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Re: Problem Teillast
Verfasst: So 11. Nov 2018, 22:49
von wuschler
Schoko hat geschrieben: Fr 12. Okt 2018, 07:14
wuschler hat geschrieben: Fr 12. Okt 2018, 01:24
...das war ja nur eine Frage der Zeit bis der Troll auch hier seinen Senf dazu gibt. Mein Vergaser wurde vor ca. 5tkm vom Dieter Heyne persönlich umgebaut. Klar, die Bauteile haben nach dieser enormen Laufleistung ihr Lebensende erreicht.
Mal zur Abwechslung ne andere Theorie. Bei mir waren Kolben und Zylinder total abgelutscht. Damit der Motor halbwegs lief, war der Vergaser eher fett eingestellt. Dadurch kann ggf. der Ölfilm abreißen und der Motor "stottert" und hat, so zu sagen, kleine Kolbenfresser.
Ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Kommt von nem Spezi der sich professionell mit sowas beschädigt.
Der Troll antwortet.
Ich gebe nicht viel auf sogenannte Spezies.
Meine 30ig jährige Erfahrung im Zweitakterbereich erlaubt mir eine Meinung auch im Viertakterbereich.
Wo ist der grosse Unterschied?
Nur , das die Zündung um zwei Takte verschoben ist und Ventile vorhanden sind die aufwändig Nockenwelle zur Steuerung benötigen. Das Prinzip ist das Gleiche. Es ist ein Verbrennungsmotor der einen Vergaser benötigt, oder auch Einspritzung wie beim Diesel.
Die Grund Beurteilung von Fehlern bei Oldies ohne Elektronik und Sensoren, besteht eben nicht aus Computerwissen.
Und die " Alten Hasen " treiben sich heute normalerweise nicht im Netz rum.
Da ist eher Mundpropaganda das Stichwort.
Re: Problem Teillast
Verfasst: Mo 12. Nov 2018, 00:15
von Bin Dabei
Hallo Spezi, luftgekühlte Zweitakter werden von Hause aus "fetter" gefahren weil der zugeführte Kraftstoff eine Art Kühlung ist. Aber das weißt Du ja selber aus 30jähriger Erfahrung...
Was machst Du eigentlich schonnewidder hier ???
Re: Problem Teillast
Verfasst: Di 13. Nov 2018, 15:37
von Vincent
Danke für die Antworten und Hilfe, war leider etwas beruflich unterwegs deshalb die späte Info. Ein 3. Vergaser (leihweise) brachte Abhilfe, also liegt es am Vergaser. Da zeigt sich mal wieder ganz klar, überholt bzw. neu gemacht kann halt nicht jeder. Da ich nicht recht weis wer am Magnet und Vergaser sich ausgetobt hat, werde ich beide Sachen zu René Nawrath schicken. Hoffe das ich so für die neue Sasion gut gerüstet bin.
Re: Problem Teillast
Verfasst: So 18. Nov 2018, 12:27
von Schoko
wuschler hat geschrieben: So 18. Nov 2018, 01:30
Was hat das mit Teilllast zu tun? Da würde ich doch eher im Vergaserbereich suchen.
Völlig verfehlt. Meine Meinug
Kaum ist die Sperre aufgehoben und er wieder schon wieder am stänkern!
Re: Problem Teillast
Verfasst: So 18. Nov 2018, 12:34
von Schoko
Hier mal noch ein Tipp zur Fehlersuche...
Sind es "harte" Aussetzer kommt es von der Zündung.
Sind es "weiche" Aussetzer kommt es vom Vergaser.
Natürlich stellt sich die Frage, wo die Grenze zwischen hart und weich verläuft. Etwas Feingefühl braucht es schon.
Re: Problem Teillast
Verfasst: So 18. Nov 2018, 13:54
von Jens425S
Hallo Vincent,
zwischen vielen Dingen, die hier nicht hin gehören, findest Du schon viele brauchbare Hinweise.
Heiner hat eine gute Checkliste geschrieben.
Das Problem, an Deiner T, liest sich für mich, nach einem echten Beschleunigungsproblem.
