Federn hinten tauschen, AWO Sport

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Maxwell98
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Maxwell98 »

Du hilfst ja auch immer, also:
Zylindrische Schraubenfedern mit konstantem Drahtdurchmesser und Steigung weisen eine lineare Federkennlinie auf. Wie steil diese Kennlinie in einem Diagramm, mit Kraft auf der Y-Achse und Weg auf der X-Achse liegt, hängt von der Federkonstante ab.
Die Einheit der Federkonstante ist dementsprechend N/mm (Kraft pro Weg). Kraft und Weg sind direkt Proportional zueinander, sprich verdoppelt man die Kraft, verdoppelt sich auch der (Einfeder-) Weg.
Wenn man sich nun eine aufrecht stehende Feder mit einer Federkonstante von 2N/mm vorstellt und diese mit 20N belastet, federt diese um 10mm ein.
Wenn man eine zweite Feder nun um 5mm vorspannt, was einer Belastung von 10N entspricht, kann diese bei Belastungen unter 10N nicht mehr federn. Hierdurch entsteht das holprige Fahrverhalten wenn es das Fahrwerk mal über die Ruhelage, nach zb. einer Bodenwelle, aushebt.
…. und hierdurch wird AUCH der Negativfederweg beeinflusst.

Werden die beiden Federn aber nun mit 40N belastet, federn sie beide gleich weit ein. Da beide nach wie vor gleiche Federkonstante haben. Und sich bei beiden 40N / (2N/mm) =20mm (Einfeder-) Weg ergibt.

Edit: die unvorgespannte ist dann um die ganzen 20mm eingefedert, die vorgespannte nur um weitere 15…. Nebeneinander gestellt sind sie dann trotzdem gleich groß/klein.

Das wäre dann in der Praxis die Bodenwelle selbst in der das Fahrwerk durchrauscht. Und die Vorspannung 0 Effekt hat…..



Vereinfacht kann man es vielleicht so formulieren: durch Vorspannen fängt die Feder später an zu federn - aber hört nicht eher auf.
LG
Zuletzt geändert von Maxwell98 am Di 10. Mär 2026, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer der wusste das nicht und hat‘s einfach gemacht.
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Maxwell98
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Maxwell98 »

Der Denkfehler liegt wahrscheinlich in der Annahme das man durch die vorgespannte Feder in einen „härteren“ Arbeitsbereich der Feder kommt. Nur wirkt auf die Feder bei Fahrwerken eben eine Kraft ein, aus der DANN ein definierter (Einfeder-) Weg entsteht. …. und nicht umgedreht.
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Edeltuning
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Edeltuning »

Maxwell98 hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 13:00 Du hilfst ja auch immer, also:
Zylindrische Schraubenfedern mit konstantem Drahtdurchmesser und Steigung weisen eine lineare Federkennlinie auf. Wie steil diese Kennlinie in einem Diagramm, mit Kraft auf der Y-Achse und Weg auf der X-Achse liegt, hängt von der Federkonstante ab.
Die Einheit der Federkonstante ist dementsprechend N/mm (Kraft pro Weg). Kraft und Weg sind direkt Proportional zueinander, sprich verdoppelt man die Kraft, verdoppelt sich auch der (Einfeder-) Weg.
Wenn man sich nun eine aufrecht stehende Feder mit einer Federkonstante von 2N/mm vorstellt und diese mit 20N belastet, federt diese um 10mm ein.
Wenn man eine zweite Feder nun um 5mm vorspannt, was einer Belastung von 10N entspricht, kann diese bei Belastungen unter 10N nicht mehr federn. Hierdurch entsteht das holprige Fahrverhalten wenn es das Fahrwerk mal über die Ruhelage, nach zb. einer Bodenwelle, aushebt.
…. und hierdurch wird AUCH der Negativfederweg beeinflusst.

Werden die beiden Federn aber nun mit 40N belastet, federn sie beide gleich weit ein. Da beide nach wie vor gleiche Federkonstante haben. Und sich bei beiden 40N / (2N/mm) =20mm (Einfeder-) Weg ergibt.

Edit: die unvorgespannte ist dann um die ganzen 20mm eingefedert, die vorgespannte nur um weitere 15…. Nebeneinander gestellt sind sie dann trotzdem gleich groß/klein.

Das wäre dann in der Praxis die Bodenwelle selbst in der das Fahrwerk durchrauscht. Und die Vorspannung 0 Effekt hat…..



Vereinfacht kann man es vielleicht so formulieren: durch Vorspannen fängt die Feder später an zu federn - aber hört nicht eher auf.
LG
An der theologischen Berechnung hat ja auch noch keiner gezweifelt :!: Theorie und Praxis ist wie das Ding mit dem Messen und Mist. ;;;;;;;
Aber dann erkläre doch bitte mal den Zweck und Grund des Verstellhebels am Federbein :!: :?: Das ist nämlich bisher bei allen Bemerkungen das Paradoxe an der ganzen Kausalkette. ;;;;;;;;;

Beim sorgfältigen Lesen und vergleichen der Argumente in diesem Text, sind die "unverständlichen" Widersprüche gut erkennbar. >>>
"Der Verstellhebel (oder das Handrad) am Federbein dient nicht dazu, die Feder selbst "härter" zu machen (die Federrate/Federkonstante bleibt physikalisch gleich), sondern
zur Anpassung der Federvorspannung. Dies hat entscheidende Auswirkungen auf das Fahrwerk, ohne die Federhärte zu ändern.
Hier sind die Gründe, warum dieser Hebel existiert und notwendig ist:

