Über Öl

wird ja bekannterweise viel gelabert...und wenn sie nicht gestorben sind (Gebrüder Grimm), gäbe es noch viel mehr Geschichten.
Also, ich selber habe es mir nicht ausgedacht und ob das alles so stimmt, könnte man ja mit dem Schwager vom Wirt in dessen Wirtschaft mal bereden, obwohl, manch geselliger User wird sich erinnern, daß diese Thesen schon mehrmals hier angeschlagen wurden

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Zitat aus:
http://www.erwinol.de/Getriebeoel.htm
Das Öl nach API GL-5 enthält ein Additiv, das die Stahloberfläche
anätzt und dabei eine verschleißfeste Schicht hinterläßt. Ob ein
Getriebe für das GL-5 Öl geeignet ist, entscheidet der Stahl der
Zahnräder und somit die Freigabe des Herstellers.
Bei mancher alten Technik wurden und werden
einfache Kohlenstoff-Stähle verwendet. Dort führt das GL-5 Öl nicht
zu der verschleißmindernden Beschichtung. Die gebildete Schicht ist
weich, reibt sich sehr schnell wieder ab und wird neu gebildet. Das
verantwortliche Additiv, das auch für den typischen säuerlichen Geruch
sorgt, ätzt so einfach die Oberfläche weg und vervielfacht den
Verschleiß. Die gehärtete Oberfläche der Zähne ist bald abgetragen,
und dann wird Ersatz fällig.
Für GL-5 Öle geeignete Zahnräder werden aus legierten Stählen
gefertigt. Dort haftet dann auch die vom Additiv gebildete Schicht fest
auf der Oberfläche und erfüllt ihren Zweck. Aus welchem Stahl die
Zahnräder eines Getriebes gefertigt wurden, muß man beim Hersteller in Simson Suhl
erfragen. Wälzlager sind immer aus legierten Stählen gefertigt und
dürfen mit GL-5 Ölen geschmiert werden, ohne Schaden anzurichten.
Weiter kann GL-5 noch verschiedene andere Metallverbindungen angreifen
zb. Laufbuchsen und Synchronringe können dadurch Schaden nehmen.
