Vergaserproblem beim gas geben?

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Edeltuning
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von Edeltuning »

Auch mit falscher Schwimmerstandseinstellung läuft der Motor bis zum Schluß. :shock:
Der Schwimmerstand beeinflußt den Herrn Venturi-Effekt, regelt also wie stark der Sprit vom Unterdruck des Ansaugquerschnittes angesaugt wird und das über den Teillast- und Vollastbereich.
Ein falscher Schwimmerstand läßt sich zwar mit Nadel und HD kaschieren, verfälscht aber die Übergänge und LL System und die Weihnachtsbaumkerze sieht es nicht mal. :o
Der richtige Schwimmerstand läßt sich nur aufwändig im Labor feststellen und wäre für die ganze Baureihe des Vergasers zutreffend, wird ja bei den meisten Herstellern auch angegeben, Simson hat da irgendwie was versäumt :?: Bleibt also nur jedem selbst überlassen,
nach Gefühl und Er-fahr-ung den Schwimmerstand zu regulieren. :idea:
Den Tip der helfen soll, gibt Dir der Minol Pirol.
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onkelheri
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von onkelheri »

… genau… ☝️🧐

Gruß Heri
Charly2906

Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von Charly2906 »

onkelheri hat geschrieben: Sa 14. Sep 2024, 13:09 Nein Charly,
die Glaskerze kenne ich aus der Modellbauzeit schon. Ob Flugzeug oder Hubschrauber.
Die Glaskerzen für die Motorräder habe ich vor eben ~12 Jahren angeschafft…
Gruß Heri
Sorry, da hatte ich wohl etwas falsch verstanden.
Jetzt geht mir ein Licht auf ... 👍🏼


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Edeltuning
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von Edeltuning »

Ein Teelicht bekommst du billiger. :idea:
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von psilie »

Edeltuning hat geschrieben: So 15. Sep 2024, 00:28 Der richtige Schwimmerstand läßt sich nur aufwändig im Labor feststellen und wäre für die ganze Baureihe des Vergasers zutreffend, wird ja bei den meisten Herstellern auch angegeben, Simson hat da irgendwie was versäumt :?: Bleibt also nur jedem selbst überlassen,
nach Gefühl und Er-fahr-ung den Schwimmerstand zu regulieren. :idea:
Nun, ein Labor ist wohl ein bisschen übertrieben. Der AWO-Vergaser ist ja schon fertig konstruiert und die Entwickler haben durch die Aufbauweise des Vergasers den Schwimmerstand festgelegt.
Jetzt ist es an uns Laien dafür zu sorgen, das der Schwimmerstand auch da steht wo er hingehört.
Und zwar ÜBER der Leerlaufdüse, damit die den Sprit regulieren kann und
UNTER der Leerlauf-Luftschraube, damit die die Luft regulieren kann.
Zwischen den beiden Einrichtungen sind so ca. 2-3mm Spielraum. Da könnt ihr euch austoben! :-)

PS. Ist dem Themenersteller eigentlich schon geholfen????
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Gruß psilie.

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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von Loudpipessafelives »

Der wird die Faxen dicke haben, wie so viele vor ihm.
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Edeltuning
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von Edeltuning »

psilie hat geschrieben: So 15. Sep 2024, 13:05
Edeltuning hat geschrieben: So 15. Sep 2024, 00:28 Der richtige Schwimmerstand läßt sich nur aufwändig im Labor feststellen und wäre für die ganze Baureihe des Vergasers zutreffend, wird ja bei den meisten Herstellern auch angegeben, Simson hat da irgendwie was versäumt :?: Bleibt also nur jedem selbst überlassen,
nach Gefühl und Er-fahr-ung den Schwimmerstand zu regulieren. :idea:
Nun, ein Labor ist wohl ein bisschen übertrieben. Der AWO-Vergaser ist ja schon fertig konstruiert und die Entwickler haben durch die Aufbauweise des Vergasers den Schwimmerstand festgelegt.
Jetzt ist es an uns Laien dafür zu sorgen, das der Schwimmerstand auch da steht wo er hingehört.
Und zwar ÜBER der Leerlaufdüse, damit die den Sprit regulieren kann und
UNTER der Leerlauf-Luftschraube, damit die die Luft regulieren kann.
Zwischen den beiden Einrichtungen sind so ca. 2-3mm Spielraum. Da könnt ihr euch austoben! :-)

PS. Ist dem Themenersteller eigentlich schon geholfen????
Jein. ;-) Wie hat man einen nötigen Schwimmerstand vor der fertigen Konstruktion ermittelt :?: Auf dem Reißbrett, im Keller, im Bastelzimmer :?: Oder gibt es eine physikalische Konstante, welche man bei jeder Vergaserkonstruktion anwenden kann :?:
Einem Hobbybastler sind diese 3mm Spielraum gegeben (eigendlich noch viel mehr, beim zugedrehten Benzinhahn ist ein deutlicher Unterschied bei viel mehr Toleranz erst spürbar), er kann sie aber nicht bemessen, weil keine Maßangaben vorliegen, er kann nur das Endergebnis einer Mess- und Einstellfahrt nachmessen und aufschreiben. Genau dieses Endergebnis wollte hier einer wissen. Da man aber nun nicht weiß, wie der Bastelfreund das Ergebnis ermittelt hat, ob er auch seine Bedüsung angepasst hatte oder die ganzen Ergebnisse mit Falschluft und anderen Defekten zustande kamen, nützen diese Werte niemanden etwas, also bleibt nur, wie schon gesagt, selbst ermitteln und das geht eben auch nicht mit dieser Wunderkerze, welche da mit ins Spiel gebracht wurde. :idea:
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onkelheri
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von onkelheri »

