Schwingenbolzen

Rahmen, Schwinge, Kotflügel, Ständer, Fußrasten, Ansaugkasten, Werkzeugrolle & Seitenkasten, Steuerkopf
Hirbel

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von Hirbel »

Hallo, die Buchsen gibts als Nachbauteile zu kaufen, da bohrst du noch nen Loch durch an der Stelle wo später der Schmirnippel sitzt und presst die Dinger in die Schwinge ein.
Vorher kannst du sie noch ne Weile in alten Öl köcheln, dann gehen die teilweise noch nen Stück auf.
Nachdem sie eingepresst sind reibst du sie auf das die Bolzen spielfrei rein gehen.
Wenn du die Bolzen verzinkt hast und sie sollten nicht mehr in den Rahmen reingehen schleifst du mit Stahlwolle ein bisschen an der Bolzenpassung rum bis sie wieder passen. Meistens gehen beim Verzinken nur die Kanten auf, d.h. der Oberflächenauftrag an der Kante ist größer als auf der Fläche. Hat was mit dem Oberflächen-Volumenverhältniss und dem Stromdurchgang zu tun.
Die Abdrücke in den Bolzen sollten eigentlich nicht stören, könnten eher noch als Schmiertaschen dienen.

Gruß Hirbel
ricohabeck

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von ricohabeck »

Hollo hirbel,

bin auch gerade am Zusammenbau. Anfangen natürlich auch bei der Schwinge. Habe da ein ähnliches Problem mirtden Schwingenbolzen. Muss das Öl wirklich köcheln für die Buchsen und wie lange muss das? Wo bekommt man so eine Reibahle für die Buchsen her. Ich kenn von früher vom Trabbi (Achsschenkel) so etwas. da gabs glaub ich sogar eine verstellbare Reibahle. Weisst Du auch was über das Material der Schwingenbolzen? Was für Stahl? Gehärtet? Beschichtet? Geschliffen?

Gruß Rico
Gra

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von Gra »

Hallo,
so am Rande: ich habe mir mittlerweile Buchsen und Schwingenbolzen vom Mopedprinz bestellt und verbaut.
Gruß Markus.
Bielsman

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von Bielsman »

Mal noch was interessantes zum Thema:
Die Nadellager in den frühen Sportrahmen sind zu deutsch gesagt einfach Mist. Sie nutzen sich einseitig ab und machen das ganze ziemlich wackelig. Hier im Umkreis nutzen die Rennsportler folgendes Material:

http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=POM&_sa ... m270.l1313

POM/Myramid ist verschleißfrei, sehr hitzebeständig und somit ideal für die Buchsen! Nadellager ade ;-)
ricohabeck hat geschrieben: bin auch gerade am Zusammenbau. Anfangen natürlich auch bei der Schwinge. Habe da ein ähnliches Problem mirtden Schwingenbolzen. Muss das Öl wirklich köcheln für die Buchsen und wie lange muss das? Wo bekommt man so eine Reibahle für die Buchsen her. Ich kenn von früher vom Trabbi (Achsschenkel) so etwas. da gabs glaub ich sogar eine verstellbare Reibahle. Weisst Du auch was über das Material der Schwingenbolzen? Was für Stahl? Gehärtet? Beschichtet? Geschliffen?
Reibahlen gibt es hier in allen Variationen:
http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=Reibahl ... m270.l1313

Grüße
Stefan
nihoff86

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von nihoff86 »

Moin allerseits,
will auch gerade die Nadellager aus der Schwinge raushauen, kann das sein das ich da die fertig zu kaufenden Buchsen wegen abweichender Maße nicht einfach so 1:1 reinmachen kann? der Bolzendurchmesser ist bei mir 20mm und die länge 32mm so weit so normal, allerding darf die buchse höchstens einen Außendurchmesser von 25mm haben sonst bekomm ich sie nicht in die Schwinge. Die
Kaufbuchsen sind doch alle mindestens 28mm oder?
Angenommen ich lass mir solche Buchsen aus POM fertigen wie muss dass denn passungstechnisch sein? Die Buchse auf dem Bolzen ne Presspassung und die Buchse in der Schwinge ne spielpassung - stimmt das?
Danke
Gruß Nils
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feuereisen
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Re: Schwingenbolzen

Beitrag von feuereisen »

nihoff86 hat geschrieben: Angenommen ich lass mir solche Buchsen aus POM fertigen wie muss dass denn passungstechnisch sein? Die Buchse auf dem Bolzen ne Presspassung und die Buchse in der Schwinge ne spielpassung - stimmt das?
Anders herum wird ein Schuh draus - der Bolzen lässt sich nachfertigen /tauschen die Schwinge nicht. Außerdem sind die Bolzen durch die Nadeln oft eingelaufen - also müsste der dann sowieso überdreht werden.
Einige Urvölker hatten die Gewohnheit, bei Pandemien ihre Anführer zu opfern, um die Götter zu besänftigen. In so schwierigen Zeiten sollte man wirklich nichts unversucht lassen.
:twisted:
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren

:idea:
Die Grossen hören auf zu herrschen wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
;,;,;,;
Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. (H.Seehofer)
:idea:
methanol-garage.de
PdmAJ

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von PdmAJ »

nihoff86 hat geschrieben:Moin allerseits,
will auch gerade die Nadellager aus der Schwinge raushauen, kann das sein das ich da die fertig zu kaufenden Buchsen wegen abweichender Maße nicht einfach so 1:1 reinmachen kann? der Bolzendurchmesser ist bei mir 20mm und die länge 32mm so weit so normal, allerding darf die buchse höchstens einen Außendurchmesser von 25mm haben sonst bekomm ich sie nicht in die Schwinge. Die
Kaufbuchsen sind doch alle mindestens 28mm oder?
Gruß Nils
29mm sogar! In der Schwinge ist eine Lageraußenschale/hülse eingepresst. Die musst du rausdrücken! Dafür bräuchtest du nen passenden Absatzdorn und ein Widerlager.
Danach kann man die Pertinax- oder POM-Buchsen einpressen, passend reiben und die Schwinge einbauen.
Grüße, Alex
nihoff86

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von nihoff86 »

Aha alles klar.
So dann mal frisch und frei ans Werk :)
Danke
kay
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Re: Schwingenbolzen

Beitrag von kay »

...sorry wenn ich das Thema nochmal hoch hole. Ich würde die alten und spielbehafteten Zylinderrollen auch gern rausschmeißen. Habe hier noch zwei neue Bolzen/Buchse Kombi liegen, die Frage ist wie sind die alten Stahlbuchsen in der Schwinge. Muss mir eine Ausdrückvorrichtung bauen, ist die Richtung um die Buchse rauszudrücken egal?

Viele Grüße, Kay
Kulbel

Re: Schwingenbolzen

Beitrag von Kulbel »

Mhm!
Ist egal. Man könnte auch selbst drauf kommen wenn man die neuen Buchsen mit der Schieblehre überprüft .
Gruß Alf ;;;;;;
P.S. Sach mal hast du einen Bruder ? :mrgreen:
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