ne spannende Frage, so lange die Niete (Reste von Setz- und Schließkopf) noch fest im Loch stecken, aber darunter schon abgeschert sind...
Kardan zerlegen (für mich unmöglich?)
- Jens425S
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Re: Kardan zerlegen (für mich unmöglich?)
ne spannende Frage, so lange die Niete (Reste von Setz- und Schließkopf) noch fest im Loch stecken, aber darunter schon abgeschert sind...
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
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- Emanuel
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Re: Kardan zerlegen (für mich unmöglich?)
Hallo in die Gemeinde,
ich zerlege gerade den ziemlich vergammelten Kardan für meine Sport.
Soweit so gut, ich konnte die Bremsbacken, Bremsnocken, Kardandeckel und sämtliche Schrauben und Bolzen mit viel Zeit (Kriechöl), Gewindeschneider und Heißluftgerät lösen ohne Schaden anzurichten. Gerade das Kreuzgelenk ist stark korrodiert.
Die Welle dreht sich aber wieder und Kegelrad etc. schauen eigentlich noch recht gut aus.
Nun will ich die komplette Antriebswelle aus dem Kardangehäuse entfernen. Erhitzen des Kardangehäusehalses hat bisher nichts gebracht.
Sollte ich auf das Spiralkegelrad schlagen und alles in Richtung Motor nach draußen befördern? Noch scheue ich vor stärkeren Schlägen zurück. Gibt es da eine elegantere Methode, oder muss ich hier noch irgendetwas lösen, bevor es weiter gehen kann.
Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegen genommen. Danke.
Grüße,
Emanuel




ich zerlege gerade den ziemlich vergammelten Kardan für meine Sport.
Soweit so gut, ich konnte die Bremsbacken, Bremsnocken, Kardandeckel und sämtliche Schrauben und Bolzen mit viel Zeit (Kriechöl), Gewindeschneider und Heißluftgerät lösen ohne Schaden anzurichten. Gerade das Kreuzgelenk ist stark korrodiert.
Die Welle dreht sich aber wieder und Kegelrad etc. schauen eigentlich noch recht gut aus.
Nun will ich die komplette Antriebswelle aus dem Kardangehäuse entfernen. Erhitzen des Kardangehäusehalses hat bisher nichts gebracht.
Sollte ich auf das Spiralkegelrad schlagen und alles in Richtung Motor nach draußen befördern? Noch scheue ich vor stärkeren Schlägen zurück. Gibt es da eine elegantere Methode, oder muss ich hier noch irgendetwas lösen, bevor es weiter gehen kann.
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Re: Kardan zerlegen (für mich unmöglich?)
Hast du den Kardanhals, mit deinem Heißluftföhn warm gemacht?
Das wird nicht funktionieren, da er das Alu zu langsam erhitzt, da wird das Lager mit Heiß.
Kardan senkrecht in einen Schraubstock spannen, und dann zügig wenigstens mit einem Probangasbrenner den Hals erwärmen und gleichzeitig ziehen, das hat bis jetzt immer Funktioniert.
Das wird nicht funktionieren, da er das Alu zu langsam erhitzt, da wird das Lager mit Heiß.
Kardan senkrecht in einen Schraubstock spannen, und dann zügig wenigstens mit einem Probangasbrenner den Hals erwärmen und gleichzeitig ziehen, das hat bis jetzt immer Funktioniert.
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Re: Kardan zerlegen (für mich unmöglich?)
Hallo. Genau diese Erfahrung hab ich bei meinen 3 Versuchen auch gemacht. Heißluftpistole ist ungeeignet!
Wenn du doch mit Hammerschlägen irgendwo arbeiten musst dann schonendes Werkzeug (Schonhammer oder Alu-/Messing- Dorn) verwenden.
Solltest du aber ausgerechnet Pech haben und einer von den geteilten Aussenringen des/der QB 17 Lager verkanntet, heißt es viel Geduld und jeden Schritt gut überlegen.
Gruß.
Wenn du doch mit Hammerschlägen irgendwo arbeiten musst dann schonendes Werkzeug (Schonhammer oder Alu-/Messing- Dorn) verwenden.
Solltest du aber ausgerechnet Pech haben und einer von den geteilten Aussenringen des/der QB 17 Lager verkanntet, heißt es viel Geduld und jeden Schritt gut überlegen.
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Re: Kardan zerlegen (für mich unmöglich?)
Alles klar, Danke euch für die schnellen Antworten. Ich werde berichten, wie es weiter geht ohne Heißluftfön, dafür mit Gasbrenner.
Danke! Schönen Abend euch!
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bisher alles Zweitakt ...nun 56er Sport
- Emanuel
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Re: Kardan zerlegen (für mich unmöglich?)
So, nun ein wenig weiter hier. Danke für den Hinweis mit dem Gasbrenner. Allerdings hatte sich da immer noch nichts bewegt.
Aus beruflichen Gründen komme ich gut an flüssigen Stickstoff ran ( ca. -190°C) und habe den Triebling ordentlich eingekühlt & mit dem Brenner den Gehäusehals erwärmt. Was allerdings alles am lösen gehindert hat, war der völlig fest gegammelte Deckel. Man sieht auf den Bildern die verrosteten Bolzen. Den musste ich mit Schlägen soweit es ging zum Kreuzgelenk befördert.
Erst dann kam der gesamt Antrieb gemütlich mit einem Ruck aus dem Gehäuse. Der Deckel war sowieso kaputt ( Bohrungen für Abdeckkappe) und soll ersetzt werden.
Danke noch mal für eure Hilfe.





Aus beruflichen Gründen komme ich gut an flüssigen Stickstoff ran ( ca. -190°C) und habe den Triebling ordentlich eingekühlt & mit dem Brenner den Gehäusehals erwärmt. Was allerdings alles am lösen gehindert hat, war der völlig fest gegammelte Deckel. Man sieht auf den Bildern die verrosteten Bolzen. Den musste ich mit Schlägen soweit es ging zum Kreuzgelenk befördert.
Erst dann kam der gesamt Antrieb gemütlich mit einem Ruck aus dem Gehäuse. Der Deckel war sowieso kaputt ( Bohrungen für Abdeckkappe) und soll ersetzt werden.
Danke noch mal für eure Hilfe.





bisher alles Zweitakt ...nun 56er Sport

