Batterieersatz
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Batterieersatz
Guten Abend. Gibt es im Forum Jemanden der schon mal die Batterie gegen einen Kondensator ersetzt hat. Ist sowas möglich?
- AWO Scheune
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Re: Batterieersatz
Ich vermute mal bei der Originalen 6V 45/60W Lima?
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- Andy
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Re: Batterieersatz
Das ist zwar nicht die Antwort auf Deine Frage, aber ich bin mit meiner Touren jahrelang mit einer total fertigen Batterie gefahren. Bei TÜV habe ich immer gesagt, die Batterie hat gerade heute morgen den Geist aufgegeben. Das war nie ein Problem.
Gruß Andy
Gruß Andy
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d'r Matt'n
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Re: Batterieersatz
Ich habe zwar keinen Kondensator verwendet.
Habe dafür den Rückstromschalter manipuliert so das dieser nicht mehr abschaltet.
Der Vorteil ist das die Spannung nicht komplett weg ist.
Bin damals mit meinen Berliner Roller Jahrelang ohne Batterie rumgefahren.
Für den TÜV ist das nicht Hilfreich.
Aber ein Kondensator glättet soweit ich weis auch nur die Spannungsspitzen.
Habe dafür den Rückstromschalter manipuliert so das dieser nicht mehr abschaltet.
Der Vorteil ist das die Spannung nicht komplett weg ist.
Bin damals mit meinen Berliner Roller Jahrelang ohne Batterie rumgefahren.
Für den TÜV ist das nicht Hilfreich.
Aber ein Kondensator glättet soweit ich weis auch nur die Spannungsspitzen.
- Jens425S
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Re: Batterieersatz
Selbst habe ich das nicht gemacht, aber d'r Matt'n hat Recht.
Ein Kondensator ist keine Batterie. Er kann zwar Energie speichern, aber die Kapazität ist gering und seine Aufgabe ist eigentlich, sehr schnell Energie aufnehmen und abgeben zu können.
Die meisten Kondensatoren, sind auch nicht in der Lage, Energie lange zu speichern.
Ein weiteres Problem ist eigentlich sogar diese Geschwindigkeit, die Kondensatoren bei der Entladung bringen können. Ich meine, wenn Du einen Kondensator, mit hoher Kapazität verwendest und einen Kurzschluss erzeugst, ist das ungleich schlimmer, als wenn die Batterie, die Energie zur Verfügung stellen muss.
Was hast Du denn vor?
Brauchst Du den Platz? Stört Dich das Gewicht, die Kosten, oder ist es eine generelle Frage, nach der Machbarkeit?
Du hast wahrscheinlich auch noch den alten Regler, oder?
Ich habe früher viel an der elektrischen Anlage experimentiert. Meist konnte ich den Prüfstand, bei einem Kumpel, mit KFZ - Elektrik Werkstatt nutzen. Ich würde das heute auch erst extern versuchen, was der Regler zu dieser Lösung meint.
Statt Kondensator, würde ich heute immer auf moderne (Gel) Batterien zurück greifen.
Die sind wartungsfrei, zuverlässig, leicht, klein und halten, wenn sie regelmäßig benutzt werden echt ewig. Am Ende lohnt sich der höhere Preis immer, wenn die elektrische Anlage ordentlich gemacht und gewartet ist. D.h. Tiefentladung, Kriechströme und Kurzschlüsse mag keine Batterie lange. Einem Kondensator ist das egal.
Ein Kondensator ist keine Batterie. Er kann zwar Energie speichern, aber die Kapazität ist gering und seine Aufgabe ist eigentlich, sehr schnell Energie aufnehmen und abgeben zu können.
Die meisten Kondensatoren, sind auch nicht in der Lage, Energie lange zu speichern.
