Wäre tatsächlich mal einen Versuch wert.
Meinen Vorrednern muss ich allerdings erstmal widersprechen. Wir hatten es gerade in ner Wh.App-Gruppe und es wurde hier im Forum auch schon paar mal geschrieben: (und ja, jetzt werden ganz viele sofort anfangen im Geiste zu tippen: "Bei mir geht das aber, ich habe gar keine Problem, seit Jaaahren!") ....
Aber man kann, wenn der Regler mit der Lade(end)spannung richtig (!) auf einen Blei-Säure-Akku eingestellt ist, einen Gel-Akku eben NICHT einbauen, ohne das der zerstört wird.
Wenn es bei Euch seit Jahren klappt, dann ist Eurer Regler schlicht eben etwas geringer eingestellt. Um genau zu sein, müssen es rund 0,2V pro Zelle sein. Merkt man weder am Licht noch an irgendwas anderem, außer man misst es nach. Vergleicht mal die Datenblätter von Gel-Akkus mit denen von Blei-Akkus. (u.a. können Gel-Akkus eben nicht so entgasen, wie die normalen. bei 0,6 V zu viel bei einem 6V-Akku bläht der sich mit der Zeit notgedrungen auf und platzt.)
Aber das war wieder nicht die Frage, sondern nur der Hinweis für diejenigen, die es neu ausprobieren wollen: nicht einfach von Blei zu Gel wechseln, ohne tatsächlich mal nachzumessen und den Akku dann auch ne Weile zu beobachten!
Kann gut gehen, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es das aber nicht.
Damit zum zweiten Wiederspruch

Wie schnell sich ein Akku oder Kondensator auflädt spielt eine untergeordnete Rolle. - das würde, so das Ding vollständig entladen ist, von der Kapazität und vor allem vom Innenwiderstand abhängen. Der "lieferbare" Strom wird dann eher begrenzen.
Schlecht wäre es allerdings dann, wenn der Kondensator total entladen ist, denn dann geht der Ladestrom sehr hoch! Geht man allerdings davon aus, dass der Kondensator bereits geladen eingebaut wird, dann wäre alles i.O.
Umgekehrt schadet ein Kurzschluss wahrscheinlich eher dem Akku. Er kann ebenfalls extreme Ströme liefern, überlebt das aber nicht sehr lange, ein Kondensator übersteht das besser, daher werden sie z.b. in Rennwagen zur E-Unterstützung eingesetzt.
Begrenzend für den Kondensator ist vor allem die Kapazität. Superkondensatoren liegen bei der Energiedichte immer noch sehr deutlich unter denen von Akkus, müssten also für die gleiche Energiemenge deutlich größer und schwerer sein. Außerdem haben sie häufig eine geringe Spannung - und in Reihe schalten, wie beim Akku üblich, reduziert hier die Kapazität. Teuer sind sie obendrein.
Aber wenn, würden sie nicht an einen so engen Spannungsbereich hängen und Tiefenentladung gäbe es auch nicht. Wären echte Vorteile, zumal wir die hohe Kapazität ja gar nicht brauchen. Wir haben keinen Anlasser und hohe Lichtleistungen wohl auch eher selten.
Man könnte es also mal ausprobieren
