Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
- Rudolfs Enkel
- AWO 425 Member
- Beiträge: 243
- Registriert: Sa 15. Nov 2014, 10:57
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Arnstein
- Hat sich bedankt: 30 Mal
- Danksagung erhalten: 60 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Hallo Südschwede,
alle durch meine Hände gehenden Zündmagneten sind auf den neuen Fliehkraftversteller umgebaut, hatte diesbezüglich mir neue Federn anfertigen lassen welche eine Drahtstärke von 0,4 mm haben.
Die Federn der ersten Variante haben eine Drahtstärke von 0,61 mm (an einem unverbauten NOS Federsatz gemessen)
Die neuen Regler sind ganz sicher aus damaligen Erkenntnissen betreffs des besseren und vor allem gleichmäßigeren Motorlaufs entwickelt wurden.
Hoffe die Fragen sind ausreichend beantwortet.
Die volle Öffnung auf 38° vor OT erfolgt bei der neuen Variante mit neuen Federn laut Prüfstand zwischen 3300 bis 3500 U/min.
Hoffe auf deine Fragen ausreichend eingegangen zu sein, ansonst nochmal explizit nachfragen.
Gruß Volker
alle durch meine Hände gehenden Zündmagneten sind auf den neuen Fliehkraftversteller umgebaut, hatte diesbezüglich mir neue Federn anfertigen lassen welche eine Drahtstärke von 0,4 mm haben.
Die Federn der ersten Variante haben eine Drahtstärke von 0,61 mm (an einem unverbauten NOS Federsatz gemessen)
Die neuen Regler sind ganz sicher aus damaligen Erkenntnissen betreffs des besseren und vor allem gleichmäßigeren Motorlaufs entwickelt wurden.
Hoffe die Fragen sind ausreichend beantwortet.
Die volle Öffnung auf 38° vor OT erfolgt bei der neuen Variante mit neuen Federn laut Prüfstand zwischen 3300 bis 3500 U/min.
Hoffe auf deine Fragen ausreichend eingegangen zu sein, ansonst nochmal explizit nachfragen.
Gruß Volker
- Rudolfs Enkel
- AWO 425 Member
- Beiträge: 243
- Registriert: Sa 15. Nov 2014, 10:57
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Arnstein
- Hat sich bedankt: 30 Mal
- Danksagung erhalten: 60 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Hab den Text von Peter-gl kopiert und meine Ergänzungen reingeschrieben. Ist mir aber nicht so gelungen wie ich es mir vorgestellt habpeter-gl hat geschrieben: So 6. Sep 2020, 20:55 max. Vorzündwinkel bei etwa 32° plus-minus 2°. Das entspricht bei der üblichen Zündverstellung einer Einstellung um die 4° vor OT herum.
Bei 32° sind es nach meinen mathematischen Kenntnissen 6° weniger, macht also bei orig. ZP 13°-6°= 7°
Wenn man hat, nehme man den letzten gängigen Magneten von damals und spanne über jedes Fliehgewicht jeweils 2 Federdrähte, dann stimmts. Die letzten Magneten hatten schon 2x2 Drähte (die ohne Unterbrecherplatten-Abdeckung).
Die neue Variante Fliehkraftregler hatte von Anfang an je Gewicht 2 Federdrähte.
Wenn bloß ein Draht sich drauf befindet hat sich einer schon während der letzten Jahrzehnte verabschiedet und man braucht sich nicht über einen beschissenen Motorlauf wundern.
Gruß Volker
P.
- peter-gl
- + R.I.P. + unvergessen +
- Beiträge: 189
- Registriert: Mi 16. Mai 2018, 14:04
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Sassnitz
- Hat sich bedankt: 7 Mal
- Danksagung erhalten: 50 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Hallo,
Gewichte voll offen = 38° bei Frühzündung von 10° vor OT. Die Gewichte öffnen nur 28°!!
Also bei 4° vor OT = 32°. Wird oft empfohlen, gilt aber mehr bei zentralem Kerzensitz. Habe mich nur getraut, auf 5-6° einzustellen. Aber das ist schon pinschittrig, wie wir im Norden sagen. Hauptsache, nicht bei 10° vor OT oder noch früher, man riskiert außer rauem Motorlauf auch Klopfer. Das gilt aber nur für die letzte Sportawo-version, nicht für Motoren mit geringerer Verdichtung, also etwa unter 7,5:1.
