Aufarbeitung Touren-Rahmen

Rahmen, Schwinge, Kotflügel, Ständer, Fußrasten, Ansaugkasten, Werkzeugrolle & Seitenkasten, Steuerkopf
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absolom

Aufarbeitung Touren-Rahmen

Beitrag von absolom »

Guten Abend zusammen,

nach erfolgreicher Vorstellung und ersten Fagen geht es wie zu erwarten auch direkt weiter. An alle bisherigen Helfer und Helfeshelfer die mit Ratschlägen geholfen haben zunächst nochmals besten Dank.

Heute geht es um das Thema Entrosten und Entlacken des Rahmens. Zwar wurden derartige Themen schon des öfteren behandelt doch manchmal liegt der Teufel auch im Detail und auch auf die Gefahr hin, dass manche meiner Fragen schon gestellt wurden nun zu meinen Sorgen.

Nachdem nun alles in Einzelteile zerlegt wurde wird sich zunächst um den stark korrodierten Rahmen gekümmert. Er soll gestrahlt werden. Was ist allerdings dabei zu beachten. Sicher werden schon mal alle noch vorhandenen Gewinde vor dem Strahlen verschont. Aber wie ist das mit den Aufnahmen für den Motor, den Hauptständer und den Fußbremshebel. Zu retten ist eigentlich nur noch das Gewinde der vorderen Befestigung für den BW alles andere mus zwangsläufig vom Rost befreit werden. Auch am unteren Konus der Hirafe ist der Rost nicht ausgeblieben. Letztlich ist das ja alles kein Problem, Buchsen entsprechenden Innendurchmessers setzen. Aber wie bekommt man den unteren Konus der Hirafe wieder fit?

Weiterhin würde mich interessiern woran man erkennen kann ob der Rahmen verzogen ist oder aber nicht. In zusammengebautem Zustand sah alles zwar ziemlich traurig und vor allem dreckig aus aber beim Zerlegen hat es nirgends geklemmt, von durch die Korrosion verursachten Problemen mal abgesehen. Also alleine durch Betrachten und Sichtprüfung ist nichts sonderlich auffälliges zu beobeachten. Aber wo kann man messen um Hinweise auf die "Passgenauigkeit" des Rahmens zu bekommen? Der Rahmen ist übrigens ein E-Rahmen der Nummer E64014. Das Typenschild war so stark korrodiert, dass nur noch einige Ziffern zu erahnen sind, Informationsgehalt somit gleich null.

Ich würde mir gerne sicher sein, dass am Rahmen alles so weit passt bevor er wieder Farbe erhält und ich weiter in ihn investiere.

Anbei noch ein kleines Bildchen meines Rahmens resp. ein Ausschnitt der Teilehaufens.

http://s3.imgimg.de/uploads/SDC1138198135aacJPG.jpg

Gruß,
Axel
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akkon
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Re: Aufarbeitung Touren-Rahmen

Beitrag von akkon »

Moin Axel

suche dir eine GUTE Strahlerei bzw frage mal nach ob sie deinen Rahmen nicht chemisch entlacken können.
Gewinde mußt du so oder so noch mal nach schneiden und entlacken ist schonender als strahlen.

Gruß Ekki
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Re: Aufarbeitung Touren-Rahmen

Beitrag von wroebe »

was soll denn bitte an dem rahmen schlimm sein??
den lässte strahlen und gut. die gewinde machste schrauben rein und den rest einfach abstrahlen. inn der strahlerei wissen die schon worauf die achten müssen und absprechen kannste das mit denen auch,......
ich hab schon schlimmere rahmen gehabt ^^
Deleted User 141

Re: Aufarbeitung Touren-Rahmen

Beitrag von Deleted User 141 »

wroebe hat geschrieben:... gewinde machste schrauben rein und den rest einfach abstrahlen.
Hab die Schrauben bis nach dem Lacken drinn gelassen und gut war. Einfach nach guter, alter Mechaniker art - ran an´s Problem- das past schon. Hat nix mit Schludrigkeit zu tun!
Ansonsten gute Strahler wissen worauf sie achten sollen.
(mein erster Strahler hat sonst nur Brückenteile bearbeitet :o . Der Rahmen war auch sauber, aber rauh wie ne Schrubbfeile, konnste Hornhaut mit abraspeln :lol: )

Matthes
absolom

Re: Aufarbeitung Touren-Rahmen

Beitrag von absolom »

Hier vorort gibt es nen Kesselbaubetrieb der vom klassischen Sandstrahlen bis hin zu Trockeneis alles anbietet. Die haben auch eine Geschäftssparte wo sie sich um die Restauration von Oldtimern kümmern incl. Blecharbeiten und Neuanfertigungen solcher etc. Werde dort mal nachfragen, ist sicherlich nicht die schlechteste Adresse wenn die schon Oldtimererfahrung haben und beschichen kann man dort auch.

Und was die "Maßgenauigkeit" des Rahmens angeht wollte ich nur nochmal ein paar Meinungen einholen, bin auf dem Gebiet immer noch Laie. Die AWO ist doch noch was anderes als eine Schwalbe und andere Zweiraderfahrungen hab ich noch nicht gesammelt.

Werde dann hier nochmal kurz berichten was aus dem Rahmen geworden ist, aber nicht vor nächster Woche.

1000 Dank soweit,
der Axel
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de pommersche jung
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Re: Aufarbeitung Touren-Rahmen

Beitrag von de pommersche jung »

Moin,

bei vielen Rahmen fällt (an sich harmloser) Verzug nach innen im Bereich der Motoraufnahmen auf; rührt daher, daß bei Motorenmontage die Ausgleichsscheiben zwischen Motor und Rahmen, mit denen man den Antriebsstrang im Rahmen ausrichtet, weggelassen wurden. Dein Rahmen sieht nach dem Foto hier doch auch noch gut aus - also, was sollte sonst sein, wenn nix sofort auffällt?! Absolute Sicherheit kann Dir sonst nur eine Werkstatt geben, die auch eine Rahmenlehre für AWO hat.

gruß, de pommersche jung
Matthes hat geschrieben:Ansonsten gute Strahler wissen worauf sie achten sollen.
(mein erster Strahler hat sonst nur Brückenteile bearbeitet :o . Der Rahmen war auch sauber, aber rauh wie ne Schrubbfeile, konnste Hornhaut mit abraspeln :lol: ) Matthes
Jaja Matthes, meine "Ersterfahrung" Anfang der 90er: Fahrradrahmen mit Messing-Steuerkopfschild "SIMSON Suhl SAG AWTOWELO", dieses ordentlich abgeklebt und drauf hingewiesen den Bereich nicht zu strahlen und ALLES wurde Opfer der Hochofenschlacke oder was auch immer an Rahhigkeit nicht zu überbietendes die Jungs damals verwendet haben...
57er Sport-AWO
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