber , die sonst immer den Platz unsicher machen
Trotz aller Zerstreuung drängt nun das Heimweh immer mehr in den Vordergrund. Auf dem Heimweg von der Crossstrecke tanken Micha und ich und genehmigen uns noch ein Eis. Nachmittag gibts Bikerspiele und Geschicklichkeitsfahren. Wir chillen auf der Wiese und lassen noch bissl die Seele baumeln. Es gibt auch wieder Pokale zu verteilen. Dieses Mal fällt es schwer den besten Umbau zu küren. Einige sehr super gemachte Unikate präsentieren sich von ihrer schönsten Seite.
Diesmal darf sich Ralles knallrote „Johnnie Walker“ - AWO mit Musikbox im Anhänger mit dem Pokal „schönster Umbau“ schmücken. Der Pokal für den „größten Haufen“ geht an die Kamenzer. Auch meine Strecke wird mit 9070 km als „längste Anreise“ anerkannt und ich knie nieder, nachdem ich den Pokal überreicht bekomme. Für mich ein toller Moment, der micht sehr rührt. Noch ein paar letze Stunden ausruhen und quatschen mit Nick und Romy, Awonewbie und seinem Bruder, Rene´, Wroebe, Ekki und dann .... ich muß los ... halb acht packe ich meine Sache zusammen und viertel neun verabschieden wir uns. Mir wird ganz schön mulmig, weil alle so herzlich zu mir sind und die Worte fallen etwas schwer, nicht nur mir...
DENN ... das Ziel gilt es noch zu erreichen! UND LOS! Ein letzter Winker und die letzte Etappe beginnt. Wir lassen es wieder ruhig mit 60 bis 70 km/h angehen. Kurz vor Schluß soll doch nicht noch was kaputt gehen. Es folgt die schwierigste Etappe der Fahrt. Die Gedanken über die vergangenen 3 Wochen kreiseln wie verrückt im Kopf und dazu kommt eine Bettschwere, wie ich die ganze Reise über kaum mal hatte. Gefühlt muß ich alle 20 km anhalten und Liegestütze machen . Wie oft es wirklich war ... keinen Schimmer. In Roggosen verlasse ich die Autobahn und ab Rietschen bin ich wieder putzmunter. Die Vorfreude steigt in mir hoch und ich singe vor mich hin. Niesky: noch 15 km. Ich möchte Vollgas fahren, reiße mich aber zusammen. Es riecht verdammt gut nach Heimat. Kleinradmeritz: noch 5 km. Wir fahren an dem ersten Feldstück vorbei, wo ich dieses Jahr Wintergerste angebaut habe. Der Dachs, der auf dem Feld seit Jahren seinen Bau hat, läuft wackelnd vor mir auf der Straße und verwschwindet zwischen den Halmen. In der nächsten Kurve wird der Klang plötzlich kerniger und ich realisiere, daß sich 2 km vor zu Hause noch das Innenleben meines Auspuffs verabschiedet hat. Gut, dann hören mich wenigstens alle, wenn ich ankomme. Sonntagmorgen halb zwei biegen wir in die kleine Straße ein, die zum Hof führt. Langsam, aber total aufgeregt. Ich sehe Elis unseren lieben Schäferhund verschlafen und ohne zu bellen durchs Tor binzeln. Sie erkennt mich, legt sich vor mir hin und fordert rückwirkend drei Wochen Streicheleinheiten am Stück ein. Ich stelle meine treue Reisegefährtin unter die großen Kastanien. Ein sanfter Klaps auf den Tank, ein leises „DANKE !“. Dann nehme ich das Rentierfell und den schmiedeeisernen Kerzenständer an mich und schleiche hinauf. Keiner entdeckt mich, bis ich direkt vor Anjas Bett stehe. Sie bemerkt mich nach einer Weile. Ich falle auf die Knie und ... für Minuten sind keine Worte nötig ... .