Habe auf jedem Gewicht 2 Federn, wie bei den Zündern von ca. 1964.
Die Zünder von 1960 hatten noch Schraubenfedern, die sich auf den Fliehgewichten und an der Platte abstützten. Volle Öffung bereits ab etwa 1500 U/min. Und die Awo fuhr trotzdem... Später kamen dann die Versteller mit je einem Draht auf den Gewichten (noch mit Deckel auf der Unterbrecherplatte), dann die mit je 2 Federn gleicher Stärke. Ich komme aus der Zeit von damals, ich sollte es eigentlich noch wissen, und die Teile liegen bei mir noch in der Kiste. - Die Diskussion um die Öffnungswinkel und Umdrehungszahl bis dahin ist unendlich, und jeder weiß es besser.
P.
Gewichte voll offen = 38° bei Frühzündung von 10° vor OT. Die Gewichte öffnen nur 28°!!
Also bei 4° vor OT = 32°. Wird oft empfohlen, gilt aber mehr bei zentralem Kerzensitz. Habe mich nur getraut, auf 5-6° einzustellen. Aber das ist schon pinschittrig, wie wir im Norden sagen. Hauptsache, nicht bei 10° vor OT oder noch früher, man riskiert außer rauem Motorlauf auch Klopfer. Das gilt aber nur für die letzte Sportawo-version, nicht für Motoren mit geringerer Verdichtung, also etwa unter 7,5:1.
Habe auf jedem Gewicht 2 Federn, wie bei den Zündern von ca. 1964.
Die Zünder von 1960 hatten noch Schraubenfedern, die sich auf den Fliehgewichten und an der Platte abstützten. Volle Öffung bereits ab etwa 1500 U/min. Und die Awo fuhr trotzdem... Später kamen dann die Versteller mit je einem Draht auf den Gewichten (noch mit Deckel auf der Unterbrecherplatte), dann die mit je 2 Federn gleicher Stärke. Ich komme aus der Zeit von damals, ich sollte es eigentlich noch wissen, und die Teile liegen bei mir noch in der Kiste. - Die Diskussion um die Öffnungswinkel und Umdrehungszahl bis dahin ist unendlich, und jeder weiß es besser.
P.
- Südschwede62
- Beiträge: 35
- Registriert: Mo 19. Feb 2018, 21:55
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Hat sich bedankt: 26 Mal
- Danksagung erhalten: 9 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Danke Volker.
Alle Fragen beantwortet.
Mit einem Prüfstand ist man natürlich viel besser ausgestattet.
Was Du gemessen und beobachtet hast, erklärt und bestätigt auch das in etwa, was ich gesehen hab.
Das Fenster der vollen Öffnung bei etwa 3300 bis 3500 U/min passt auch.
Ich hatte natürlich einige Ungenauigkeiten bei meinem „Versuch“ nicht bedacht.
Allein die Schmierung des Neuen Verstellers hat bei einer Nachmessung an der "ZWICK&ROELL" den Punkt der Vollöffnung um ca. 300 bis 400 U/min vorversetzt.
Die Kraft lag bei voller Auslenkung diesmal bei nur etwas über 600 Gramm und die Kurve hatte keinerlei „Ausreisser“ mehr.
Meine 22° (v.OT ) Markierung auf der Schwungscheibe sehe ich jetzt beim abblitzen bei etwa 2800 U/ min. Diese Marke ist mit dem OMP Regler immer regelrecht „durchgeschossen“.
Gruß Bernd
Ein Motto wäre auch zu überlegen, ehe man was schreibt. Ja, mach ick,versprochen.
Ich versuchs wenigstens. Ich auch.
Soll ja anderen helfen. Das wäre auch der Sinn eines Austausches hier..
Vielleicht überlegst du mal den Zusammenhang zwischen Ausschliff und Verdichtung.
Ja,Hab ick doch. > Bei ca.+ 1,3 % bzw +3,2 ccm Hubvolumenänderung (1 Ausschliff) kommt man bei der Touren von Anfangs 6,7:1 auf etwa 7,0:1 >> da haste ja vollkommen Recht.
