Ein findiger Bastler bot kürzlich eine Beschleunigungspumpe für die AWO an.
Ich habe mir so ein Teil zugelegt und möchte nun hier berichten.
Die Beschleunigungspumpe ist im Düsenstock integriert.Dieser wird ausgetauscht und
zusammen mit einer neuen Verschraubung montiert.Die Hauptdüse muß natürlich mit umgebaut werden.Das dauert 5min und der Gaser
kann dabei am Motorrad bleiben.
Resultat:Beim Betätigen des Gasgriffes wird zusätzlich Kraftstoff in den Ansaugkanal
gespritzt und eine geringe Drehmomentsteigerung ist zu spüren.Ich habe den Eindruck, daß der Kraftanschluss beim Hochschalten flüssiger ist,d.h.die kurze Gedenksekunde
ist weg.Beim Abbiegen und Gas geben merkt man es schon.Für Gespannfahrer auch sehr interessant.
Ausserdem braucht man den Tupfer nicht mehr.Benzinhahm auf,kurz warten,2 mal
Gasgeben,Zündung an,Viertelgas geben,1 Tritt und läuft.
Allerdings muß man sein Fahrverhalten etwas umstellen.An der Ampel warten und ständig
mit dem Gas spielen will der Motor nicht.Da überfettet er.Am besten rannrollen und das Gas etwas
halten oder eben im Standgas tuckern lassen(sofern man eins hat..Sportfahrer
wissen schon...)
Der Vollgasbereich sollte neu abgestimmt werden,da sich ja die Höhe verändert hat um die der Kraftstoff nach oben in den Ansaugkanal gefördert werden muss. Nach nun mehreren Testfahrten habe ich bei meiner eine 115er Hauptdüse drin.Mit der 110er ging sie am schnellsten,eine Nummer grösser zur Sicherheit.Ausserdem wirds auch wieder kälter draussen,so daß es dann auch noch o.k. ist.
Fazit:Kann man haben,muss aber nicht.Wer gerne bastelt und Spass am Einstellen
und Abstimmen hat ist hier gut bedient.
Wer Interesse hat bekommt von mir die Telefonnummer des Bastlers.
Gruss Jörn!

