Re: Welcher motor ist geeigneter zu tunen?
Verfasst: Mo 5. Dez 2011, 21:30
Hallo an Alle,
wenn ich das so lese, frage ich mich manchmal warum es dieses Forum gibt. Altmerker hat eine Frage gestellt und hofft auf eine Antwort. Er hat weder gefragt ob ihm Einer nen Motor baut, noch hofft er auf unzutreffende Beiträge bzw Antworten...
Ich fahre einen Tourenmotor mit 411cm³ und eine Sport mit 375cm³. Beide Maschinen laufen jetzt ca 10 000 km ohne Reparaturen. Gab`s schon Beiträge. Soviel zur bisherigen Haltbarkeit. Die Antwort auf Hardys Beitrag ist einfach damit zu beantworten, das die Touren gutmütiger läuft. Soll heißen, es spielt da unwesentlicher eine Rolle wie man den Vergaser eingestellt hat. Klar verliert man mit einem „schlechteren“ Vergaser Leistung. Aber die Touren ist eben in der Bauform rustikaler, somit läuft die auch noch wenn sie mal nicht optimal eingestellt ist. So wie Bausoldat schon geschrieben hat, es gibt da im Zylinderkopf mehr Fleisch was man bearbeiten kann. Macht man es gut, erreicht man mit da super Ergebnisse. Die Sport ist effektiver gebaut. Dementsprechend sensibler in der Vergaserabstimmung. Am Sportkopf ist beim 15 Pser der Abstand zwischen den Ventilen ausschlaggebend, wenn man ein größeres Einlassventil verbauen will. Funktioniert aber auch. Dann die kleine Kalotte, macht bei größeren Bohrungen unliebsame Verbrennungen. Also ist da die 14Ps Variante die bessere Wahl. Zylinder sind die Alu`s klar im Vorteil. Beim Touren ist bei 72 mm Bohrung Schluß. An den Blöcken muß bei beiden der Drehkreis der Wangen bearbeitet werden. Das geht von den Ölpumpengewinden bis hin zu den Pumpenantrieben. Ölpumpe sollte auf Filter umgebaut werden, da die 92er Welle kein Schleuderblech hat. Außerdem eignen sich nur die Blöcke, wo das Kupplungslager von außen eingesetzt werden kann, da die größeren Kw ab 84mm erst eingesetzt werden und dann dieses Lager. Hört sich komisch an, ist aber so..... So sind viele Dinge maßgebend. Wenn ich mehr Leistung möchte, würde ich mit einem Sportmotor anfangen. Der eignet sich für den Anfang etwas besser. So wie Alex geschrieben hat, bringt eine größere Bohrung viel. 75,5 mm beim Serienhub bringt 304 cm³. Nach dem Spindeln und Auswuchten der Kw, den normalen Kopf verbaut (geht auch noch mehr mit größerem Einlaß) und den Vergaser abgestimmt, fertig.
Matthias hat das schon geschrieben, keine Leistungssteigerung ohne richtige Füllung. Schon der Serienmotor bringt bei richtiger Einstellung „Mehrleistung“... Beim Motor hört es aber danach auch nicht auf. Welches Getriebe mit welcher Abstimmung nehme ich, welchen Kardan. In meiner Touren ist jetzt ein Hacker in Verbindung eines B3 Kardans aktiv. Reicht immer noch zum Wegfahren... Die Leistung liegt da zwischen B und S Kardan.
Ich denke, zuerst muß man wissen, was man(n) will und was finanziell geht. Danach sollte Jeder entscheiden welchen Motor er nimmt. Dazu gehört aber eben auch, zu wissen, welcher Motor sich zu was eignet und was machbar ist. Deswegen dieser Beitrag.... Gut durchdacht gemacht, hält jeder Motor seine km. Gruß der Uwe
wenn ich das so lese, frage ich mich manchmal warum es dieses Forum gibt. Altmerker hat eine Frage gestellt und hofft auf eine Antwort. Er hat weder gefragt ob ihm Einer nen Motor baut, noch hofft er auf unzutreffende Beiträge bzw Antworten...
Ich fahre einen Tourenmotor mit 411cm³ und eine Sport mit 375cm³. Beide Maschinen laufen jetzt ca 10 000 km ohne Reparaturen. Gab`s schon Beiträge. Soviel zur bisherigen Haltbarkeit. Die Antwort auf Hardys Beitrag ist einfach damit zu beantworten, das die Touren gutmütiger läuft. Soll heißen, es spielt da unwesentlicher eine Rolle wie man den Vergaser eingestellt hat. Klar verliert man mit einem „schlechteren“ Vergaser Leistung. Aber die Touren ist eben in der Bauform rustikaler, somit läuft die auch noch wenn sie mal nicht optimal eingestellt ist. So wie Bausoldat schon geschrieben hat, es gibt da im Zylinderkopf mehr Fleisch was man bearbeiten kann. Macht man es gut, erreicht man mit da super Ergebnisse. Die Sport ist effektiver gebaut. Dementsprechend sensibler in der Vergaserabstimmung. Am Sportkopf ist beim 15 Pser der Abstand zwischen den Ventilen ausschlaggebend, wenn man ein größeres Einlassventil verbauen will. Funktioniert aber auch. Dann die kleine Kalotte, macht bei größeren Bohrungen unliebsame Verbrennungen. Also ist da die 14Ps Variante die bessere Wahl. Zylinder sind die Alu`s klar im Vorteil. Beim Touren ist bei 72 mm Bohrung Schluß. An den Blöcken muß bei beiden der Drehkreis der Wangen bearbeitet werden. Das geht von den Ölpumpengewinden bis hin zu den Pumpenantrieben. Ölpumpe sollte auf Filter umgebaut werden, da die 92er Welle kein Schleuderblech hat. Außerdem eignen sich nur die Blöcke, wo das Kupplungslager von außen eingesetzt werden kann, da die größeren Kw ab 84mm erst eingesetzt werden und dann dieses Lager. Hört sich komisch an, ist aber so..... So sind viele Dinge maßgebend. Wenn ich mehr Leistung möchte, würde ich mit einem Sportmotor anfangen. Der eignet sich für den Anfang etwas besser. So wie Alex geschrieben hat, bringt eine größere Bohrung viel. 75,5 mm beim Serienhub bringt 304 cm³. Nach dem Spindeln und Auswuchten der Kw, den normalen Kopf verbaut (geht auch noch mehr mit größerem Einlaß) und den Vergaser abgestimmt, fertig.
Matthias hat das schon geschrieben, keine Leistungssteigerung ohne richtige Füllung. Schon der Serienmotor bringt bei richtiger Einstellung „Mehrleistung“... Beim Motor hört es aber danach auch nicht auf. Welches Getriebe mit welcher Abstimmung nehme ich, welchen Kardan. In meiner Touren ist jetzt ein Hacker in Verbindung eines B3 Kardans aktiv. Reicht immer noch zum Wegfahren... Die Leistung liegt da zwischen B und S Kardan.
Ich denke, zuerst muß man wissen, was man(n) will und was finanziell geht. Danach sollte Jeder entscheiden welchen Motor er nimmt. Dazu gehört aber eben auch, zu wissen, welcher Motor sich zu was eignet und was machbar ist. Deswegen dieser Beitrag.... Gut durchdacht gemacht, hält jeder Motor seine km. Gruß der Uwe