Aber die Zündung deswegen zurückzunehmen (?). Bei der DDR VK 78 Plörre von Minol damals oder Waschbenzin im 408er "Mossi" in Ordnung, aber bei dem Sprit heutzutage ?
Wirst es schon schaffen. Hab ich doch schon. Mein Problem ist doch gelöst.(?)
Und es bringt nichts, mit den Federspannungen der Fliehkraftregler zu experimentieren, darum ging es nämlich in den Vorberichten.
Och, Nö.Das hatten wir doch schon. Wollte ich doch auch gar nicht.
……weil sich das im drehmomentarmen Drehzahlbereich abspielt.
Nach Deiner Theorie ,ja, absolut. Da hast Du auch Recht.
Da wird eben geschaltet, sowieso. Ja, klar.Was sonst…….
P.
Dank auch Dir Peter,für die Denkanstösse,ehrlich!!!
Alle Fragen beantwortet.
Mit einem Prüfstand ist man natürlich viel besser ausgestattet.
Was Du gemessen und beobachtet hast, erklärt und bestätigt auch das in etwa, was ich gesehen hab.
Das Fenster der vollen Öffnung bei etwa 3300 bis 3500 U/min passt auch.
Ich hatte natürlich einige Ungenauigkeiten bei meinem „Versuch“ nicht bedacht.
Allein die Schmierung des Neuen Verstellers hat bei einer Nachmessung an der "ZWICK&ROELL" den Punkt der Vollöffnung um ca. 300 bis 400 U/min vorversetzt.
Die Kraft lag bei voller Auslenkung diesmal bei nur etwas über 600 Gramm und die Kurve hatte keinerlei „Ausreisser“ mehr.
Meine 22° (v.OT ) Markierung auf der Schwungscheibe sehe ich jetzt beim abblitzen bei etwa 2800 U/ min. Diese Marke ist mit dem OMP Regler immer regelrecht „durchgeschossen“.
Gruß Bernd
von peter-gl » So 6. Sep 2020, 23:08peter-gl hat geschrieben: So 6. Sep 2020, 23:08 Ein Motto wäre auch zu überlegen, ehe man was schreibt. Ich versuchs wenigstens. Soll ja anderen helfen. Vielleicht überlegst du mal den Zusammenhang zwischen Ausschliff und Verdichtung. Wirst es schon schaffen. Und es bringt nichts, mit den Federspannungen der Fliehkraftregler zu experimentieren, darum ging es nämlich in den Vorberichten, weil sich das im drehmomentarmen Drehzahlbereich abspielt. Da wird eben geschaltet, sowieso.
P.
Ein Motto wäre auch zu überlegen, ehe man was schreibt. Ja, mach ick,versprochen.
Ich versuchs wenigstens. Ich auch.
Soll ja anderen helfen. Das wäre auch der Sinn eines Austausches hier..
Vielleicht überlegst du mal den Zusammenhang zwischen Ausschliff und Verdichtung.
Ja,Hab ick doch. > Bei ca.+ 1,3 % bzw +3,2 ccm Hubvolumenänderung (1 Ausschliff) kommt man bei der Touren von Anfangs 6,7:1 auf etwa 7,0:1 >> da haste ja vollkommen Recht.
Aber die Zündung deswegen zurückzunehmen (?). Bei der DDR VK 78 Plörre von Minol damals oder Waschbenzin im 408er "Mossi" in Ordnung, aber bei dem Sprit heutzutage ?
Wirst es schon schaffen. Hab ich doch schon. Mein Problem ist doch gelöst.(?)
Und es bringt nichts, mit den Federspannungen der Fliehkraftregler zu experimentieren, darum ging es nämlich in den Vorberichten.
Och, Nö.Das hatten wir doch schon. Wollte ich doch auch gar nicht.
……weil sich das im drehmomentarmen Drehzahlbereich abspielt.
Nach Deiner Theorie ,ja, absolut. Da hast Du auch Recht.
Da wird eben geschaltet, sowieso. Ja, klar.Was sonst…….
P.
Dank auch Dir Peter,für die Denkanstösse,ehrlich!!!
- peter-gl
- + R.I.P. + unvergessen +
- Beiträge: 189
- Registriert: Mi 16. Mai 2018, 14:04
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Sassnitz
- Hat sich bedankt: 7 Mal
- Danksagung erhalten: 50 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Hallo!
