Awo 425 Sport - Awo 425 Touren Reparaturanleitungen, Tipps und Tricks zum Simson AWO Motorrad. Auch zum Thema AWO 425 Gespann, Farbcodes, Vergaser Probleme, Zündkerzen, Motor und Getriebe bei der AWO Touren und Sport.
clairenc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 20:38 Bist du da dir sicher ??????
Verbleiten Kraftstoff gab es schon ab 1923
Das wird schon stimmen, nur gab ist in der frühen DDR nur bleifreien Kraftstoff mit geringem Oktan.
Als die Motoren im laufe der Entwicklung höher verdichtet waren, wurde dem Kraftstoff Ende der 1950er Jahre Blei zugesetzt, um die Klopffestigkeit zu erhöhen.
Das habe ich in einer zeitgenössischen Publikation gelesen.
Noch mal zur Info, für die die es nicht wissen. Höher verdichtete Motoren benötigen Kraftstoff mit hoher Oktanzahl und der war damals eben nicht verfügbar.
Grüße Andy
Da fällt mir gelich wieder ein Filmzitat von Egon Olsen in "Die Olsenbande fährt nach Jütland" ein, als der Tankwart seinen 2-Literkanister nicht füllen wollte, da er erst ab 5 Liter verkaufen darf.
"Das betrübt mich ungeheuer. So viele Jahre war ich Kunde Ihrer Firma. Immer bin ich begeistert von der Extrabeschleunigung gewesen, die erzielt wurde durch den Zusatz von Optimal-Plus. Ich war glücklich über die reinen, umweltfreundlichen Abgase, ganz zu schweigen von der einzigartigen Rentabilität, die sich ergibt aus dem genialen, für die Gesellschaft so nützlichen Zusatz von Economat. Wollen sie zulassen, dass ich die Säulen der Konkurrenz aufsuche?"...........
Zuletzt geändert von Bausoldat am So 11. Jan 2026, 14:08, insgesamt 3-mal geändert.
Man kann ohne AWO leben, es lohnt sich nur nicht! (frei nach Loriot)
Andy hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 23:53
Das wird schon stimmen, nur gab ist in der frühen DDR nur bleifreien Kraftstoff mit geringem Oktan.
Als die Motoren im laufe der Entwicklung höher verdichtet waren, wurde dem Kraftstoff Ende der 1950er Jahre Blei zugesetzt, um die Klopffestigkeit zu erhöhen.
Das habe ich in einer zeitgenössischen Publikation gelesen.
Noch mal zur Info, für die die es nicht wissen. Höher verdichtete Motoren benötigen Kraftstoff mit hoher Oktanzahl und der war damals eben nicht verfügbar.
Grüße Andy[/font]
Jaaaa! Wer kann sich noch an VK 79 erinnern?
Man kann ohne AWO leben, es lohnt sich nur nicht! (frei nach Loriot)
Bausoldat hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:43
Jaaaa! Wer kann sich noch an VK 79 erinnern?
VK 72 - der Rote, aller 5km ein Männel in der Kerze, du kamst nich weg vom Fleck.
VK 79 - der Gelbe, die AWO tuckerte so vor sich hin.
Da hatte Gasoline für 30 Pfennige der Liter, mehr Oktan.
clairenc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 20:38 Bist du da dir sicher ??????
Verbleiten Kraftstoff gab es schon ab 1923
Das wird schon stimmen, nur gab ist in der frühen DDR nur bleifreien Kraftstoff mit geringem Oktan.
Als die Motoren im laufe der Entwicklung höher verdichtet waren, wurde dem Kraftstoff Ende der 1950er Jahre Blei zugesetzt, um die Klopffestigkeit zu erhöhen.
Das habe ich in einer zeitgenössischen Publikation gelesen.
Noch mal zur Info, für die die es nicht wissen. Höher verdichtete Motoren benötigen Kraftstoff mit hoher Oktanzahl und der war damals eben nicht verfügbar.
Grüße Andy
Ich sehe dafür als Grund, daß die I.G. Farben mit Sitz in Frankfurt am Main eine Lizenz zur Herstellung von Tetraethylblei hatte. Wegen der Spaltung Deutschlands wird der Weg in den Osten erschwert worden sein. Die Gesundheit hat es gedankt.
clairenc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 20:38 Bist du da dir sicher ??????
Verbleiten Kraftstoff gab es schon ab 1923
Das wird schon stimmen, nur gab ist in der frühen DDR nur bleifreien Kraftstoff mit geringem Oktan.
Als die Motoren im laufe der Entwicklung höher verdichtet waren, wurde dem Kraftstoff Ende der 1950er Jahre Blei zugesetzt, um die Klopffestigkeit zu erhöhen.
Das habe ich in einer zeitgenössischen Publikation gelesen.
Noch mal zur Info, für die die es nicht wissen. Höher verdichtete Motoren benötigen Kraftstoff mit hoher Oktanzahl und der war damals eben nicht verfügbar.
Grüße Andy
Ich sehe dafür als Grund, daß die I.G. Farben mit Sitz in Frankfurt am Main eine Lizenz zur Herstellung von Tetraethylblei hatte. Wegen der Spaltung Deutschlands wird der Weg in den Osten erschwert worden sein. Die Gesundheit hat es gedankt.
Drum hatten/haben die Wessis ja auch 6 Schulnoten, weil die 5 noch nicht ausreichend ist.