Ein weiteres Problem ist eigentlich sogar diese Geschwindigkeit, die Kondensatoren bei der Entladung bringen können. Ich meine, wenn Du einen Kondensator, mit hoher Kapazität verwendest und einen Kurzschluss erzeugst, ist das ungleich schlimmer, als wenn die Batterie, die Energie zur Verfügung stellen muss.
Was hast Du denn vor?
Brauchst Du den Platz? Stört Dich das Gewicht, die Kosten, oder ist es eine generelle Frage, nach der Machbarkeit?
Du hast wahrscheinlich auch noch den alten Regler, oder?
Ich habe früher viel an der elektrischen Anlage experimentiert. Meist konnte ich den Prüfstand, bei einem Kumpel, mit KFZ - Elektrik Werkstatt nutzen. Ich würde das heute auch erst extern versuchen, was der Regler zu dieser Lösung meint.
Statt Kondensator, würde ich heute immer auf moderne (Gel) Batterien zurück greifen.
Die sind wartungsfrei, zuverlässig, leicht, klein und halten, wenn sie regelmäßig benutzt werden echt ewig. Am Ende lohnt sich der höhere Preis immer, wenn die elektrische Anlage ordentlich gemacht und gewartet ist. D.h. Tiefentladung, Kriechströme und Kurzschlüsse mag keine Batterie lange. Einem Kondensator ist das egal.
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
- Micha
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Re: Batterieersatz
Wäre tatsächlich mal einen Versuch wert.
Meinen Vorrednern muss ich allerdings erstmal widersprechen. Wir hatten es gerade in ner Wh.App-Gruppe und es wurde hier im Forum auch schon paar mal geschrieben: (und ja, jetzt werden ganz viele sofort anfangen im Geiste zu tippen: "Bei mir geht das aber, ich habe gar keine Problem, seit Jaaahren!") ....
Aber man kann, wenn der Regler mit der Lade(end)spannung richtig (!) auf einen Blei-Säure-Akku eingestellt ist, einen Gel-Akku eben NICHT einbauen, ohne das der zerstört wird.
Wenn es bei Euch seit Jahren klappt, dann ist Eurer Regler schlicht eben etwas geringer eingestellt. Um genau zu sein, müssen es rund 0,2V pro Zelle sein. Merkt man weder am Licht noch an irgendwas anderem, außer man misst es nach. Vergleicht mal die Datenblätter von Gel-Akkus mit denen von Blei-Akkus. (u.a. können Gel-Akkus eben nicht so entgasen, wie die normalen. bei 0,6 V zu viel bei einem 6V-Akku bläht der sich mit der Zeit notgedrungen auf und platzt.)
Aber das war wieder nicht die Frage, sondern nur der Hinweis für diejenigen, die es neu ausprobieren wollen: nicht einfach von Blei zu Gel wechseln, ohne tatsächlich mal nachzumessen und den Akku dann auch ne Weile zu beobachten!
Kann gut gehen, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es das aber nicht.
Damit zum zweiten Wiederspruch
Wie schnell sich ein Akku oder Kondensator auflädt spielt eine untergeordnete Rolle. - das würde, so das Ding vollständig entladen ist, von der Kapazität und vor allem vom Innenwiderstand abhängen. Der "lieferbare" Strom wird dann eher begrenzen.
Schlecht wäre es allerdings dann, wenn der Kondensator total entladen ist, denn dann geht der Ladestrom sehr hoch! Geht man allerdings davon aus, dass der Kondensator bereits geladen eingebaut wird, dann wäre alles i.O.
Umgekehrt schadet ein Kurzschluss wahrscheinlich eher dem Akku. Er kann ebenfalls extreme Ströme liefern, überlebt das aber nicht sehr lange, ein Kondensator übersteht das besser, daher werden sie z.b. in Rennwagen zur E-Unterstützung eingesetzt.
