Kaum einer versteht die Zusammenhänge und täglich kommen neue Erkenntnisse dazu,ebenso neue und junge Motorradfreunde.
...und die älteren könnten auch eine Auffrischung ihrer verkorkten Vorstellungen von annu dazumal gebrauchen.Bestes Beispiel von "krachbumm425" ,s.o.
Der Artikel von "Oldtimer-Markt 1/2004" klingt erstmal oberflächlich betrachtet etwas einleuchtend,
bei näherer Betrachtung dieser Problematik ergeben sich aber andere Aspekte.Theorie und Praxis ist meist auch noch nicht das gleiche.Wie ich schon mal sagte:
Die ÖLschlammbildung entsteht während des Betriebszustandes ,dabei kann sich kein Schlamm absetzen und wird mit dem unlegierten Öl-ohne Zusatz von Verschleißminderern durch die Lager gepumpt.
Sollte es da nicht besser sein,ein modernes Verschleißschützendes Öl zu verwenden ?
Und warum sollte kein Mehrbereichsöl verwendet werden,welches sich viel besser den gegebenen Temperaturverhältnissen anpasst ? Ein Wechsel nach 1000 Km wird sicherlich bei einem Literpreis von 3€ keinem schaden anrichten.
Der Schlamm in der Ölwanne von Gestern,interessiert nicht mehr,falls sich überhaupt über Nacht was absetzt,wenn täglich gefahren wird.Kann ja mal einer sein Drecköl in eine Flasche füllen, am Fensterbrett abstellen und auf den jüngsten Tag warten,bis sich irgendwas abgesetzt hat.
Der Zusatz von MoS² ist natürlich sehr zu empfehlen (ohne Schleuderblech) aber warum nicht gleich ein 20W50 Motorradöl ?
Früher wurde die Radekarrenwelle mit Rindertalg oder gar nicht geschmiert,muß man das heute auch noch so tun,obwohl mann könnte ja...
Wer hat Gegenargumente

