Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
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Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
Das hat der Vorbesitzer, meines Tanks wohl auch gemacht.
Jetzt, nach 5 Jahren Betrieb und 20.000 Kilometern, bricht sich das Zeug überall auseinander und fällt von selbst ab.
Jetzt, nach 5 Jahren Betrieb und 20.000 Kilometern, bricht sich das Zeug überall auseinander und fällt von selbst ab.
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
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Charly2906
Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
Lässt sich super verarbeiten und nach 30 min schleifen.akkon hat geschrieben: Fr 7. Jun 2024, 03:46 Aluspachtel auf Eisen? Das erste Bild sieht auch nicht gut aus.



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Charly2906
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Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
Hier noch eine Anleitung zur Tankkonservierung ohne Kunststoffbeschichtung innen.
Das hat, wie schon gesagt worden ist, auch ein paar Vorteile:
- Der Tank bleibt schweißbar/lötbar
- Man kann es problemlos selbst machen
- Man kann es beliebig oft wiederholen
- Es kostet weniger
- Es hält auch mehrere Jahre vor
Anleitung: Tank entrosten und konservieren
*****************************************************************
Hinweise:
Schutzausrüstung tragen (Schürze, Handschuhe, Brille).
Entrosten nach Variante A oder B, nicht beides.
Variante A ist für sehr starke Verrostung, Variante B für mittlere Verrostung.
Bei beiden Varianten kann die Wirkung durch einen Tauchsieder noch verstärkt bzw. die Einwirkzeit verkürzt werden.
Das ist aber eigentlich nicht erforderlich.
Bei nur leichtem Flugrost braucht man gar nicht zu Entrosten. Dann kann gleich Konserviert werden.
Zwischen Entrosten und Konservieren keine Zeit vergehen lassen.
Entrosten (Variante A):
Eine Flasche Abflussrohrreiniger (Granulat) kaufen (in jeder Kaufhalle zu erwerben).
Dabei auf Natriumhydroxid als Hauptwirkstoff achten.
Abflussreiniger in heißem Wasser auflösen und Tank damit randvoll auffüllen.
1kg Granulat reichen für ca. 12L Wasser.
Je nach Verrostungsgrad 12 bis 24 Stunden stehen lassen.
Die Lauge über die Kanalisation bzw. Klärgrube entsorgen.
Den Tank mit klarem Wasser gut spülen und sofort konservieren (siehe unten).
Entrosten (Variante B):
Citronensäure in Pulverform kaufen (z.B. bei DM-Drogerie).
375g Pulver reichen für ca. 12L Wasser.
Die Säure in heißem Wasser langsam/schrittweise auflösen.
Achtung: Erst das Wasser, dann die Säure - sonst geschieht das Ungheure.
Je nach Verrostungsgrad 12 bis 24 Stunden stehen lassen.
Die Säure stark mit Wasser verdünnen und über die Kanalisation bzw. Klärgrube entsorgen.
Den Tank mit klarem Wasser gut spülen und sofort konservieren (siehe unten).
Konservieren:
85%-ige Phosphorsäure kaufen (z.B. bei Ebay).
1L Phosphorsäure in 1L Wasser langsam/schrittweise lösen.
Achtung: Erst das Wasser, dann die Säure - sonst geschieht das Ungheure.
Die nun verdünnte Säure für 24 Stunden in den Tank geben.
Dabei den Tank immer mal schwenken/drehen, dass alle Flächen benetzt bleiben.
Die Säurelösung in einen beschrifteten Kunststoffkanister geben und aufbewahren (kann mehrfach wiederwendet werden).
Andernfalls die Säurelösung bei der nächsten Schadstoffsammlung abgeben (nicht über die Kanalisation entsorgen!).
Den Tank mit Benzin oder Brennspiritus gut spülen und trocknen.
Wird der Tank nicht gleich in Betrieb genommen, mit einer 10:1-Mischung Benzin:Öl ausschwenken.