Begrenzend für den Kondensator ist vor allem die Kapazität. Superkondensatoren liegen bei der Energiedichte immer noch sehr deutlich unter denen von Akkus, müssten also für die gleiche Energiemenge deutlich größer und schwerer sein. Außerdem haben sie häufig eine geringe Spannung - und in Reihe schalten, wie beim Akku üblich, reduziert hier die Kapazität. Teuer sind sie obendrein.
Aber wenn, würden sie nicht an einen so engen Spannungsbereich hängen und Tiefenentladung gäbe es auch nicht. Wären echte Vorteile, zumal wir die hohe Kapazität ja gar nicht brauchen. Wir haben keinen Anlasser und hohe Lichtleistungen wohl auch eher selten.
Man könnte es also mal ausprobieren
Meinen Vorrednern muss ich allerdings erstmal widersprechen. Wir hatten es gerade in ner Wh.App-Gruppe und es wurde hier im Forum auch schon paar mal geschrieben: (und ja, jetzt werden ganz viele sofort anfangen im Geiste zu tippen: "Bei mir geht das aber, ich habe gar keine Problem, seit Jaaahren!") ....
Aber man kann, wenn der Regler mit der Lade(end)spannung richtig (!) auf einen Blei-Säure-Akku eingestellt ist, einen Gel-Akku eben NICHT einbauen, ohne das der zerstört wird.
Wenn es bei Euch seit Jahren klappt, dann ist Eurer Regler schlicht eben etwas geringer eingestellt. Um genau zu sein, müssen es rund 0,2V pro Zelle sein. Merkt man weder am Licht noch an irgendwas anderem, außer man misst es nach. Vergleicht mal die Datenblätter von Gel-Akkus mit denen von Blei-Akkus. (u.a. können Gel-Akkus eben nicht so entgasen, wie die normalen. bei 0,6 V zu viel bei einem 6V-Akku bläht der sich mit der Zeit notgedrungen auf und platzt.)
Aber das war wieder nicht die Frage, sondern nur der Hinweis für diejenigen, die es neu ausprobieren wollen: nicht einfach von Blei zu Gel wechseln, ohne tatsächlich mal nachzumessen und den Akku dann auch ne Weile zu beobachten!
Kann gut gehen, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es das aber nicht.
Damit zum zweiten Wiederspruch
Schlecht wäre es allerdings dann, wenn der Kondensator total entladen ist, denn dann geht der Ladestrom sehr hoch! Geht man allerdings davon aus, dass der Kondensator bereits geladen eingebaut wird, dann wäre alles i.O.
Umgekehrt schadet ein Kurzschluss wahrscheinlich eher dem Akku. Er kann ebenfalls extreme Ströme liefern, überlebt das aber nicht sehr lange, ein Kondensator übersteht das besser, daher werden sie z.b. in Rennwagen zur E-Unterstützung eingesetzt.
Begrenzend für den Kondensator ist vor allem die Kapazität. Superkondensatoren liegen bei der Energiedichte immer noch sehr deutlich unter denen von Akkus, müssten also für die gleiche Energiemenge deutlich größer und schwerer sein. Außerdem haben sie häufig eine geringe Spannung - und in Reihe schalten, wie beim Akku üblich, reduziert hier die Kapazität. Teuer sind sie obendrein.
Aber wenn, würden sie nicht an einen so engen Spannungsbereich hängen und Tiefenentladung gäbe es auch nicht. Wären echte Vorteile, zumal wir die hohe Kapazität ja gar nicht brauchen. Wir haben keinen Anlasser und hohe Lichtleistungen wohl auch eher selten.
Man könnte es also mal ausprobieren
425 Good Vibrations
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Re: Batterieersatz
Micha.... Du bist mein Held.
Ich fragte für einen älteren Herren der das komplette 6V System mit Magnetzünder in der Touren fährt. Da hat es alle 2 Monate die Akkus zerschossen. Ladestrom 7,2 Volt...