Einstellen des Negativfederwegs (Sag): Das Hauptziel ist es, das Motorrad auf das Gewicht des Fahrers (und Gepäcks) einzustellen. Die Vorspannung bestimmt, wie weit das Motorrad in die Federn einsinkt, wenn man aufsitzt.
Anpassung an unterschiedliche Beladung: Wenn ein Sozius oder Gepäck mitgenommen wird, sackt das Heck tiefer ein. Durch Erhöhen der Vorspannung (Drehen am Hebel) wird das Heck wieder angehoben und das ursprüngliche Fahrniveau (die Fahrwerksgeometrie) wiederhergestellt.
Verhindern von Durchschlagen: Eine höhere Vorspannung sorgt dafür, dass das Federbein bei schwerer Beladung oder harter Fahrweise nicht so leicht "auf Block" geht (den maximalen Federweg erreicht).
Zusammenfassend:
Die Vorspannung erhöht nicht die Steifigkeit der Feder, sondern bestimmt wo im Federweg das Federbein arbeitet. Es gleicht Beladungsunterschiede aus, um sicherzustellen, dass das Federbein genügend Reserven zum Ein- und Ausfedern hat."

Wenn das doppelte Gewicht gleiche Federeigenschaften aufweist wie das halbe Gewicht, muß nach logischem Verstand irgendetwas härter sein. :idea:
Den Tip der helfen soll, gibt Dir der Minol Pirol.
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НУ ЗАЯЦ ПОГОДИ!
***Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht.***
Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!
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Maxwell98
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Maxwell98 »

Hatte ich bereits, und da gibt’s auch kein Paradoxon.

In Ruhe oder statisch betrachtet verfügt ein Motorrad ja über Positiv und Negativ Federweg.

Negativfederweg beschreibt das einsinken durch die Eigenmasse (Motorrad + Fahrer)
Positivfederweg den nun noch zur Verfügung Stehenden Restfederweg.

Da z.b. durch einen Sozius oder Gepäck ein Hängearsch entsteht welcher die Geometrie des Motorrades durcheinander bringt, wie z.B. den Lenkwinkel sehen die Hersteller eine Möglichkeit vor um den nun zu groß gewordenen Negativfederweg zu korrigieren.

Wie bereits gesagt erzeugt das Vorspannen eine Vorspannkraft. Diese wirkt den Eigenmassen entgegen.
Bildlich kann man sich die Wirkung des vorspannens so vorstellen als würde eine weitere Person das Fahrzeug Heck anheben. Erzeugt man eine Vorspannkraft die GENAU der aus den Eigenmassen resultierenden Kraft entspricht ist das Federbein völlig ausgefedert. Würde man jetzt noch weiter vorspannen ist man genau bei meiner vorherigen beispielsweisen Betrachtung.
Das dort erklärte Prinzip gilt hier genau so. Man startet halt nur mitten im Federweg.

Das sind Sachen die man ohne die zugrundeliegenden Formeln bzw. Gesetzmäßigkeiten eher schwer durchdringen kann. Wie zb. auch das Reibung unabhängig von der Größe der Fläche ist.
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Maxwell98 »

Den Beitrag jetzt mit KI vollzumüllen bringt sicher wieder mehr Verwirrung da wieder andere Begrifflichkeiten verwendet werden, vll nimmst du das wieder raus…
Besser erklären kann ich es jedenfalls nicht und wenn verstanden ergibt sich auch in keinerlei Hinsicht ein Widerspruch

Achja das zuletzt farbig markierte Argument der KI ist im Übrigen falsch. Dauert also noch mit dem ablösen von Ingenieuren :::::bb
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Maxwell98 »

Falls du ihr dennoch mehr vertraust dann frag sie doch mal, ob es sich lohnt für eine 500m entfernte Autowaschanlage das Auto zu nehmen…

So, ich bin raus.
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Uwe2001 »

AWO Scheune hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 11:46 Ich persönlich habe bei meiner Sport die Silentgummis der hinteren Stoßdämpfer durch POM
Ersetzt, so wie es in der Moped Tuning Szene schon eine Weile Gang und gebe ist.
Wodurch die Federbeine sich ebenfalls komplett anders anfühlen, was ja aber eigentlich nicht möglich ist.
Hatte ich ja von Anfang an gesagt . :mrgreen:
Ich weiß ja das ich noch in der Vergangenheit lebe , aber wir hatten in den 70zigern keine Diagramme und sind trotzdem gut mit der AWO gefahren.
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Bausoldat »

Maxwell98 hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 14:38 Den Beitrag jetzt mit KI vollzumüllen bringt sicher wieder mehr Verwirrung da wieder andere Begrifflichkeiten verwendet werden, vll nimmst du das wieder raus…
Besser erklären kann ich es jedenfalls nicht und wenn verstanden ergibt sich auch in keinerlei Hinsicht ein Widerspruch

Achja das zuletzt farbig markierte Argument der KI ist im Übrigen falsch. Dauert also noch mit dem ablösen von Ingenieuren :::::bb
Weshalb kommst du auf die Idee, dass die Sachinformationenen KI-generiert sind? Ich glaube nicht, dass Jemand im Alter wie Edeltuning (Peter) so etwas nötig hat. Der hat einfach "nur" jahrzehntelange Erfahrung und fundiertes Wissen!
Man kann ohne AWO leben, es lohnt sich nur nicht! (frei nach Loriot)
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Maxwell98 »

Das ist jetzt hoffentlich ironisch gemeint :D
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Bausoldat
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Re: Federn hinten tauschen, AWO Sport

Beitrag von Bausoldat »

Maxwell98 hat geschrieben: Mi 11. Mär 2026, 13:49 Das ist jetzt hoffentlich ironisch gemeint :D
Dazu hab ich dir eine PN geschickt....hier sollte es fachlich bleiben.....
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