Das Akkuthema ist mittlerweile einfach ein recht undurchsichtiges geworden.
Akkus gibts ja für die unterschiedlichsten Anwendungen. Prinzipiell müssen alle "nur Strom speichern und wieder abgeben" können. Zusätzlich gehts ums Gewicht (Handy, Discman, Laptop), darum, ob eine konstante Ladespannung vorhanden ist (Erhaltungsladung bspw. Notstrom!), ob nachgeregelt werden kann (Ladestrom und Spannung geregelt mit Sensorik z.B. bessere Ladegeräte fürs Netz), um die Temperatur bei Ladung und Betrieb, um maximale Entladekapazität (sog. Verbraucherbatterien in Wohnmobil oder Boot) oder um kurzzeitigen maximalen Entladestrom (Starterbatterie!) usw.
Aus diesen Anwendungen und Anforderungen heraus haben sich (=wurden

) entsprechende Technologien entwickelt.
LiIon, NiCD, NiMH, Blei-GEL/Säure/AGM...
Jede Technologie hat ihren Einsatzbereich und ihre Systemgrenzen. Im Idealfall befindet man sich mit dem richtigen Akkutyp und der passenden Ladetechnik genau innerhalb der Systemgrenzen.
Man kann also nicht pauschal sagen: DER ist besser weil die Technologie neuer ist.
Wie kontrovers diese Grenzen betrachtet werden, zeigt das Folgende Thema recht schön. Wer Lust hat, sich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen, sollte sich gerade die Beiträge von Herrn Wiebus zu Gemüte führen.
http://www.mikrocontroller.net/topic/293219
Dabei wird auch schön erklärt, dass eine passende Ladespannung zwar wichtig ist, eine zu geringe aber die zuverlässige Ladung in der vorhandenen Zeit möglicherweise nicht sicher stellt (Stadtverkehr mit Ampelphasen etc.)..
Bei aller Diskussion hat sich für mich persönlich heraus gestellt, dass weder die Lima noch die Lade/Regeltechnik für meine Sport und mein Fahrprofil geeignet sind, moderne Akkutechnik dauerhaft sinnvoll zu nutzen. Deshalb bleib ich bei Blei-Säure und kaufe mal wieder einen neuen Akku, wenn der alte hinüber ist.
Wenn es um die Einstellung der Reglerausgangsspannung geht, würde ich zuerst prüfen, welche Technologie der Akku wirklich hat (lesen hilft nicht immer) und mich auf die Werte im Datenblatt verlassen und testen, ob diese dort stehende Ladespannung für das eigene Nutzungsprofil ausreichend ist.
Wenn kein Datenblatt zum Akku vorhanden ist, liegt sowieso die Folgerung nahe, dass der erstandene Akku ein Billich-Nachbau-Teil ist, der entweder geht oder halt nicht. Da wäre man mit einem guten Konventionellen bestimmt auch nicht schlechter beraten.
VG Stephan