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Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: So 15. Okt 2023, 13:54
von psilie
Ich hab zu dem Thema dieses interessante Video gefunden.



Ich denke bei der AWO wird das Anzugsmoment nicht viel anders sein.
Interessant ist aber die Vorgehensweise.

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 16. Okt 2023, 09:51
von burkhardt
psilie hat geschrieben: So 15. Okt 2023, 13:54 Ich hab zu dem Thema dieses interessante Video gefunden.

Video Speichenspannung kontrollieren

Ich denke bei der AWO wird das Anzugsmoment nicht viel anders sein.
Interessant ist aber die Vorgehensweise.
Er empfiehlt (bei ca 4 Minuten), die Schose zu fetten, wenn man das ordentlich einstellen und mit Drehmomentschlüssel bearbeiten möchte.
Edeltuning hat geschrieben: Mo 9. Okt 2023, 01:28
burkhardt hat geschrieben: So 8. Okt 2023, 19:54
Jens425S hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 15:24 Kupferfett (Paste) kenne ich … nur als Trennmittel oder Korrosionsschutz in Bereichen, wo Wärme entsteht. Z.B. Felgen auf ihren Kontaktstellen zum Radträger (am PKW).
Aber auch da, nur ganz sparsam aufgetragen. Und sicher nicht auf die Gewinde!
Richtig angewandt hilft es ungemein, dass die Teile, durch Korrosion, miteinander "verbacken".
Ist es nicht wahrscheinlicher, daß die Teile durch Korrosion miteinander "verbacken",als daß das Trennmittel am Gewinde zur Gefahr wird?
Immernoch besser wenn das Rad festgerostet ist,
als wenn die Schrauben durch Fett wegfliegen. :shock: :lol:
Für Radmuttern und Speichen müßten doch die gleichen Argumente gelten, oder?

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 16. Okt 2023, 11:36
von psilie
burkhardt hat geschrieben: Mo 16. Okt 2023, 09:51 Er empfiehlt (bei ca 4 Minuten), die Schose zu fetten, wenn man das ordentlich einstellen und mit Drehmomentschlüssel bearbeiten möchte.
Edeltuning hat geschrieben: Mo 9. Okt 2023, 01:28 Immernoch besser wenn das Rad festgerostet ist,
als wenn die Schrauben durch Fett wegfliegen. :shock: :lol:
Für Radmuttern und Speichen müßten doch die gleichen Argumente gelten, oder?
Hallo Carsten, nur weil Edel lieber seine Räder festgammeln lässt als die Radbolzen zu fetten und mit dem vorgeschriebenen Moment anzuziehen, ist das doch nicht gleich in allen Bereichen angewandte Praxis. :-D
Regelmäßige Kontrolle ist das Zauberwort!

Wer macht denn keine Klangprobe der Speichen wenn er sein Mopped putzt?

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 16. Okt 2023, 13:59
von flar
Putzen?
Habe ich seit Jahren nicht mehr gemacht.

ralf

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 16. Okt 2023, 15:24
von burkhardt
Jens425S hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 15:24 Aber auch da, nur ganz sparsam aufgetragen. Und sicher nicht auf die Gewinde!
Edeltuning hat geschrieben: Mo 9. Okt 2023, 01:28 Immernoch besser wenn das Rad festgerostet ist,
als wenn die Schrauben durch Fett wegfliegen. :shock: :lol:
burkhardt hat geschrieben: Mo 16. Okt 2023, 09:51 Er empfiehlt (bei ca 4 Minuten), die Schose zu fetten, wenn man das ordentlich einstellen und mit Drehmomentschlüssel bearbeiten möchte.

Für Radmuttern und Speichen müßten doch die gleichen Argumente gelten, oder?
psilie hat geschrieben: Mo 16. Okt 2023, 11:36 Hallo Carsten, nur weil Edel lieber seine Räder festgammeln lässt als die Radbolzen zu fetten und mit dem vorgeschriebenen Moment anzuziehen, ist das doch nicht gleich in allen Bereichen angewandte Praxis. :-D
Psilie, ich schätze gerade den Edel und Jens eher als Pingelinge ein, die sich viel Gedanken um ihr Tun machen. Festgammeln lassen jene sicher nüscht. Nur raten sie tunlichst, einige Stellen vor Gleitmitteln zu schützen. Ich verstehe sie so, daß sie beabsichtigen die Dinge naturbelassen miteinander reiben zu lassen, damit beim Reindrehen nichts überdehnt oder sich ungewollt löst :oops:
Ich kann mir auch vorstellen, daß bei Verwendung von Gleitmitteln mit anderem Gefühl die Mutter festgezogen werden sollte. Denn die Reibung im Gewinde, der Steigung und unter dem Kopf ist durch die Gleitmittel eine andere, was zu einem anderen Drehmoment und damit Vorspannung führt.
Nur ist eine erhöhte Oberflächenrauheit beispielsweise durch Korrosion viel erheblicher auf das Drehmoment und Vorspannung. Eine Drahtbürste reicht reicht so wenig, wie man auch keine Austauschteile als Lösung will - besonders bei Oldtimern.
psilie hat geschrieben: Mo 16. Okt 2023, 11:36 Wer macht denn keine Klangprobe der Speichen wenn er sein Mopped putzt?
Und ja, das Gehör ist eines der wichtigen Sinne, auf das man nicht verzichten will: Was klappert ist noch dran.
Aber nee, ich hatte bisher bei den Speichen des Zweirads noch nie die Klangprobe gemacht. Meine Musikalität ist auch nicht dolle.
Hetfield könnte Steel Pan spielen?

