Ich habe letzten Winter meine AWO S überholt. Einschl. Zylinder schleifen und Kopf überholen lassen. Beim Zusammenbau fiel mir auf das vorher unter den Zylinderkopfverschraubungen keine Dichtringe waren. Da die Stehbolzen aber im Zylinder nach außen offen sind dachte ich mir hier könnte ja ggf. Öl durchsickern. Also legte ich unter jede Zylinderkopfverschraubung einen Kupfer-Dichtring. Später beim aufsetzen der Kipphebelbrücke wunderte ich mich schon das ich die Einstellschrauben fast bis Ende eindrehen musste. Und beim aufsetzen des Ventildeckels war mir klar hier stimmt was nicht. Dieser setzte nehmlich auf, was er vorher nicht tat. Habe mir hier erstmal mit 2 Dichtungen beholfen. Nach nun ca. 80km Fahrt ist die Kopfdichtung durchgebrannt.
Bei der Demontage ist mir aufgefallen das einer von den 4 Kupfer-Dichtringen keine Quetschspuren hatte. Genau an dieser Stelle war auch die Dichtung durch. Nur wäre die erste Vermutung - vergessen fest zu ziehen. Daran kann ich mich nicht errinnern (an festziehen), bin mir aber ganz sicher das sich die Verschraubung sehr schwer lösen lies.
Und hier nun meine Fragen dazu:
Kommen wirklich unter die Zylinderkopfverschraubungen keine Dichtringe?
Und dies ist dann auch ohne Dichtringe Öl-dicht? Oder normal das es dort etwas rausschwitzt?
Sind die beiden Verschraubungen auf denen später die Kipphebelbrücke sitz gleich oder gibt es einen Unterschied zwischen vorderer und hinterer Verschraubung.
Oder hat noch jemand eine andere Idee was hier nicht stimmt.
Hoffe auf Antworten und sagt schon mal Danke!

