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Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Sa 28. Jan 2012, 21:26
von Tosch
Hallo,
ja, stimmt, ich bin erst ca. 1500 gefahren. Aber den Motor hatte ich nicht neu gemacht, weil die Welle kein Spiel hatte und er gut gelaufen ist. Ich hab nur den Kopf überholt. Nach dem Entlüfter hab ich jetzt geschaut, weil er ein bischen Öl aus der Einfüllöffnung gesuppt hat. Der Entlüfter war sowas von verschlissen: das Pertinaxteil an den Wangen fast komplett durch und die Hülse auch total ausgenudelt. Deswegen denke ich, daß an dem Ding SEHR lange nichts gemacht worden ist. Die Welle ist aber noch top, kein Spiel im Pleuellager.
Gruß
Tosch
Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: So 29. Jan 2012, 10:10
von benno
Zu Erichs Zeiten haben wir das mit einem abgewinkelten 2mm Schweißdraht unter Zuhilfenahme von Wärme (Brenner, Lötlampe) wunderbar sauber bekommen. Solange es stinkt ist festgebackene Ölkohle am außeren Durchmesser. Merkt man wunderbar beim durchziehen des Drahtes. Anschließend schön ausgewaschen und weiter gings...Pleullager natürlich nicht auswaschen.
Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 07:43
von braendel
Also wenn der Motor schon mal offen ist,würd ich ein neues Blech nehmen.Für den Entlüfter
zu erneuern,muß man sowieso den Steuerdeckel abmachen.Die Welle raus ist,dann ein Klacks.
Und wer schon mal so ein Blech gereinigt hat,weiß,wie beschissen der angebackene Mist
sich entfernen läßt.
Gruß - Willi
Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 09:59
von ossimoped
Hallo an Alle,
ja ich würde auch die Welle demontieren und das ganze entweder wechseln oder aber auch reinigen. Die beste und effektivste Möglichkeit ist, das Blech zu öffnen. Dazu wird das Steuerrad abgezogen und dann das Blech ringsherum soweit aufgebörtel, bis sich das Innenteil abziehen läßt. Alle Versuche mit Draht darin rumzustochern, oder gar zu spühlen wird Schmutz ins Lager bringen.

Und wer noch kein Blech aufgemacht hat, soooo könnte es drin aussehen. Übrigens, zum Wechselintervall, nach ca 50 000 km sollte jedes Blech gereinigt oder gewechselt werden... Bei Bmw ist das bei den Boxern zumindest so. Grüße der Uwe
Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 10:50
von plessloui
na 50000km ist gut. ich glaube kaum das ein awo motor so lange hält...
Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 19:46
von Edeltuning
***...weiß,wie beschissen der angebackene Mist sich entfernen läßt.***
***...festgebackene Ölkohle.***
Der Widerspruch im Paradoxon an sich
Aber sobald ein Tropfen unschlammbildendes Öl aufs Blech trifft,
werden sofort alle Lösungsvorgänge in Bewegung gesetzt,
das Blech ist blitzeblank sauber und alle Kurbelwellenlager restlos zerstört.
Natürlich alles im zentrifugalem Bewegungszustand.

Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 20:03
von frank1980
Edeltuning hat geschrieben:Natürlich alles im zentrifugalem Bewegungszustand.

denke eher an Zentripetalkraft ... ausgehend vom Blechinhalt

Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 20:12
von Edeltuning
Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 20:18
von frank1980
Re: Ölschleuderblech reinigen
Verfasst: Mo 30. Jan 2012, 20:26
von Edeltuning
Deiner Schläue

nach zu urteilen, könntest du uns mal diesen Unterschied erklären:

>>>
Die Zentripetalkraft zeigt bei einer Kreisbewegung zum Kreismittelpunkt
Für einen Körper der Masse m, mit der Geschwindigkeit v auf einer Kreisbahn mit Radius r
ist der Betrag der
Zentripetalkraft:
F_{\mathrm{Z}}=\frac{m \cdot v^2}{r}
In einem mit der Winkelgeschwindigkeit ω rotierenden Bezugssystem
wirkt auf einen Körper der Masse m, der sich im Abstand r
von der Drehachse befindet, die
Zentrifugalkraft
F_\mathrm{Z} = m \omega^2 r \, ,
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