Doch der Rückweg sollte sich zu einer kleinen Katastrophe entwickeln.
Kaum war ich vom Gelände runter und auf der B198, hat es den Kardan zerlegt – und zwar ohne jede Vorankündigung. Kein Geräusch, kein Knacken, einfach nichts. Plötzlich ging nichts mehr.(außer Motor und Getriebe
Also hieß es erst einmal: ungefähr drei Kilometer bis nach Wesenberg schieben. Natürlich gab es ausgerechnet dort keinen Handyempfang. Nicht, dass die Frau zu Hause sich noch Sorgen macht.
Endlich in Wesenberg beim Netto angekommen, hieß es erst einmal, eine Stärkung zu holen. Dabei fiel mir ein, dass ich einen Schutzbrief habe. Also dachte ich mir: Rufst du dort mal an.
Das sollte sich hinterher allerdings als Fehlentscheidung herausstellen. Mit der Dame am anderen Ende war irgendwie nicht gut Kirschen essen. Bis wir uns einigermaßen einig waren, hieß es allerdings erst einmal: warten.
Ganze 3,5 Stunden hat es gedauert, bis der Abschleppdienst endlich kam.
Zum Glück war der Fahrer gut drauf und hat mich sogar bis vor die Haustür gebracht. Trotzdem gilt für mich: einmal und nie wieder! In Zukunft mache ich mir wieder selbst Gedanken um den Abtransport.
Die lange Wartezeit habe ich wenigstens sinnvoll genutzt und vor Ort schon einmal das Hinterrad demontiert, um den Fehler etwas weiter einzugrenzen. Naja, langweilig war mir ja nicht.
Endlich zu Hause angekommen, ging es natürlich direkt weiter. Kardan raus und auf Fehlersuche gegangen.
Deckel runter – erst einmal war nicht viel zu sehen.
Doch als ich am Mitnehmer gedreht habe, wurde der Fehler schnell klar: Das Tellerrad blieb einfach stehen.
Die Ursache war dann eindeutig: Alle acht Nieten hatten ihren Dienst quittiert.
Damit war auch klar, warum die AWO auf einmal keinen Vortrieb mehr hatte.
Trotz der Katastrophe auf der Rückfahrt war es insgesamt ein schönes Treffen und eine interessante Erfahrung.
Hier noch ein paar nette Bilder.




MfG Peter