Verziehen!
Hatte hinterher nochmal geschrieben betr. Frühzündung. Ist bei 7:1 kein Problem, aber bei 9:1 schon. Schon mal
Klopfer gehabt? Ist nicht gut. 9:1 hat man schnell, wenn die Kolbenringe verschlissen sind und die Ölkohle wuchert. Hatte neulich am Kolben und im Brennraum im Durchschnitt 1/2 mm. Das machte eine Verdichtungserhöhung von knapp 9:1 auf knapp 10:1 !!! Wirklich. Und dann zuviel Frühzündung... Habe nun 3. Ausschliff drin. Verdichtung theoretisch etwa 5% höher, also etwa 8,8 denke ich. Müsste nochmal nachrechnen. Aber da müssten auch gut 30 Gramm von Kolben und Bolzen ab, habe mich nur zu 29 Gramm durchringen können (Kolben 3 mm kürzer (kippelt nicht!), Grate weg, Bolzen von den Seiten her erleichtert. Vibriert nur minimal, fährt wie Sau, 4 l/100 km. Traute mich nur bis echten 100. Im Alter wird man vorsichtig. So, nun genug geschwafelt. Bier hab ich schon intus. -- Das gute alte Benzin sollte man nicht unterschätzen. Die Motoren von damals waren drauf abgestimmt. Aber auch das ist ein endloses Streitthema, hab mich informiert, könnte mitstreiten.
P.
Verziehen!
Hatte hinterher nochmal geschrieben betr. Frühzündung. Ist bei 7:1 kein Problem, aber bei 9:1 schon. Schon mal
Klopfer gehabt? Ist nicht gut. 9:1 hat man schnell, wenn die Kolbenringe verschlissen sind und die Ölkohle wuchert. Hatte neulich am Kolben und im Brennraum im Durchschnitt 1/2 mm. Das machte eine Verdichtungserhöhung von knapp 9:1 auf knapp 10:1 !!! Wirklich. Und dann zuviel Frühzündung... Habe nun 3. Ausschliff drin. Verdichtung theoretisch etwa 5% höher, also etwa 8,8 denke ich. Müsste nochmal nachrechnen. Aber da müssten auch gut 30 Gramm von Kolben und Bolzen ab, habe mich nur zu 29 Gramm durchringen können (Kolben 3 mm kürzer (kippelt nicht!), Grate weg, Bolzen von den Seiten her erleichtert. Vibriert nur minimal, fährt wie Sau, 4 l/100 km. Traute mich nur bis echten 100. Im Alter wird man vorsichtig. So, nun genug geschwafelt. Bier hab ich schon intus. -- Das gute alte Benzin sollte man nicht unterschätzen. Die Motoren von damals waren drauf abgestimmt. Aber auch das ist ein endloses Streitthema, hab mich informiert, könnte mitstreiten.
P.
- Rudolfs Enkel
- AWO 425 Member
- Beiträge: 243
- Registriert: Sa 15. Nov 2014, 10:57
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Arnstein
- Hat sich bedankt: 30 Mal
- Danksagung erhalten: 60 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Das ist ja mal ein Denkanstoß; Verschlissene Ringe zur Leistungssteigerung. Aus dem Blickwinkel
hab ich das noch gar nicht gesehen,

- wgg1960
- AWO 425 Member
- Beiträge: 1180
- Registriert: Sa 28. Jul 2012, 20:55
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Berlin
- Hat sich bedankt: 65 Mal
- Danksagung erhalten: 236 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Tja Volker, da kannst Du alt werden wie Methusalem und lernst trotzdem nie aus!Rudolfs Enkel hat geschrieben: Mi 9. Sep 2020, 17:14 Das ist ja mal ein Denkanstoß; Verschlissene Ringe zur Leistungssteigerung. Aus dem Blickwinkelhab ich das noch gar nicht gesehen,
![]()
Gruß Gert
And if you don't like Hank Williams, honey, you can kiss my ass...
Kris Kristofferson
Kris Kristofferson
- peter-gl
- + R.I.P. + unvergessen +
- Beiträge: 189
- Registriert: Mi 16. Mai 2018, 14:04
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Sassnitz
- Hat sich bedankt: 7 Mal
- Danksagung erhalten: 50 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
So gesehen, hätte ich die Ringe dringelassen.
