Schorsch hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 22:23
@Edeltuning, Frage.
Kannst du sagen welchem Modul der S3 Kardan zuzuordnen ist? Sind ja sechs Varianten von 0,06 bis 0,5mm Flankenspiel.
Momentan habe ich bei mir 0,1mm ermessen, erfühlt.
Was die Lagerfrage betrifft, wird wohl ähnlich präzise Enden wie die Ölfrage für den Motor. Deshalb erspare ich mir auch
nach dem richtigen Kardanöl zu fragen.
Da ich nun schon meine 7303 bestellt habe, werde ich diese auch hoffentlich richtigherum einbauen.
Aus heutiger Sicht würde ich aber 2xQB17 nehmen, da kann man am wenigsten etwas falsch machen.
Wenn zwei 6303 die Axialkräfte nicht abkönnen, was sucht dann eins vor einem QB17? Wie war das mit der Kette und dem schwachen Glied?
Letzter stand am Muster. Die Flügelmutter dient zur Messhilfe vom Flankenspiel.
Die Frage nach Modul und Flankenspiel ist wie: "Wo war ich vor meiner Geburt."
Zitat:
https://www.google.com/search?client=fi ... %C3%A4dern
"Das Modul (m) bei Zahnrädern ist ein grundlegendes Maß für die Größe der Zähne; es definiert, wie groß oder klein die Verzahnung ist und stellt sicher, dass zwei Zahnräder korrekt ineinandergreifen, indem es den Abstand von Zahn zu Zahn (die Teilung) mit der Kreiszahl Pi in Beziehung setzt, oder einfacher gesagt, es ist der Teilkreisdurchmesser geteilt durch die Zähnezahl (\(m=d/z\)). Ein größeres Modul bedeutet größere Zähne und höhere Belastbarkeit, während ein kleineres Modul kleinere Zähne für feinere Anwendungen bedeutet."
Kardanöl: Getriebeöl GL-4 75w-90 , für noch mehr Verschleißminderung 20% Mathy-T .
Unterschied zwischen GL-4 und GL-5 ist zu beachten
Das Öl nach API GL-5 enthält ein Additiv, das die Stahloberfläche
anätzt und dabei eine verschleißfeste Schicht hinterläßt. Ob ein
Getriebe für das GL-5 Öl geeignet ist, entscheidet der Stahl der
Zahnräder und somit die Freigabe des Herstellers.
Bei mancher alten Technik wurden und werden
einfache Kohlenstoff-Stähle verwendet. Dort führt das GL-5 Öl nicht
zu der verschleißmindernden Beschichtung. Die gebildete Schicht ist
weich, reibt sich sehr schnell wieder ab und wird neu gebildet. Das
verantwortliche Additiv, das auch für den typischen säuerlichen Geruch
sorgt, ätzt so einfach die Oberfläche weg und vervielfacht den
Verschleiß. Die gehärtete Oberfläche der Zähne ist bald abgetragen
und dann wird Ersatz fällig.
Für GL-5 Öle geeignete Zahnräder werden aus legierten Stählen
gefertigt. Dort haftet dann auch die vom Additiv gebildete Schicht fest
auf der Oberfläche und erfüllt ihren Zweck. Aus welchem Stahl die
Zahnräder eines Getriebes gefertigt wurden, muß man beim Hersteller
erfragen. Wälzlager sind immer aus legierten Stählen gefertigt und
dürfen mit GL-5 Ölen geschmiert werden, ohne Schaden anzurichten.
Weiter kann GL-5 noch verschiedene andere Metallverbindungen angreifen
zb. Laufbuchsen und Synchronringe können dadurch Schaden nehmen.
... auch ältere Dichtmaterialien sind gefährdet.