Beule im Tank

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chris425sport

Re: Beule im Tank

Beitrag von chris425sport »

Dann einen Fettnippel in den Tankdeckel einsetzen und mit ner Fettpresse rausdrücken. Oder du lässt die Delle und behauptest da haste durch nen Schlenker ne ganze Kindergartengruppe gerettet :D

Spaß bei Seite, vielleicht geht irgendwas mit Wasserdruck, keine Ahnung. Vielleicht zeigste die Delle dochmal so einem Dellendoktor. Nee sagen kann er ja immer noch.

Gruß
Chris
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mopedprinz
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Re: Beule im Tank

Beitrag von mopedprinz »

[Na da möchte ich nicht in der Nähe sein, wenn das Ding reisst :lol: Stickstoff brennt ja nicht, aber bumm oder zisch macht es doch :oops:
Entscheident ist dann aber, soll der original Lack erhalten bleiben oder komplett neu gemacht werden :!: Damit entfallen 99,9995% der Methoden (heiss machen usw.), wenn der Lack bleiben soll, dazu hat Pille nix geschrieben.[/quote]


Der Tank muss mit irgendetwas gefüllt werden, was keinen Sauerstoff enthält. Das kann Pudding, Stickstoff, Wasser oder sogar Benzin sein. Die Explosionsgefahr kommt dadurch zustande, dass sich in einem luftgefüllten Tank ein Kraftstsoff-Luftgemisch bildet, weil der an den Wänden haftende Kraftstoff verdampft. Damit hat man dann ein sehr leicht zündfähiges Gemisch, das sehr schnell durchbrennt, beinahe explosionsartig. Ist der Tank komplett mit Benzin gefüllt, brennt immer nur eine relativ kleine Menge ab, weil nur an der Austrittsstelle ein zündfähiges Gemisch entsteht. Ist der Tank randvoll mit Wasser, ist das Volumen zündfähigen Gemischs praktisch Null, es passiert nichts. Ausspülen mit Spülwasser bringt auch nichts, weil auch nach 10 Spüldurchgängen noch Kraftstoff an den Wänden haftet.
Die Stickstoffvariante ist die sicherste, weil auch an der undichten Stelle Stickstoff austritt und sich kein zündfähiges Gemisch bilden kann. Beim wassergefüllten Tank kann beim Schweißen Wasser verdampfen und ein Luftraum entstehen, in dem es zur Verpuffung kommen kann. Daher muss man immer aufpassen, dass der Tank auch wirklich ausreichend mit Wasser gefüllt ist.
Aber bitte niemals mit Druckluft füllen und dann mit Hitze drangehen, auch nicht zum Spass oder Ausprobieren, das ist eine absolut lebensgefährliche Bombe.... :o

Da der Originallack aber nicht noch mehr beschädigt werden soll, können wir uns ja nun weitere Ausführungen sparen...
Wäre Fantasie realistisch, wäre Realität fantastisch.

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jonas
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Re: Beule im Tank

Beitrag von jonas »

Das wird nix wenn da mit Wärme und mechanischer Gewallt gearbeitet wird, ist der Lack an dieser Stelle futsch.Kann bestenfalls nur repariert werden ist sichtbar und auch nicht mehe ogginal
mfg Jo
Alles Vernünftige ist einfach,alles Komplizierte ist überflüssig.
(Michail Timofejewitsch Kalaschnikow)
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zweiradsteffen
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Re: Beule im Tank

Beitrag von zweiradsteffen »

Hallo !
Ich will mal kurz zu diesem Thema meine Methode erläutern.
An der Delle lötet man weich einfach eine 10ner Unterlegscheibe senkrecht auf.
Vieleicht auch ein paar mehr!
Dann nimmt man einem 8er Rundeisen (ca. 30cm lang) und biegt sich einen kurzen Haken ran.
Am anderem Ende schneidet man sich ein kurzes Gewinde rauf.
Dann nimmt man ein massiven Gegenstand mit 8er Durchgangsloch (lasst euch was einfallen)
und steckt ihn auf das Rundeisen.
Verschlossen wird das Rundeisen mit einer großen Scheibe und einer Mutter!
Fertig ist das Dellenziehgerät!
Benutzung ergibt sich glaube ich :roll: :!:
Den selbst gebogenen Haken in die Unterlegscheibe einhängen
und dann den massiven Gegenstand schnell und ruckartig in Richtung Mutter hämmern.
So ganz ohne Lackschäden wird es aber auch nicht gehen!
Aber selbst gemacht hat Geld gespart!
Wobei 45 Euro von amboss so finde ich - ein fairer Preis ist!
Gruß der Zweiradsteffen!
Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt!
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Re: Beule im Tank

Beitrag von willi425S »

...da waren sie wieder, die 3 Probleme. Lass die Beule drin, es kann nur schlimmer werden. :o .
Die 2 Schnapsgläser weniger Sprit, wirste verkraften :lol:
Die Dame ist über 50 Jahre, die eine oder andere Falte sollte schon erlaubt sein...
Viele Grüße aus Leipzig Torsten

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Re: Beule im Tank

Beitrag von Jens69 »

Ich bin auch dafür, daß man ihr das Alter ansieht. Wollte halt eine Falte weniger. :lol:

Aber ich werd sie wohl dann drin lassen. Danke für die rege Teilnahme.
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Re: Beule im Tank

Beitrag von Tourenrob »

Hallo,
der erwähnte Spotter taugt nur für Hagelschäden.
Für stärkere Beulen nutzt man einen "Beulenziehammer"! Die Bezeichnung ist keine Lehrlingsverarschung sondern heißt wirklich so. Ich habe das Teil an meinem zweispurigen Klassiker benutzt (siehe unten)
Aber die Beule im angezeigten Tank schafft selbst der nicht. Um den Lack zu halten muss man mit der Beule leben.
"Gewachsener" Zustand eben.

Tourenrob
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Re: Beule im Tank

Beitrag von Jens69 »

ich habe sowas auch schon mal gehört, ist aber schon ewig her. Vielleicht hat das ja noch jemand probiert? ;;;;;;;;;
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Deleted User 141

Re: Beule im Tank

Beitrag von Deleted User 141 »

Jau, klingt verrückt, aber solche Sachen und querdenken sind oft garnicht so uneffektiv. Wobei ich wirklich die Blechstärke als hinderlich ansehe.
Meine Empfehlung es mit Faltencreme zu probieren ;;;:: , ist dann doch ein wenig zu quer gedacht :lol:
Matthes
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Roadrunner
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Re: Beule im Tank

Beitrag von Roadrunner »

@Matthes , Faltencreme ist gut :D . Wenn das hilft kommst Du damit groß raus und nicht nur bei Falten im Tank ;) .

Ich denke die Methode mit den Erbsen ist kurios ,funktioniert aber , da die Erbsen quellen und gleichmäßigen Druck ausüben. Die Delle könnte auf jeden Fall flacher werden. Einfach probieren !
Das Problem bei altem Blech ist deren Materialstärke. Moderne lackschonende Ausbeulsysteme sind für die heutigen geringen Blechdicken ausgelegt.
Um dickeres Blech rückzuverformen muß man von hinten an das Übel heran oder es geht nicht ohne Beschädigungen am Lack.

Gruß Ralf
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
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