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 16. Okt 2023, 16:19
von schmerztablette
Hi.
burkhardt hat geschrieben: Mo 16. Okt 2023, 15:24 ich schätze gerade den Edel und Jens eher als Pingelinge ein.
kann ich so net unterschreiben. Jens hab ich persönlich kennengelernt und bei Edel seh ich alles aus einem ganz anderen Augenwinkel. Bin sicher---> Keiner von beiden ist pinglig.
Letztendlich führen viele Wege nach Rom und mit Hüh und Hott kam bis jetzt jeder an.
Ob meine Traum,- oder Alptraum Maschine richtig eingespeicht ist weiß ich auch nicht, hat mich bis zu gewissen Threads auch nicht wirklich interessiert. Bin nun doch schon einige 100 km mit Ihr gefahren. Ohne Speichenbruch oder sonst was.
Vielleicht hock ich mich das nächste Mal mit'm Hocker hin und laß nach Aloisius Art den Harfenklang auf den AWO Speichen erklingen.
LG Andre

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 16. Okt 2023, 17:50
von Edeltuning
Als Pingerling würde ich es nicht bezeichnen, aber sauber und technisch korrekt. :!:

Ob man Speichen oder Räder wegen Fettung der Gewinde verliert, weiß ich nicht. :::::yy Wer die Gewinde fettet brauch auf dem Drehmomentschlüssel eine andere Skalierung, weil die vorgegebenen Werte nicht mehr den vorgesehenen ungefetteten Reibwerten entsprechen, da hat Carsten vollkommen Recht. :idea: Außerdem ist das Drehmoment je Speichendurchmesser noch nicht mal bekannt. Man spricht ja von "von-bis Vermutungen".
Genau da liegt beim pingligen Schraubenfetter der Pudel im Kern begraben und wer nicht Uboot fährt, hat auch kein Rostgewinde. :o
Wie immer, wenns um Öl oder Fett geht >>> 10 - 11 - 13! ;;;;;;;;;

Und wer weiß denn schon, ob der commerzielle Videoonkel schlau ist :?: :::::n

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: So 19. Nov 2023, 23:04
von ramon
Edeltuning hat geschrieben: Mi 11. Okt 2023, 01:00 Das Einspeichen würde ich eher in den Kunstbereich stellen. Klaviertasten werden ja auch nicht mit vorgegebenen Druck gedrückt, wobei das technisch sicherlich möglich wäre, kommt blos nichts Gescheites raus dabei. :idea:
Der Eine kann das Klavier tragen, der Andere kann darauf spielen. ;;;;;;;;;
Nun nichts Gescheites, aber ich habe die Felgen jetzt erst grob Vorzentriert, dann so gut wie möglich, den Höhenschlag mit Messuhren und den Seitenschlag minimiert. Danach die Speichennippel immer ¼ Umdrehung angezogen bis auf 3 Newtonmeter und danach den "Rundlauf" noch mal kontrolliert und korrigiert und die Speichen am Ende auch Durchgeklimpert :roll: Der Praxistest wirds mir dann zeigen.....
Bild


Edeltuning hat geschrieben: Mo 16. Okt 2023, 17:50 Wer die Gewinde fettet brauch auf dem Drehmomentschlüssel eine andere Skalierung, weil die vorgegebenen Werte nicht mehr den vorgesehenen ungefetteten Reibwerten entsprechen,

Und wer weiß denn schon, ob der commerzielle Videoonkel schlau ist :?: :::::n
:? na das ist defektiv falsch, es gibt jede menge Newtonmeter vorgaben, wo die Schrauben oder bolzen vorher geschmiert werden, z. B. Zylinderkopf, Zentralschrauben usw.

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 20. Nov 2023, 00:50
von Edeltuning
Hast du defektif geschmierte Speichen im Zylinderkopf :?: Und wo hast du die Tabelle mit differenzierten Drehmomentangaben für geschmierte- und ungeschmierte Gewinde von Speichen in welchem Durchmesser :?: :o :shock: :lol:

Re: Anzugsdrehmoment für AWO Speichen

Verfasst: Mo 20. Nov 2023, 06:57
von andrebiker
Edel hat definitiv recht. Der Reibwert des Gewindes bringt so viel Ungenauigkeiten, daß das angezeigte Moment am DMS niemals einen Rückschluß auf die Vorspannung einer Schraubverbindung geben kann. Ein DMS ist eigentlich für die Katz..
VG André