Awo 425 Sport - Awo 425 Touren Reparaturanleitungen, Tipps und Tricks zum Simson AWO Motorrad. Auch zum Thema AWO 425 Gespann, Farbcodes, Vergaser Probleme, Zündkerzen, Motor und Getriebe bei der AWO Touren und Sport.
Bernd Bockwurst hat geschrieben: So 6. Feb 2022, 17:03
Von dem Originalkolben verspreche ich mir gute Passgenauigkeit ...
Das stellt dir die Schleiferei deiner Wahl mit dem von dir gewünschten Spiel am Zylinder her.
Gruß Steppe
Reisen ist Abenteuer und erweitert den eigenen Horizont. Es lassen sich alle Nuancen der Natur mit Haut und Haar spüren, von salzige Seeluft auf den Lippen, dem Farbenspiel am Himmel in der Dämmerung, oder die unglaubliche Sternenfülle am Firmament abseits zivilisatorischer Lichtverschmutzung. Man findet heraus, ob man Unrecht hatte in dem, was man glaubte, über andere Länder und Kulturen zu wissen. All das erlebt man nur zwischen Start und Ziel einer Reise! Steppe
Ich stelle mir die ganze Zeit die Frage, warum in der Überschrift Kolbenboden steht. Hat da die Autokorretur zugeschlagen und es sollte Kolbenbolzen heißen?
Zum Bolzen:
Glück gehabt. Ich habe einen so ausgeformten "leichten" Bolzen mit 65 g erstanden. Da hatte ich meinen bearbeiteten schon darunter. Wenn man den Bolzen erleichtert, sollte das meiste auch in Höhe der Kolbenaugen weggenommen werden. Einmal den Bohrer durch geht nicht (geht sowieso nicht).
Das wollte ich gerade auch sagen. Meistens musste für die Sport-KW am Hubzapfen etwas weg (Auswuchtgewicht im Pleuelauge 139 g für 60% statische Auswuchtung). Wenn der Motor mit 68er gut lief, schüttelt es aber bei 69,5er gewaltig (wenn 70 g Bolzen), denn es sind tatsächlich 10 g zusätzlich pro 0,5 mm mehr Durchmesser. Normalkolben nackt = knapp 220 g, 69,5er dann 245 - 250 g, bei etwas Glück 240 g. - Also mit dem einfachen Bohrer in den Bolzen, na dann...., und nicht jeder hat Spezialwerkzeug (Ede). Und auch das Ausschleifen dauert und dauert. - Ideal also (bei entspr. KW-Auswuchtung) 310 - 320 g mit Ringen und Bolzen.
Peter.
Mein Kolben hat damals mit Bolzen und Ringen 328g gewogen.
Ab mittleren Drehzahlen gibt es einen Bereich, da vibriert es ordentlich.
Allerdings habe ich eine Tourenwelle ohne Schleuderblech verbaut.
Von der Optik würde ich sagen, die Tourenwelle könnte auf Grund der Wangen schwerer sein.
Kennt einer das ideale
Kolbengewicht für die alte Touren Kurbelwelle?
Der "neue" Koben wiegt mit den Rostringen und dem Bolzen (ohne Sicherungsringe) 343g
Ich denke, der Bolzen läßt sich mit gutem Hartmetall ausdrehen.
Das hat beim Russen schon mehrfach geklappt.
Es geht nicht gut, aber es ist vom Aufwand und erreichbarem .Ergebnis akzeptabel
Wenn wir beim Thema Kurbelwelle sind: Unterscheiden sich die Originalwellen (mit oder ohne SB) von der Wuchtung?
Wie sieht es mit den Nachbauwellen oder Pleuelsätzen aus?
Noch mal zur Kurbelwelle:
@Mell :
nach meinem Wissen wurde die "alte Welle", also ohne Schleuderblech ab Motornummer(Touren) 96475 ersetzt. Danach kamen auch in der Tourenawo die Wellen mit Schleuderblech zum Einsatz.
Im Buch "Mein Motorrad" von Heinz Seyfert, 4. Auflage, steht auf Seite 236, unteres Drittel "Anfängliche Kurbelwellenschäden der ersten Simsonmaschinen konnten durch eine Ölschleudervorrichtung an der Kurbelwelle beseitigt werden. .....nach 20000Km reinigen....die Laufzeit von 50000 bis 60000Km sind keine Seltenheit"
Abgesehen, vom eigentlichen Thema: Alte Kolben/Kolbengewicht... Kurbelwellenwuchtung...
Wenn´s darum geht, eine möglichst lange Laufleistung zu erreichen und nicht das Schleuderblech reinigen zu müssen, ist eine Ölfilteranlage und modernes (legiertes) Öl, immer eine Überlegung wert.
Ich bin nicht der Einzige, der es gemacht hat und sehr zufrieden ist.
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"