Bin in den letzen Tagen damit beschäftigt gewesen, einen neuen (regenerierten) Vergaser (BVF 25,5 KN 2-1 Rundschieber) einzustellen.
Zündmagnet Neodym, brandneu von Old-Motorcycle-Parts, penibel auf das Grad genau eingestellt.
Ventilspiel exakt 0,1 am Einlass und 0,12 am Auslass. Mehrfach nachgeprüft.
Kraftstoff Super E5 mit 1:150 Divinol 2takt und 1:1000 Flotex Bleiersatz
Luftfilter ist sauber.
Springt super an, egal, ob kalt oder warm, muss noch lernen, wann sie wieviel getupft haben möchte.
Super Standgas, abgesehen von gelegentlichen(!) Niesern und Patschern.
Fährt, für die 14 PS, wie Hexe. In allen Gasstellungen. (Im unteren Viertel stottert sie bei niedrigen Drehzahlen manchmal ein bisschen, so, als wäre ihr langweilig)
Ölverbrauch normal, meint ca ein viertel Liter oder weniger pro Tankfüllung.
Drin ist NGK BP6HS, Kerzenstecker 1kOhm
Leerlaufdüse 45, HD 110 - mit der "originalen" 115er war die Kerze mit einer dicken pelzigen Rußschicht bedeckt. Sowas hatte ich bis dahin nicht gesehen.
Teillastnadel eins tiefer als Mitte (hab nicht gezählt, war froh, das wieder zusammenzubekommen ohne mir die Finger zu brechen). In Mittelstellung fuhr sie überhaupt nicht gut. (Rotz und kotz bei Halbgas)
Schwimmernadel 4mm höher als original - Füllstand ist nun also niedriger als vorher. Die Nadel hatte nur eine Kerbe. Hab auf meiner Uhrmacherdrehbank zwei weitere angebracht.
Bin gestern bei 30 Grad ca 100 km sinnlos in der Gegend herumgeknattert. Aber die Kerze bleibt schwarz, ist aber nicht mehr pelzig. Teilerfolg.
105er habe ich noch nicht probiert, mein Bauch sagt mir allerdings, dass das zu klein wäre. Habe Angst vor Überhitzung, besonders bei dem aktuellen Wetter.
Was kann ich noch probieren? Ich habe noch eine B5HS und eine AKA Elektrik Isolator 260, angeblich Mehrbereichskerze.
Übersehe ich irgendwas? Oder soll ich es einfach so lassen?


