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Re: 33 Jahre Tiefschlaf
Verfasst: Mo 21. Feb 2022, 23:14
von Micha
Fussel, hättest Du damals doch nur schon unser patentiertes Öl mit materialauftragenden Eigenschaften gehabt, dass wir bei Brändels Schraubertag ersonnen haben!

Re: 33 Jahre Tiefschlaf
Verfasst: Mo 21. Feb 2022, 23:52
von Zeller
Micha hat geschrieben: Mo 21. Feb 2022, 20:04
PS an Zeller: und ob der Diskussion, verpass bitte nicht, uns ein paar Bilder vom Aufbau zu posten. Viel Spaß und Erfolg beim Aufbau!! MIcha
Werde natürlich weiter auch mit Bildern berichten. Im Moment befindet sich das Projekt noch in der "Planungsphase"

Bin gerade am Platz machen, aufräumen oder besser umschichten. Die Gute befindet sich ja im Moment noch in meiner alten Behausung. Will dann zur Überführung aufn Anhänger noch schönes Wetter abwarten.
Bis dahin hab ich auch mein Vorhaben der Familie noch beigebracht.
Überlege gerade noch ob ich ihr Stahl oder Alufelgen verpasse.

Im Moment sind MZ Felgen verbaut, gefällt mir nicht so recht.
Habe vor ein paar Jahren den Erstbesitzer ausfindig gemacht. Vielleicht kann er mir sagen wie sie ausm Werk kam. Ein Kumpel wohnt im gleichen Nest. Da hab ich ich ihn gefragt, ob er ihn kennt und ja er hat ihn dann soagr mal drauf angesprochen und der Opi hat sich mega gefreut, dass seine AWO noch lebt. Wie gesagt, ist ein paar Jahre her und er war damals schon nicht der Jüngste.
So na das wars erstmal wieder..bis später

Re: 33 Jahre Tiefschlaf
Verfasst: Di 22. Feb 2022, 02:42
von Edeltuning
Rudolfs Enkel hat geschrieben: Mo 21. Feb 2022, 18:38
Möchte meinen Senf noch in die Runde werfen.
Selbstverständlich ist das Ölschleuderblech ein Ölfilter, nämlich ein Zentrifugalfilter!
... und natürlich löst man durch auffüllen von Mehrbereichsöl auf ein mit unlegiertem Einbereichsöl gefahrenem Motor einen Kurbelwellenschaden aus. Die im Ölschleuderblech befindlichen Schmutzpartikel werden gelöst und gelangen direkt in das untere Pleuellager. Dann ist es bei einer Originalwelle so, das plötzlich Gold im Öl ist.
Der Fehler allen Besserwissens und damit Streitdiskussionen, liegt an der fragmentalen- verallgemeinerten Betrachtungsweise solcher- oder ähnlicher Probleme.
Da ja nun das Ölschleuderblech doch ein Ölfilter ist

, warum sollte dann ein eventuell gelöster Schmutzpartikel ins Pleuellager wandern und wieso wurde es während seiner Entstehung noch nicht rausgefiltert
Ein Mehrbereichsöl in einem 33 Jahre vor sich hin gammelnden Motor geschüttet, löst nicht in 3 Tagen irgendwelchen abgelagerten Ölschlamm.
Ölschlamm entsteht mit minderwertigen Einbereichsöl und verschlissenen Motor durch Blowby während des Betriebszustandes. Und wenn das Pleuellager während der Ölschlammbildung nicht kaputt geht, dann auch nicht durch späteres lösen winziger Rußpartikel, welche ja schon mal im Umlauf waren. Da eher hat sich in 33 Jahren Korrosion im Pleuellager gebildet und ist dann im ersten Startvorgang zerstört worden. Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich ganz anders abgespielt hat, ist aber sehr gering.
Ölschlammmotoren ist was für Patinafetischisten aber nichts für Fahrzeugliebhaber. Daß es vor 100 Jahren nur Ölplörre gab, läßt sich nicht mehr ändern, rechtfertigt aber nicht den heutigen Gebrauch, weder mit, noch ohne Filter. Die Motoren gehen wegen ganz anderen Dingen kaputt, niemals an Mehrbereichsöl. 10-11-13!
Nicht alles vermuten, selber ausprobieren - testen - beobachten - Erfahrungen sammeln.


Re: 33 Jahre Tiefschlaf
Verfasst: Di 22. Feb 2022, 08:51
von Jens425S
Ja, ja, das "Öl-Thema"....
Ist es nicht schön?
Da muss ich Edel aber (mal wieder) vollkommen Recht geben.
Hier wird oft gemosert, dass zu lange Texte geschrieben werden. Aber wenn man Zusammenhänge erklären möchte, geht es nicht anders.
Ansonsten steht das ja auch alles in vielen Büchern und heute sogar im "Internet", wie sich klassische unlegierte, von modernen legierten Ölen unterscheiden.
Auch warum moderne Öle eigentlich zwingend einen Ölfilter verlangen.
Was jeder einzelne, aus dem (Nicht?) Wissen macht, ist dann ja wieder jedem selbst überlassen.
Aus eigener Erfahrung;
Einen Ölfilter nachzurüsten schadet gar nicht! Schließlich gibt es die Angebote auch hier.
Wer es ausprobieren will, wird schnell feststellen, dass sogar "Classic - Öl", viel länger sauber bleibt, obwohl sich der Dreck ja eigentlich absetzen soll.
Und auch eine Öl Umstellung, nach der Einfahrzeit, oder ein paar tausend Kilometern später, gelingt ohne Probleme.
Ich denke, wer das bei einem alten Motor versucht, ohne das Innenleben, Verschleiß und/oder die Ablagerungen zu kennen, muss sich auch nicht wundern.
Über das Ölschleuderblech, dessen Aufgabe(n) und unbekannte Motorenzustände, per Ferndiagnose zu diskutieren, ist wie über Politik zu philosophieren...
Die (gedachte) Aufgabe, des Ölschleuderblechs, ist ja auch in den Herstellerunterlagen beschrieben.
Ja, ihm ist auch die Aufgabe, als Zentrifugalfilter angedacht...
Aber bei welcher Ölsorte kommt das denn überhaupt zum Tragen?
Und was ist denn die Hauptaufgabe, bzw. warum haben sich die Konstrukteure, vor so langer Zeit dazu entschlossen, es überhaupt einzubauen?
Es mag jeder halten wie er will.
Beispiele von Startversuchen ungeöffneter Motoren, nach vielen Jahren Standzeit, gibt es es massenhaft im Internet.
Ich bin aber sicher, dass Zeller weiß um was es geht.
Man(n) kann schon versuchen, eine Weile mit einem Motor unbekannten Zustands zu fahren. Das habe ich auch gemacht. Aber nie weit weg und möglichst immer, die Strecke so gewählt, dass ich notfalls nach Hause (bergab) rollen kann.
Damit bin ich auch wieder bei Edel:
"Nicht alles vermuten, selber" - lesen! - "ausprobieren - testen - beobachten - Erfahrungen sammeln."