P.
P.
-
d'r Matt'n
- AWO 425 Member
- Beiträge: 310
- Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:19
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: 08297
- Hat sich bedankt: 6 Mal
- Danksagung erhalten: 79 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Hallo Südschwede
auf Grund deines ausführlichen Beitrages habe ich meinen Fliehkraftregler einer Untersuchung unterzogen.
Habe dabei festgestellt das die Federn keine Vorspannung besitzen.
Durch nachbiegen der Federn ist mir zumindest vorläufig gelungen mehr Vorspannung zu erzeugen.
Bei einen einfachen Test mit Bohrmaschine und Drehzahlmesser konnte ich sehen das die Gewichte danach deutlich über 750U /min Nockenwellendrehzahl öffnen.
Was ist aber nun das Ergebnis?
Vorher , unrunder Motorlauf, schlechte Beschleunigung starke Schwingungen.
Nachher Leerlauf wie ein Uhrwerk, gute Beschleunigung, wesentlich weniger Schwingungen.
Hatte lange nach der Ursache des Problems gesucht.(Vergaser, Spritsorte,Steuerräder) .
Kann also bestätigen das Kontrolle und Korrektur entsprechend des Datenblattes Sinnvoll sind.
Grüße d’r Matt’n
auf Grund deines ausführlichen Beitrages habe ich meinen Fliehkraftregler einer Untersuchung unterzogen.
Habe dabei festgestellt das die Federn keine Vorspannung besitzen.
Durch nachbiegen der Federn ist mir zumindest vorläufig gelungen mehr Vorspannung zu erzeugen.
Bei einen einfachen Test mit Bohrmaschine und Drehzahlmesser konnte ich sehen das die Gewichte danach deutlich über 750U /min Nockenwellendrehzahl öffnen.
Was ist aber nun das Ergebnis?
Vorher , unrunder Motorlauf, schlechte Beschleunigung starke Schwingungen.
Nachher Leerlauf wie ein Uhrwerk, gute Beschleunigung, wesentlich weniger Schwingungen.
Hatte lange nach der Ursache des Problems gesucht.(Vergaser, Spritsorte,Steuerräder) .
Kann also bestätigen das Kontrolle und Korrektur entsprechend des Datenblattes Sinnvoll sind.
Grüße d’r Matt’n
-
burkhardt
- AWO 425 Member
- Beiträge: 754
- Registriert: Mi 3. Jun 2020, 19:56
- Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
- Wohnort: Halle (Saale)
- Hat sich bedankt: 95 Mal
- Danksagung erhalten: 183 Mal
Re: Federn am Fliehkraftversteller Magnetzünder prüfen ???
Schön, dass Du durch Anregungen + Gedankenaustausch und eigenes Handeln Deiner AWO wieder Schwung verliehen hast.
Wie ist Eure Erfahrung mit den Kraftstoffen und dem Zündzeitpunkt?
So schreibt man: "Das führt oftmals dazu, dass die alte originale Angabe für den Zündzeitpunkt nicht mehr stimmt. Die Flammenentwicklung bei den modernen Kraftstoffen ist so schnell, dass die Zündung näher zum oberen Totpunkt hin gestellt werden sollte. Dies erleben bei den meisten Motorrädern, die vor 1970 produziert wurden" auf https://www.powerdynamo.biz/deu/kb/zp_original.htm
Das würde auch auf die AWO zutreffen?!
Grüße
Carsten
Wie ist Eure Erfahrung mit den Kraftstoffen und dem Zündzeitpunkt?
So schreibt man: "Das führt oftmals dazu, dass die alte originale Angabe für den Zündzeitpunkt nicht mehr stimmt. Die Flammenentwicklung bei den modernen Kraftstoffen ist so schnell, dass die Zündung näher zum oberen Totpunkt hin gestellt werden sollte. Dies erleben bei den meisten Motorrädern, die vor 1970 produziert wurden" auf https://www.powerdynamo.biz/deu/kb/zp_original.htm
Das würde auch auf die AWO zutreffen?!
Grüße
Carsten
Beste Grüße
Carsten
Carsten