Oder:
Mit Ätznatron reinigen, mit Salzsäure entrosten und mit Phosphorsäure phosphatieren
Die Zutaten: - 1 Liter Nitroverdünnung - 2 Liter 30%tige Salzsäure - 1 Liter 20% Phosphorsäure - Gartenschlauch und viel Wasser Die Säuren sind im Chemikalienhandel, aber oft auch in Baumärkten, Drogerien oder Apotheken zu bekommen. Größte Vorsicht im Umgang mit Säuren! Es sind unbedingt Schutzbrille und Handschuhe tragen! Das Durchführen der Arbeiten geschieht auf eigene Gefahr! Reinigen:
Zuerst den Tank mittels mit Nitroverdünnung ausschwenken, damit Dreck und eventuelle Ölreste entfernt werden. Die Verdünnung ausgießen.
Entrosten:
Die Benzinhahnöffnung verschließen, zum Beispiel mit einem Plastestopfen. Nun Salzsäure einfüllen und den Tank mit altem Tankdeckel verschließen. Die Entlüftung ebenfalls verschließen. Salzsäure einfüllen und gut eine Stunde einwirken lassen, den Tank dabei öfters vorsichtig schütteln. Die Salzsäure löst Rost und Eisen zu Eisenchlorid.
Spülen:
Die Salzsäure vollständig (!) ablassen und den Tank gründlich mit Wasser ausspülen. Achtung! Die Säure muss vor dem Spülen unbedingt gänzlich abgelassen werden! Rostschutz Phosphorsäure einfüllen und den Tank damit ebenfalls gut ausgeschwenken. Die Einwirkzeit sollte ebenfalls rund eine Stunde betragen. Auf keinen Fall die Säure eintrocknen lassen! Die Säure gänzlich ablassen und den Tank mit dem Gartenschlauch wieder sehr gründlich durchspülen und danach gut austrocknen lassen. Die Phosphorsäure hat eine Eisenphosphatschicht gebildet, die nun als Korrosionsschutz wirkt. Fertig.
Der Tank ist nunmehr sauber und für längere Zeit gut vor Rost und Korrosion geschützt.
Das hat, wie schon gesagt worden ist, auch ein paar Vorteile:
- Der Tank bleibt schweißbar/lötbar
- Man kann es problemlos selbst machen
- Man kann es beliebig oft wiederholen
- Es kostet weniger
- Es hält auch mehrere Jahre vor
Anleitung: Tank entrosten und konservieren
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Hinweise:
Schutzausrüstung tragen (Schürze, Handschuhe, Brille).
Entrosten nach Variante A oder B, nicht beides.
Variante A ist für sehr starke Verrostung, Variante B für mittlere Verrostung.
Bei beiden Varianten kann die Wirkung durch einen Tauchsieder noch verstärkt bzw. die Einwirkzeit verkürzt werden.
Das ist aber eigentlich nicht erforderlich.
Bei nur leichtem Flugrost braucht man gar nicht zu Entrosten. Dann kann gleich Konserviert werden.
Zwischen Entrosten und Konservieren keine Zeit vergehen lassen.
Entrosten (Variante A):
Eine Flasche Abflussrohrreiniger (Granulat) kaufen (in jeder Kaufhalle zu erwerben).
Dabei auf Natriumhydroxid als Hauptwirkstoff achten.
Abflussreiniger in heißem Wasser auflösen und Tank damit randvoll auffüllen.
1kg Granulat reichen für ca. 12L Wasser.
Je nach Verrostungsgrad 12 bis 24 Stunden stehen lassen.
Die Lauge über die Kanalisation bzw. Klärgrube entsorgen.
Den Tank mit klarem Wasser gut spülen und sofort konservieren (siehe unten).
Entrosten (Variante B):
Citronensäure in Pulverform kaufen (z.B. bei DM-Drogerie).
375g Pulver reichen für ca. 12L Wasser.
Die Säure in heißem Wasser langsam/schrittweise auflösen.
Achtung: Erst das Wasser, dann die Säure - sonst geschieht das Ungheure.
Je nach Verrostungsgrad 12 bis 24 Stunden stehen lassen.
Die Säure stark mit Wasser verdünnen und über die Kanalisation bzw. Klärgrube entsorgen.
Den Tank mit klarem Wasser gut spülen und sofort konservieren (siehe unten).
Konservieren:
85%-ige Phosphorsäure kaufen (z.B. bei Ebay).
1L Phosphorsäure in 1L Wasser langsam/schrittweise lösen.
Achtung: Erst das Wasser, dann die Säure - sonst geschieht das Ungheure.
