jo, also bei dieser "billig"variante ist natürlich ein bißchen eigenleistung gefragt. das fängt beim kabelziehen an und hört beim herstellen der "zündzeitpunktscheibe" auf. bei mir ist das noch ein erster versuch gewesen und ich hab das zeug einfach dran gefrickelt. mittlerweile häufen sich aber die anfragen für einen umbau, so das ich mir gedanken mache, wie ich ohne die originalteile (zündmagnet, nocken,...) zu sehr bearbeiten zu müssen, dem ganzen eine ordentliche konstruktion verpasse.Wolfi86 hat geschrieben:aber so richtig klar is mir das noch nicht, wie man das mit der Scheibe am ehemaligen Zündmagneten macht... is doch auch Eigenbau oder? (die Scheibe) Gibts dafür Maße? und diesen Hallgeber muss man doch sicherlich auch selbst einschrauben oder? also Löcher bohren usw... und der Regler wird einfach mit dem der schon drin is ausgetauscht oder wo kommt der hin? Hast du die kleine Bürste an der Welle vom Magneten auch abgebaut?
Könntest du eventuell mal ein Bild von deinem kompletten Limadeckel machen???
die scheibe sitzt auf dem nocken, so das diese weiterhin per fliehkraft geregelt wird. der ausschnitt ist eher pi mal daumen. der zündfunke kommt, wenn der luftschlitz anfängt, also die lücke im hallgeber eintritt. ein unterbrecher würde jetzt abheben. zur scheibe selber: ich hab mir letztens vom karrosseriebau scheiben besorgt, relativ flach und somit leichter als scheiben vom baumarkt. d=40mm. bei befestigung der scheibe und des hallgebers ist nun eigeninitative gefragt. bei einer maschine hab ich die scheibe einfach auf den nocken gelötet, bei der anderen hab ich mir selber einen nocken gefertigt. hallgeber hab ich per winkel auf die unterbrecherplatte geschraubt.
der regler wird nach schaltplan für den umbau eingebaut, lediglich der einbau der sperrdiode(doppeldiode) erfordert noch mal etwas lötarbeit. wichtig bei der sache: regelwiderstand an der lima entfernen. hab da auch kein bild, weil sieht eben aus wie eine 6V-lima, nur ohne regelwiderstand.
eine bürste an der welle vom magneten? der filz? der ist ab bei mir. gibt ja auch kein unterbrecher, der geschmiert werden müßte.
noch ein paar hinweise: beim umbau auf 12V liegt der volle ladestrom erst bei ca. 2000U/min an. ihr müßt also den motor am anfang erst mal etwas höher drehen, bevor die ladekontrolle erlischt. im standgas geht diese auch wieder an. nun keine panik, daß ihr jetzt ständig am gas hängen müßtet, damit die batterie sich nicht entleert. mit dem 12V-gelakku ist das kein problem, der kann ein paar ampelrotphasen locker ab. mit licht! die maschinen, die ich mit so einem akku ausgerüstet habe, hatten definitiv keine entladeprobleme mehr. ich konnte auf grund gesundheitlicher probleme fast 2 jahre nicht fahren, aber der akku hat sich nach dieser zeit nicht entladen.
so, und damit ihr nun nicht denkt, steppe erzählt hier uns das blaue vom himmel, ein problem mußte ich selber kürzlich erst feststellen. bei mir hat sich der draht an der sperrdiode gelöst, und es gab herrlichen wackelkontakt, war auch zu sehen an der ladekontrolle. leider kann es, wenn man das spiel zu lange treibt (wie ich, wollte ja noch bis zur werkstatt), sich das zündmodul+hallgeber verabschieden. hallgeber muß dann ein neuer besorgt werden. am zündmodul muß ein transistor ausgetauscht werden. kostet ein paar cent bei conrad. aber diese sache ist in all den jahren erst einmal passiert bei mir. und selbst, wenn mir das 10 mal passiert, schmunzle ich immer noch über den preis von powerdynamo.
könnt euch das auch gerne vor ort angucken, wenn ihr mal in der nähe von borsdorf/leipzig seid.
gruß steppe

