ich baue gerade eine AWO-Sport Gabel zusammen und habe jetzt die Hartgewebebuchsen eingepresst.
Der Außendurchmesser wurde auf der Drehbank angepasst. Dann habe ich die Buchsen in Motoröl eingelegt. Dann bis 65°
erwärmt und auch in einem Exsikkator evakuiert. Innen hatte ich auch erst versucht auszudrehen. Das Material ist aber
ein bischen zu weich. Das verformt sich beim spannen zu schnell (für eine Spannhülse war ich zu faul). Die Buchsen ohne Schlag
zentrisch zu spannen ist auch ein ziemliches gefrickel. Also die Buchsen in das Tragrohr gepresst und mit einer Reibahle vorsichtig,
stückweise aufgerieben.
Nun zu meiner Frage:
Wie "lose" soll die Passung sein? Trocken ohne Feder und Fett muss das Tragrohr von alleine durchs Eigengewicht herunterrutschen?
Ab wann ist es "zu lose"?
Das Tauchrohr ist original. Der AD lässt sich ja so nicht messen. Es gibt Bereiche wo es leichter und welche wo es schwerer läuft.
Das Rohr wird sicherlich Stellen haben wo es eingelaufen ist.
Die Gabel soll im Betrieb natürlich nicht festklemmen. Aber ab wann wird "zu lose" beim Fahren ein Problem?
Gruß
Tobias

und das macht jeder anders.
Welche Maßangabe an einem welligen Rohr erwartest du zwischen durchrutschen und festklemmen 