Die nun verdünnte Säure für 24 Stunden in den Tank geben.
Dabei den Tank immer mal schwenken/drehen, dass alle Flächen benetzt bleiben.
Die Säurelösung in einen beschrifteten Kunststoffkanister geben und aufbewahren (kann mehrfach wiederwendet werden).
Andernfalls die Säurelösung bei der nächsten Schadstoffsammlung abgeben (nicht über die Kanalisation entsorgen!).
Den Tank mit Benzin oder Brennspiritus gut spülen und trocknen.
Wird der Tank nicht gleich in Betrieb genommen, mit einer 10:1-Mischung Benzin:Öl ausschwenken.
Oder:
Mit Ätznatron reinigen, mit Salzsäure entrosten und mit Phosphorsäure phosphatieren
Die Zutaten: - 1 Liter Nitroverdünnung - 2 Liter 30%tige Salzsäure - 1 Liter 20% Phosphorsäure - Gartenschlauch und viel Wasser Die Säuren sind im Chemikalienhandel, aber oft auch in Baumärkten, Drogerien oder Apotheken zu bekommen. Größte Vorsicht im Umgang mit Säuren! Es sind unbedingt Schutzbrille und Handschuhe tragen! Das Durchführen der Arbeiten geschieht auf eigene Gefahr! Reinigen:
Zuerst den Tank mittels mit Nitroverdünnung ausschwenken, damit Dreck und eventuelle Ölreste entfernt werden. Die Verdünnung ausgießen.
Entrosten:
Die Benzinhahnöffnung verschließen, zum Beispiel mit einem Plastestopfen. Nun Salzsäure einfüllen und den Tank mit altem Tankdeckel verschließen. Die Entlüftung ebenfalls verschließen. Salzsäure einfüllen und gut eine Stunde einwirken lassen, den Tank dabei öfters vorsichtig schütteln. Die Salzsäure löst Rost und Eisen zu Eisenchlorid.
Spülen:
Die Salzsäure vollständig (!) ablassen und den Tank gründlich mit Wasser ausspülen. Achtung! Die Säure muss vor dem Spülen unbedingt gänzlich abgelassen werden! Rostschutz Phosphorsäure einfüllen und den Tank damit ebenfalls gut ausgeschwenken. Die Einwirkzeit sollte ebenfalls rund eine Stunde betragen. Auf keinen Fall die Säure eintrocknen lassen! Die Säure gänzlich ablassen und den Tank mit dem Gartenschlauch wieder sehr gründlich durchspülen und danach gut austrocknen lassen. Die Phosphorsäure hat eine Eisenphosphatschicht gebildet, die nun als Korrosionsschutz wirkt. Fertig.
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„Bist du wütend, zähl bis vier, hilft das nicht, dann explodier.“
Wilhelm Busch
Die Richtigen Menschen bringen Ruhe in Dein Leben, nicht Fragezeichen!
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Charly2906
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Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
Hallo!
Ich bin ja derjenige, der mal das Thema gestartet hat.
Daher erlaube ich mir mal einen Kommentar:
Ich wundere mich immer, warum zwecks Entrosten nichts über Oxalsäure geschrieben wird.
Das ist doch das Top-Mittel der Wahl, problemlos zu bekommen, billig,
hoch wirksam und umweltfreundlich, und sogar halbwegs ungiftig.
Wenn ich mit etwas gar keine keine Probleme hatte, war es das entrosten mit der Oxalsäure.
Ich hab ja auch noch andere kleine Teile damit entrostet,
wenn man die Säure (das ist ein weißes Pulver) in Wasser soweit wie möglich löst,
und heiss macht,
da kann man wirklich aufpassen, wie der Rost verschwindet.
Ansonsten, nach den Jahren, mit der Phosphatierung danach,
mein Tank ist innen noch in Ordnung.
Da ist noch nichts passiert. Ich hab auch teilweise Benzin über den Winter drin stehen lassen.
Viele Grüße,
Steffen!
Ich bin ja derjenige, der mal das Thema gestartet hat.
Daher erlaube ich mir mal einen Kommentar:
Ich wundere mich immer, warum zwecks Entrosten nichts über Oxalsäure geschrieben wird.
