Seite 2 von 2

Re: Auslassventil

Verfasst: So 13. Mai 2012, 11:11
von PdmAJ
mopedprinz hat geschrieben:
PdmAJ hat geschrieben:Mein Beileid erstmal...

der Kohlenruß kann es nicht gewesen sein, denn der ist im Kohlenofen :lol: , "Ölkohle" ist zu weich um ein Ventil zu blockieren oder zu verbiegen.

Grüße, Alex
Vorsicht, Abteilung: Gefährliches Halbwissen! ;-)

Denke, daß genau das die Ursche gewesen sein wird. Ölkohle ist wirklich verdammt hart und hat schon so einige A-Ventile zum blockieren gebracht, auch nach langer Laufzeit.
Deswegen sollte man die V-Führung des Auslassventiles speziell bearbeiten bzw. optimieren...was ich bei meinen Z-Köpfen auch mache.

Gruß Renè
Da hab ich in der Tat nur das "halbe Ventil" vor dem geistigen Auge gehabt ;-) . Das Ventil kann natürlich auch an/in der V-Führung hängen bleiben und das wegen Ölkohleablagerungen.
Eine vorbeugende Maßnahme ist mir vom Apfelbeck bekannt. Und zwar sollte man das Ende der Führung, das in den Auslasskanal ragt, innen mit einer Phase versehen... mittels eines 60° Senker, ca 1mm mehr als der InnenDm und ca. 2mm tief.
Besser ist natürlich die Ursache fürs Verrußen abzustellen. Wie die Ursache zu ermitteln ist, hat Rene oben schon vorgeschlagen....Inaugenscheinnahme!

Grüße, Alex

Re: Auslassventil

Verfasst: So 13. Mai 2012, 11:54
von mopedprinz
Der Auer hat geschrieben:
mopedprinz hat geschrieben: Deswegen sollte man die V-Führung des Auslassventiles speziell bearbeiten bzw. optimieren...was ich bei meinen Z-Köpfen auch mache.
Gruß Renè
Und was machste da genau?
Wie Alex schon richtig erwähnte, liefert Apfelbeck den richtigen Ansatz.
Das Wissen und vor allen die Grundlagen von Jahrzenten Motorenbau ist gesammelt in einigen Büchern, die hier auch schon mehrfach genannt wurden.
Nicht immer nur selber schrauben, sondern auch mal selber lesen, daß ist der Schlüssel.... ;-)


Gruß Renè

Re: Auslassventil

Verfasst: So 13. Mai 2012, 12:24
von Micha
hm, hab heute irgendwie schwierigkeiten beim hochladen ...
also noch mal: "nach augenschein" liegt das ventil einseitig an, also verzogen....
also kohlengruß, dann offen, dann verzogen oder fehlzündung, dann verzogen, dann offen...
schrauberwochenende ist bei mir in diesem jahr leider, leider, leider nicht ... :oops:
@ Rene, ich habe dir mal ne pn geschickt. ich würd den kopf gerne professionell wieder richten lassen, mit hausmitteln wird das eher murks.
wenn ich genau weiß, wie es dazu gekommen ist, schreibe ich es hier.
nur das beste! Micha 8-)

Re: Auslassventil

Verfasst: Mo 14. Mai 2012, 07:22
von braendel
Na dann Micha,mache hin.Du weißt,der Juni ruft uns zu Taten auf !!

Gruß - Willi

Re: Auslassventil

Verfasst: Mo 14. Mai 2012, 09:37
von inge
Micha hat geschrieben:.............@ Rene, ich habe dir mal ne pn geschickt. ich würd den kopf gerne professionell wieder richten lassen, mit hausmitteln wird das eher murks.
wenn ich genau weiß, wie es dazu gekommen ist, schreibe ich es hier.
nur das beste! Micha 8-)

Hallo Micha,
sag mal war der Kopf bei Montage schon gerichtet gewesen oder ein original Gebrauchtteil?

Gruß Inge

Re: Auslassventil

Verfasst: Mo 14. Mai 2012, 10:40
von Micha
@Willi: ich nenn das jetzt einfach mal glück im unglück. wär mir das auf dem weg nach danewitz passiert, hätte ich mich neben den bär setzen dürfen und den transporter mit schlechter laune vermieft! so ist es noch machbar.
(im zweifelsfall --> ich habe meiner ratte am gleichen abend vor frust noch ne batterie implantiert, ein tritt und sie lief ... ich hätte also eine option, wenn ich auch lieber mit der schwarzen fahren würde. well, ich bin schon mit Renè im kontakt)

@Inge: den motor fahre ich mit den ventilen seit dem kauf vor 7 jahren. hatte ich auch ne zeit lang in meiner Ratte drinne. von seiten des kopfes her eigentlich nie auffälligkeiten oder probleme.
die verrußte kerze - denke/dachte ich - kommt von meinem alten rundschiebervergaser, den ich der originalität mal wieder ran gehangen habe. (sonst war ein pacco dran). kann sein, dass der zu dick bedüst ist, ich hatte zwar die nadel eine kerbe runtergehangen, aber hab noch ne zu große düse drinne (hing ursprünglich an meinem 300ccm motor). ansprungverhalten etc. war so weit ok, auch lauf auf der strecke. nur eben stop-and-go machte der kerze zu schaffen (sowohl isolator als auch ngk B6HS). kleinere düse wäre der nächste schritt gewesen.
zylinderkopfdichtung war ok, kolbenringe und ölabstreifring müssten ok sein, hatte ich mit saison-abschluss noch mal offen gehabt. hm, so richtig kann ich mir außer mit den fehlzündungen eben keinen reim drauf machen.

Gruß! Micha

Re: Auslassventil

Verfasst: Mo 14. Mai 2012, 12:40
von inge
Micha hat geschrieben: well, ich bin schon mit Renè im kontakt
also wenn du das köpfle vom rene richten lassen möchtest dann sende es ihm doch noch fix bis fr zu. er könnte es ja dann mit zum schraubertach nach kamenz bringen und dann wissen wir nach zerlegen an was es gelegen sein tun.

gruß inge

Re: Auslassventil

Verfasst: Mo 14. Mai 2012, 12:54
von plessloui
Ich denke Rene´reibt die Auslassführung am unteren Ende was größer auf, dass die Ölkohle nicht die Führung zerstören tut. Man sieht bei alten Köpfen ab und an mal ne gerissene Auslassführung, an genau der Stelle...