Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Getriebe, Hardyscheiben, Kardan, Kreuzgelenk, Kardanwelle
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Tourenfreund84
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Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von Tourenfreund84 »

Hallo Leute!

Im Züge der Getriebeüberholung habe ich natürlich auch die Buchsen vom Losrad 1.Gang und vom Doppelrad erneuert. Die gibt es ja als Nachbau OHNE Schmiernuten usw... angeblich nicht nötig. bei den Getrieben die ich bisher zerlegt habe waren auch immer diese glatten Buchsen drin. Original gab es doch welche mit Schmiernuten oder?

Jetz frage ich mich ob es SInn macht / oder Nachteile bringt wenn ich die Löcher durchbohre und die Nuten in den Zahnrädern bis in die Messingbuchsen erweitere. Ja, es geht auch ohne - Das ist mir bewusst. Aber von der Schmierung her scheint mir eine glatte Buchse nicht 100% optimal zu sein. Und das Nachbau nicht immer perfekt sein muss ist ja auch bekannt. Wie haltet ihr das?

Und noch eine Frage zur Buche im Doppelrad. Sollte die wirklich lose auf der Welle und lose im Zahnrad drehen? Da gehen ja die Meinungen auseinander. Mir würde fest im Zahnrad und lose auf der Welle irgendwie logischer erscheinen. Aber ich lasse mich gern belehren. mfG

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Edeltuning
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von Edeltuning »

Kommt auf den Zustand der Gleitflächen an und ob das Spiel in der Toleranz liegt oder nachgerieben werden muß - dann sollte die Buchse eingepreßt sein...sonst gehts Reiben nicht. Durch das Einpressen ändert sich der InnenØ. Schmiernuten haben noch nie geschadet.
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Andy
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von Andy »

Hallo,

wenn Du nur um den Kirchturm fahren möchtest, kannst Du die Buchsen in das Zahnrad einpressen. Das ganz hält dann eine weile. Möchtest Du ein zuverlässiges Getriebe haben und auch mal 350 km zu einem AWO Treffen fahren, dann verbaue die Buchsen schwimmend. So ist es auch ab Suhler Werk.
Bei einigen Händlern gibt es die Buchen mit Schmiernut. z.B. in Schleiz

Gruß Andreas
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Tourenfreund84
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von Tourenfreund84 »

Und da haben wir wieder genau die beiden Meinungen. Einmal fest und einmal schwimmend einbauen... Was ist nun besser?

Ich glaube Niemand will mit einem regnerierten Getriebe nur eine Runde um den Kirchturm fahren, das Ziel dabei ist es ja das es wieder möglichst lange hält.

Macht das den so einen großen Unterschied? Ist die Buchse fest nutzt sie sich nur innen ab, Schwimmend gelagert Außen und Innen, aber die Abnutzung im Gesamten müsste doch gleich sein oder habe ich da einen Denkfehler?
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ex yamaha
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von ex yamaha »

Wenn die Buchse von beiden Seiten vom Öl umspült wird,fühlt sie sich so richtig wohl(wie Du einst in Mutters Bauch)und wird insgesamt auch länger ihren Dienst tun
Nutze den Tag.
Es sei denn er ist scheiße.
Dann nutze den nächsten!
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Edeltuning
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von Edeltuning »

ex yamaha hat geschrieben: Sa 23. Mai 2020, 09:56 Wenn die Buchse von beiden Seiten vom Öl umspült wird,fühlt sie sich so richtig wohl (wie Du einst in Mutters Bauch) und wird insgesamt auch länger ihren Dienst tun
...Da hatte er aber noch keine Innenölung. ;;;;;;;; :::::cb
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Andy
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von Andy »

Tourenfreund84 hat geschrieben: Sa 23. Mai 2020, 00:29 Und da haben wir wieder genau die beiden Meinungen. Einmal fest und einmal schwimmend einbauen... Was ist nun besser?

Was besser ist, habe ich Dir doch geschrieben. :::::mm
Tourenfreund84 hat geschrieben: Sa 23. Mai 2020, 00:29 Ich glaube Niemand will mit einem regnerierten Getriebe nur eine Runde um den Kirchturm fahren, das Ziel dabei ist es ja das es wieder möglichst lange hält.

Ich kenne AWO Fahrer, die fahren mit einem regenerierten Antriebsstrang nur so weit bis sie den Kirchturm nicht mehr sehen und laden dann Ihren Kisten für längere Strecken auf den Anhänger. :::::n

Gruß Andy
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von feuereisen »

Die Ingenieure in Suhl haben sich schon was dabei gedacht als sie die Buchsen schwimmend konzipiert und mit Ölnuten versehen haben.

Das später Schrauber die Buchsen ohne Nuten eingepresst haben mag dem Mangel an Originalersatzteilen und Bearbeitungstechnik (schnell mal gedreht nach Feierabend ) geschuldet sein.

Und einige :::::d Händler heute sind maximalgewinnorientiert und keine Selbstfahrer... Da wird eben behauptet das es ohne Ölnuten auch reicht... schliesslich sind solche Buchsen billiger herzustellen... :::::yy
Einige Urvölker hatten die Gewohnheit, bei Pandemien ihre Anführer zu opfern, um die Götter zu besänftigen. In so schwierigen Zeiten sollte man wirklich nichts unversucht lassen.
:twisted:
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren

:idea:
Die Grossen hören auf zu herrschen wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
;,;,;,;
Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. (H.Seehofer)
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Tourenfreund84
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Re: Buchsen der Getriebezahnräder verschlimmbessern

Beitrag von Tourenfreund84 »

So sei es! Also bekommen die Buchsen noch Schmiernuten verpasst und sollen beidseitig im Öl schwimmen wie der Fisch im Wasser (Oder ich vor langer Zeit im Bauch). Dann steht auch weiteren Strecken als bis zum Kirchturm nichts im Wege - Und das flaue Gefühl fährt auch nicht mit das etwas halbgares den Fahrspaß verderben könnte ;)
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