Das ist doch das Top-Mittel der Wahl, problemlos zu bekommen, billig,
hoch wirksam und umweltfreundlich, und sogar halbwegs ungiftig.
Wenn ich mit etwas gar keine keine Probleme hatte, war es das entrosten mit der Oxalsäure.
Ich hab ja auch noch andere kleine Teile damit entrostet,
wenn man die Säure (das ist ein weißes Pulver) in Wasser soweit wie möglich löst,
und heiss macht,
da kann man wirklich aufpassen, wie der Rost verschwindet.
Ansonsten, nach den Jahren, mit der Phosphatierung danach,
mein Tank ist innen noch in Ordnung.
Da ist noch nichts passiert. Ich hab auch teilweise Benzin über den Winter drin stehen lassen.
Viele Grüße,
Steffen!
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Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
NEIN !Edelherb hat geschrieben: Do 20. Jun 2024, 21:21 über Oxalsäure geschrieben wird.
Das ist doch das Top-Mittel der Wahl, problemlos zu bekommen, billig,
hoch wirksam und umweltfreundlich, und sogar halbwegs ungiftig.
Oxalate sind giftig,
denn sie werden im Körper nicht ausreichend verstoffwechselt*, sondern in gelöster und Form von Calziumoxalat über die Nieren ausgeschieden. Calziumoxalat ist nicht wasserlöslich.
Im günstigsten Fall bilden sich kleine Nierensteine, im dümmsten Fall bleiben dies Calziumoxalatkristalle in den Glomeruli hängen und es kommt zu einem fulminanten irreversiblen Nierenversagen.
Also: vorsicht mit dem Zeug!
* Bei etlichen Menschen reicht der Oxalatmetabolismus schon nicht aus, um die mit der Nahrung aufgenommenen und bei dem Aminosäureabbau entstehenden Oxalaten über die Nieren auszuscheiden.
AWO-T BJ 56 & KR51/2L BJ 82
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Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
Hi!
Na wir wollen das Zeug ja nicht trinken.....
mit den Dämpfen von z.B. Salzsäure hab ich ein grösseres Problem.
Das ist wirklich ekelhaft.
Na wir wollen das Zeug ja nicht trinken.....
mit den Dämpfen von z.B. Salzsäure hab ich ein grösseres Problem.
Das ist wirklich ekelhaft.
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Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
Oxalsäure…
https://www.cumschmidt.de/v_rostweg.htm
Soll funktionieren, aber hier im Netz sind auch die Meinungen gespalten….
https://www.cumschmidt.de/v_rostweg.htm
Soll funktionieren, aber hier im Netz sind auch die Meinungen gespalten….
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Re: Tanksanierung fehlgeschlagen, wie richtig machen?
Ich dachte, daß Phosphorsäure und Rost Eisenphosphat bildet, wie soll das geschehen, wenn vorher der Rost mit Zitronensäure, Salzsäure und Natriumhydroxid beseitigt wird
Stattdessen das Eisen als Grundsubstanz des Tankes durch Salzsäure aufgelöst wird
Was soll die Phosphorsäure auf blankem Eisen konservieren
Nicht nur Wasser in Säure macht das Ungeheure, auch Wasser in Lauge kann eine neunköpfige Hydra töten
Wer einen BMSR-Tank hat, sollte das alt bewährte Por15 verwenden oder die Arbeiten einer Firma überlassen.
Nicht nur Wasser in Säure macht das Ungeheure, auch Wasser in Lauge kann eine neunköpfige Hydra töten
Wer einen BMSR-Tank hat, sollte das alt bewährte Por15 verwenden oder die Arbeiten einer Firma überlassen.
Den Tip der helfen soll, gibt Dir der Minol Pirol.
Венн Ду Дас Лезен Каннст, Данн Бист Ду Eин Луcтигер Унд Гебилдетер Oсси.
НУ ЗАЯЦ ПОГОДИ! ***Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht.***
Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!
DER GEWOLLTE ZUSAMMENBRUCH
Венн Ду Дас Лезен Каннст, Данн Бист Ду Eин Луcтигер Унд Гебилдетер Oсси.
НУ ЗАЯЦ ПОГОДИ! ***Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht.***
Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!
DER GEWOLLTE ZUSAMMENBRUCH