Danke für dein abermaliges „JA“ !
Dein Bernd
dirty old men need love too. - burt munro 1899-1978 -
www.fernweh-inc.org
www.fernweh-inc.org
-
Deleted User 71
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Hallo Bernde,
vielen Dank für die schönen Berichte, durch die wir teilhaben durften an deinem großen Aberteuer.
Hut ab vor deiner und der Leistung der AWO, ganz großes Kino!!!
Herzliche Grüße
Doris und Matthias
vielen Dank für die schönen Berichte, durch die wir teilhaben durften an deinem großen Aberteuer.
Hut ab vor deiner und der Leistung der AWO, ganz großes Kino!!!
Herzliche Grüße
Doris und Matthias
- Micha
- AWO 425 Member
- Beiträge: 563
- Registriert: So 29. Jun 2008, 20:45
- Wohnort: 09127/Chemnitz
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 43 Mal
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Romy, wo steckst Du!?!
Dein EINSATZ!!! --> ".........
und Bernde: Wenn lange, kalte Winterabende Arbeit auf den Feldern unmöglich machen und jedes Teil Deiner AWO schon drei mal geputzt ist, dann macht es Euch zu hause gemütlich und Du aus dem Stoff: ein Buch!
Den ersten Käufer hättest Du!
Beste Grüße! Micha
Dein EINSATZ!!! --> ".........
und Bernde: Wenn lange, kalte Winterabende Arbeit auf den Feldern unmöglich machen und jedes Teil Deiner AWO schon drei mal geputzt ist, dann macht es Euch zu hause gemütlich und Du aus dem Stoff: ein Buch!
Den ersten Käufer hättest Du!
Beste Grüße! Micha
425 Good Vibrations
-
Alex425
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Die Zugriffe aufs Forum werden jetzt wahrscheilnich nur noch halb so viele sein, wo es keinen neuen Reisebericht mehr gibt 
- steckkruemmer
- AWO 425 Member
- Beiträge: 3705
- Registriert: Mo 22. Feb 2010, 09:51
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: 06648
- Hat sich bedankt: 41 Mal
- Danksagung erhalten: 108 Mal
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Hallo Bernde,
habe deinen gesammten Bericht aufmerksam gelesen. Toll geschrieben, schöne Bilder und das wichtigste, man konnte an deiner Tour richtig mit teilhaben, Danke - sehr schöne Sache...
AWO - Grüße Tobias
habe deinen gesammten Bericht aufmerksam gelesen. Toll geschrieben, schöne Bilder und das wichtigste, man konnte an deiner Tour richtig mit teilhaben, Danke - sehr schöne Sache...
AWO - Grüße Tobias
"The difference between men and boys is the size of their toys"
C.Shelby
C.Shelby
- akkon
- Moderator
- Beiträge: 3766
- Registriert: Mo 23. Jun 2008, 21:58
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: 98667 Schönbrunn
- Hat sich bedankt: 293 Mal
- Danksagung erhalten: 330 Mal
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Moin Bernde
LEIDER LEIDER sind deine Reiseberichte jetzt schon vorbei
Habe mit diese immer für den "Schluß" aufgehoben. Ich hoffe ja noch auf die Fotostory ;) ( Diashow in Danewitz ist ja fest geplant )
Gruß Ekki
LEIDER LEIDER sind deine Reiseberichte jetzt schon vorbei
Gruß Ekki
Awo T Gespann BJ 60, AWO T mit MT16 Motor BJ55, Shikra BJ 98
Awofahrerrinnen und Awofahrer sind immer willkommen bei mir in Schönbrunn
Awofahrerrinnen und Awofahrer sind immer willkommen bei mir in Schönbrunn
-
Deleted User 141
Re: bernde, awo, nordkap ! ... oder... fram og tilbake
Für die Reise ansich und die in jeder Hinsicht überaus gelungenen Berichte
Matthes
Matthes