Edeltuning hat geschrieben: So 15. Sep 2024, 15:48
psilie hat geschrieben: So 15. Sep 2024, 13:05
Edeltuning hat geschrieben: So 15. Sep 2024, 00:28 Der richtige Schwimmerstand läßt sich nur aufwändig im Labor feststellen und wäre für die ganze Baureihe des Vergasers zutreffend, wird ja bei den meisten Herstellern auch angegeben, Simson hat da irgendwie was versäumt :?: Bleibt also nur jedem selbst überlassen,
nach Gefühl und Er-fahr-ung den Schwimmerstand zu regulieren. :idea:
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Jetzt ist es an uns Laien dafür zu sorgen, das der Schwimmerstand auch da steht wo er hingehört.
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UNTER der Leerlauf-Luftschraube, damit die die Luft regulieren kann.
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PS. Ist dem Themenersteller eigentlich schon geholfen????
Jein. ;-) Wie hat man einen nötigen Schwimmerstand vor der fertigen Konstruktion ermittelt :?: Auf dem Reißbrett, im Keller, im Bastelzimmer :?: Oder gibt es eine physikalische Konstante, welche man bei jeder Vergaserkonstruktion anwenden kann :?:
Einem Hobbybastler sind diese 3mm Spielraum gegeben (eigendlich noch viel mehr, beim zugedrehten Benzinhahn ist ein deutlicher Unterschied bei viel mehr Toleranz erst spürbar), er kann sie aber nicht bemessen, weil keine Maßangaben vorliegen, er kann nur das Endergebnis einer Mess- und Einstellfahrt nachmessen und aufschreiben. Genau dieses Endergebnis wollte hier einer wissen. Da man aber nun nicht weiß, wie der Bastelfreund das Ergebnis ermittelt hat, ob er auch seine Bedüsung angepasst hatte oder die ganzen Ergebnisse mit Falschluft und anderen Defekten zustande kamen, nützen diese Werte niemanden etwas, also bleibt nur, wie schon gesagt, selbst ermitteln und das geht eben auch nicht mit dieser Wunderkerze, welche da mit ins Spiel gebracht wurde. :idea:

Klar gibt es die : Menge Benzin pro Menge Luft …

Gruß Heri
d'r Matt'n
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von d'r Matt'n »

Edeltuning hat geschrieben: So 15. Sep 2024, 00:28
Der richtige Schwimmerstand läßt sich nur aufwändig im Labor feststellen und wäre für die ganze Baureihe des Vergasers zutreffend, wird ja bei den meisten Herstellern auch angegeben,Simson hat da irgendwie was versäumt :?:
Das kann nicht stimmen.
In der Betriebsanleitung der Simson Sport ist auf Seite 47 1-2mm unter dem Düsenrand der Nadeldüse angegeben.
Weiterhin gibt es in Tabellen von BVF Angaben für den Schwimmerstand.
Danach habe ich meinen Vergaser eingestellt.
Diese widersprechen allerdings auch den Angaben von Psili.
Für mich haben diese Angaben gepasst.
Dann sollte man beachten dass die Schwimmerventile schon oft nachgearbeitet wurden.
Ich kann mir vorstellen dass sich die Durchflussmenge durch einen breiteren Ventilsitz ändert.
Das sollte sich aber nicht auf den Übergang aus dem Leerlauf auswirken.
Dort ist der Schieberausschnitt wirksam.
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akkon
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Re: Vergaserproblem beim gas geben?

Beitrag von akkon »

Moin Jungs,

irgendwie verstehe ich euren Ansatz bei der Problemlösung nicht. :?
Ich dachte wir reden hier über Motoren und Anbauteile die jetzt schon fast 65 Jahre alt sind. X mal überholt, x mal verändert. Da kann doch eine Originalbedüsung / -einstellung nur noch ein Hinweis sein wo man mit dem Testen anfängt. ;-)
Selbst wenn jemand eine AWO aus nicht gebrauchten "Originalteilen" zusammen baut, würde eine Einstellung nach Betriebsanleitung wohl nur so ungefähr funktionieren. Meine Meinung.

Die AWO ist immer noch ein Stück klassischer Motorradbau, da funktioniert "Plug & Play" nicht.
Wenn man nicht selbst das Wissen oder die Möglichkeiten hat selbst zu schrauben:
Ersteres kann man lernen ( kostet aber Zeit und Geld ), zweites kostet Geld und Übung. Dritte Alternative: Man sucht sich jemanden, der Zeit / Geld schon in Wissen investiert hat und läßt sich da vor Ort helfen.
Eine schöne Möglichkeit, die es leider nicht mehr gibt, waren da die Schraubertage bei Brändl.
(Mir kommt da gerade eine blöde Idee)
Denkt mal drüber nach.

Gruß Ekki
Awo T Gespann BJ 60, AWO T mit MT16 Motor BJ55, Shikra BJ 98
Awofahrerrinnen und Awofahrer sind immer willkommen bei mir in Schönbrunn
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