Ich fragte für einen älteren Herren der das komplette 6V System mit Magnetzünder in der Touren fährt. Da hat es alle 2 Monate die Akkus zerschossen. Ladestrom 7,2 Volt...
- Tekkx
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Re: Batterieersatz
Ganz kurz eingeworfen:
Um das Licht der AWO, also Scheinwerfer (35 W) und Rücklicht (10 W) nur eine (1) Minute brennen zu lassen (z.B. an der roten Ampel im Standgas), wird ein Kondensator von 75 Farad benötigt.
Zum Nachrechnen:
Kapazität = Strom (in A) mal Zeit (in Sekunden) durch Spannung (in Volt)
Ein Paket aus Goldcaps (besondere Hochkapazitäts-Elkos) der entsprechenden Spannungsfestigkeit hätte etwa die doppelte Größe einer handelsüblichen Motorradbatterie (Stand 2010).
Theoretisch! Ich habe das noch nie nachgebaut, weil ein so Goldcap (5V, 1F), von denen man, um in einem 6-Volt-System die erforderliche Spannungsfestigkeit zu erreichen, immer zwei in Reihe schalten müsste, etwas mehr als einen Euro kostet. (Gesamtbedarf also 150 Stück pro Minute)
Um das Licht der AWO, also Scheinwerfer (35 W) und Rücklicht (10 W) nur eine (1) Minute brennen zu lassen (z.B. an der roten Ampel im Standgas), wird ein Kondensator von 75 Farad benötigt.
Zum Nachrechnen:
Kapazität = Strom (in A) mal Zeit (in Sekunden) durch Spannung (in Volt)
Ein Paket aus Goldcaps (besondere Hochkapazitäts-Elkos) der entsprechenden Spannungsfestigkeit hätte etwa die doppelte Größe einer handelsüblichen Motorradbatterie (Stand 2010).
Theoretisch! Ich habe das noch nie nachgebaut, weil ein so Goldcap (5V, 1F), von denen man, um in einem 6-Volt-System die erforderliche Spannungsfestigkeit zu erreichen, immer zwei in Reihe schalten müsste, etwas mehr als einen Euro kostet. (Gesamtbedarf also 150 Stück pro Minute)
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Re: Batterieersatz
Hmm, bei mir funktioniert der Scheinwerfer + Rücklicht + Bremslicht auch im Stand (bei laufendem Motor).Tekkx hat geschrieben: Do 3. Mär 2022, 01:25 Ganz kurz eingeworfen:
Um das Licht der AWO, also Scheinwerfer (35 W) und Rücklicht (10 W) nur eine (1) Minute brennen zu lassen (z.B. an der roten Ampel im Standgas), wird ein Kondensator von 75 Farad benötigt.
Zum Nachrechnen:
Kapazität = Strom (in A) mal Zeit (in Sekunden) durch Spannung (in Volt)
Ein Paket aus Goldcaps (besondere Hochkapazitäts-Elkos) der entsprechenden Spannungsfestigkeit hätte etwa die doppelte Größe einer handelsüblichen Motorradbatterie (Stand 2010).
Theoretisch! Ich habe das noch nie nachgebaut, weil ein so Goldcap (5V, 1F), von denen man, um in einem 6-Volt-System die erforderliche Spannungsfestigkeit zu erreichen, immer zwei in Reihe schalten müsste, etwas mehr als einen Euro kostet. (Gesamtbedarf also 150 Stück pro Minute)
Also ohne Elkos und Batterie! Ich habe schließlich eine Lichtmaschine! Die liefert den notwendigen Strom.
Mußt du die 150 Goldcaps nach der Minute ersetzen, oder kann man die nochmal verwenden?
Wenn ich mich richtig an meinen Physikunterricht (der letzte ist ein paar Jährchen her) erinnere, sind Kondensatoren nicht nur für den "Einmalgebrauch".
Awo T Gespann BJ 60, AWO T mit MT16 Motor BJ55, Shikra BJ 98
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