Grüße,
Ich baue mit und für meinen Sohn einen Touren-Scheunenfund BJ 55 wieder auf. Er jung und wenig Kohle möchte mit überschaubaren mitteln die gute wieder zum neuen Leben erwecken.
Im letzten Beitrag ging es um ein Problem mit dem Kurbelwellen-Zapfen M7 Linksgewinde (Befestigung Lichtmaschinen-Anker) .
Ich steh nämlich beim Neuaufbau mit der alten Kurbelwelle vor einem ähnlichen Problem. Getriebe und Kardan sind soweit fertig überholt. Motor sieht soweit noch recht gut aus, Jedoch musste ich leider feststellen, dass im Kurbelwellen-Zapfen die M7 Schraube, Linksgewinde (Befestigung LiMa-Anker) abgerissen ist. Der Vorbesitzer hat anschließend ein M10 Rechtsgewinde, in die Zapfenspitze geschnitten. Warum? Wahrscheinlich, um den LiMa Anker zu befestigen.
Nun meine Frage: Um nicht die Kurbelwelle (Kostenfrage) erneuern zu müssen, trage ich mich mit dem Gedanken, die M10 Schraube in das neu geschnittene Gewinde im Kurbelwellen- Zapfen, ca. 3 cm tief, Einzukleben (mit Loctite 243 Einsatztemperaturbereich: -55 bis +180, Losbrechmoment: 26 Nm).
Hat jemand Erfahrung mit ähnlicher Vorgehensweise.
Das dies eine Russische Arbeits.- bzw, Vorgehensweise ist und mir niemand eine Garantieerklärung ausstellen kann, selbstredend. Und das vernünftig anders aussieht, auch klar.
Jedoch sollen im Jahr keine 10 tausende Kilometer abgespult werden.
Als alter AWOristi bedank ich mich schon mal für die geschriebenen Gedankengänge…
http://www.awoforum.de/posting.php?mode ... =34&t=5403#
Grüße Nobse