Hier gibt es viele Ansätze darüber nachzudenken. Ohne das Problem aber selbst zu erleben (hören/Fühlen), ist es aber wirklich schwierig eine Frendiagnose abzugeben.
Wenn man mal nur den reinen Theorie-Ansatz nimmt, müssen beim Beschleunigen, ein größerer Unterdruck, im Ansaugsystem, d.h. eine größere Luftmenge, mit einer stetig steigenden Menge an Kraftstoff angereichert werden. Wenn Deine Zündung also wirklich stimmt!!?? Der Kraftstoffdurchfluss, bei Vollast ausreichend ist, kann (fast) nur die Teillast zu mager sein. Ursachen würde ich im Bereich "verschmutzter" Vergaser suchen.
Eine ausgewaschene Nadel/Düsenstock halte ich aus der Ferne, für eher unwahrscheinlich. Ich würde also hier einmal den den Vergaser ganz gewissenhaft reinigen. Wenn möglich im Ultraschallbad und anschließend genau inspizieren.
Das Deine T, dieses Problem aber wirklich hat, ist als Ferndiagnose, wirklich reine Spekulation.
Es gibt auch gemeine Störenfriede, die nur sehr ungern ihre Macken zeigen.
Dazu zählt die Zündspule, wobei auch die am ehesten ihre gemeine Seite, bei hohen Drehzahlen zeigt. Beim Beschleunigen eher nicht.
Den Kondensator, würde ich zum Testen schon mal wechseln.
Kerzenstecker, bei den Symptomen unwahrscheinlich. Kerze auch, obwohl es Kerzen gibt, die bei Druckerhöhung, regelrecht den Funken verlieren.
Je nachdem, aus welcher Drehzahl heraus, das Problem besteht, kann es aber auch ein "langsamer", weil schwergängiger Zündversteller, im Magneten sein.
Vincent, ich würde Dir zur Fehleranalyse ein Buch empfehlen.
Es ist ein sehr gutes Grundlagenbuch, aus den späten 50er/ frühen 60er Jahren. Lange war es vergriffen, jetzt ist es als "re-print" beim Motorbuch Verlag wieder lieferbar. Es heißt "Der Kupferwurm und Besser machen", von Carl Hertweck ISBN 978-3-613-02548-6.
Wenn Du richtig ran gehst;
Mach wirklich immer nur einen Schritt nach dem anderen, dann immer Probe-Fahren! Nicht mehrere auf einmal, sonst verlierst Du den Überblick.
Viel Erfolg!!
Re: Problem Teillast
Verfasst: Mo 10. Dez 2018, 04:01
von wuschler
Bin Dabei hat geschrieben: Mo 12. Nov 2018, 00:15
Hallo Spezi, luftgekühlte Zweitakter werden von Hause aus "fetter" gefahren weil der zugeführte Kraftstoff eine Art Kühlung ist. Aber das weißt Du ja selber aus 30jähriger Erfahrung...
Was machst Du eigentlich schonnewidder hier ???
Weil es mir Spass macht.
Ich hoffe mal das er das Vergaserproblem gelöst hat. Waren ja viele Hinweise zwischendurch.
Awo ist auch luftgekühlt, und Kühlung durch Sprit gibts auch beim Viertakter. Ist nur nicht so offensichtlich und selten ein Thema weil unwichtig.
Allerdings ist Teillast und Problem immer auf Vergaser zu schliessen. Wo soll es sonst herkommen?
Verschleiss Düsenstock, Nadel. Manchmal auch Schieber, Stichwort: Nebenluft. Wenn der Kollege mal bei lfd. Motor mit Bremsenreiniger abspritzt, findet er ganz schnell die " Schweinerei ".
Mal ganz abgesehen , Überprüfung aller Dichtungen am Zylinder, Zylinderkopf.
Re: Problem Teillast
Verfasst: Mi 26. Dez 2018, 02:43
von wuschler
Nun, es lag wohl am Vergaser. Er hat ihn dreimal gewechselt bis es funzte.