Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

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Marius_Sport_AWO

Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von Marius_Sport_AWO »

Hallo zusammen,

seid nett und hilfsbereit bei meinem ersten Beitrag. ;;;;;;;;;
Bin kein Forum-Experte und leider auch kein ausgebildeter Mechaniker.
Fahre seit letztem Jahr die Sport AWO meines Opas die er 61 neu gekauft hat und 40 Jahre in der Garage stand. Mein Schwiegervater hat sie heimlich überholen lassen und ich darf sie fahren.
Jetzt mein erster Defekt nach knapp 400 km. :shock: Öl sollte glaube ich innen und nicht außen sein.
Bild

Was sagt ihr? Zylinderkopfschrauben nachziehen und hoffen oder 1x neue Kopfdichtung.

Gruß Marius
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Tekkx
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Re: Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von Tekkx »

Hallo Marius.
Allein anhand dieses Fotos lässt sich das unmöglich beurteilen.
Die genaue Austrittsstelle und auch -Menge sind entscheidend.
An meiner Mühle war die Fuß-Dichtung auf Anhieb nicht, die Kopfdichtung musste ich nach ca 500 km nachziehen. Achtung! Hierbei ändert sich das Ventilspiel.

Ich habe aber noch keine AWO mit absolut trockenem Motor gesehen. (außer Bling Bling Museums-Stücke)

Andreas
mwunko
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Re: Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von mwunko »

Ein Problem bei der Sport sind die Undichtigkeiten am Zuganker im Zylinderkopf,
Bild
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Jens425S
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Re: Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von Jens425S »

N...Jein... Andreas,
man bekommt den Zylinder schon fast dicht.
Das muss hier auch sein, die MFK interessiert nicht wie alt ein Motorrad ist, es muss dicht sein, wenn´s Motorrad auf die Straße soll.

Ja kleine Leckagen gibt es immer, an den Zugankern. Dafür gibt's aber Abhilfe, auch für die Sport. Es gibt Zylinder, wo die Zuganker nicht frei stehen.
Den wird mein nächster Motor auch bekommen. Bis dahin habe ich mir mit Hylomar auf beiden Seiten der Zugankerdichtungen geholfen und (fast) keine Probleme.
Kopf- und Fußdichtungen haben bei mir noch nie Probleme gemacht. Die Teile sind aber auch geplant, und ich fahre den Motor immer vorsichtig warm.

Aber es stimmt Marius, auf Deinem Bild, sind keinerlei Details zu erkennen.
Und wir wissen hier gern, mit wem wir es zu tun haben. Das geht hier: viewforum.php?f=27
Viele Grüße
Jens

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Re: Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von Edelherb »

Hi!

Genau das Problem hatte ich auch vor paar Tagen.

Viel gefahren bin ich mit dem neu und selbst restaurierten Motor noch nicht,
so 200 km in 4 Jahren.

Ich bin noch mal eine kleine Runde gefahren, eh ich die Karre zum TÜV in die Werkstatt gegenüber schaffen wollte..
Ja, und da war dann genau die selbe Ölpfütze zu sehen.

Das kam aus dem hinteren Zuganker-Loch fahrtrichtung rechts, hinten, raus.
Also nicht aus der Kopfdichtung, sondern darunter.

Ich hab dann die Kipphebelbrücke ausgebaut, und alle Zuganker nachgezogen.
Soll man ja nach einiger Zeit bei einem neu gemachten Motor ja wohl eh machen.

Ventile eingestellt, geht wieder, und ist auch wieder dicht geworden.

Ist halt blos für einen Nicht-Mechaniker das Problem, wie fest ziehe ich die Zuganker an?
Ich hab die so nach Handgefühl und Erfahrung immer ringsum paarmal nachgezugen, bis ich meinte, es ist jetzt gut.

Wenn du das nicht abschätzen kannst, besser mal einen Fachmann ranlassen.
Man kann da auch sehr viel Schaden anrichten.

Allzeit gute Fahrt,
viele Grüße!
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Re: Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von psilie »

Edelherb hat geschrieben: Di 6. Sep 2022, 21:58 .....das Problem, wie fest ziehe ich die Zuganker an?.....
Das Forum ist voll von Zuganker-anzugsdrehmomenten!!
Man muss sich nur mal die Mühe machen zu suchen. Und dann kann man sich sogar noch verschiedene aussuchen! :-)
Gruß psilie.

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Re: Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von Jens425S »

"Das Forum ist voll von Zuganker-anzugsdrehmomenten!!
Man muss sich nur mal die Mühe machen zu suchen. Und dann kann man sich sogar noch verschiedene aussuchen! :-)"

Das stimmt zwar,
aber hier passt es auch gut zum Thema.
Es sollten 40Nm, aber nicht mehr als 45Nm sein.

Übrigens Nachziehen, ist nur bedingt zu empfehlen (auch die Profis empfehlen das nicht mehr unbedingt).
Denn beim Nachziehen, muss man ja erst mal das Moment überwinden, mit denen die Zugankermuttern schon sitzen.
D.h. man(n) müsste sie erst lösen, um sie dann mit dem richtigen Moment wieder anzuziehen! falls man es doch machen möchte.

Meine Erfahrung dazu:
Ein Mal - gleich mit dem richtigen Moment - anziehen und vergessen.
D.h. aber auch, man zieht immer über Kreuz an und erhöht das Moment bei den Durchgängen. Ob man da mit 20, 25, oder 30Nm anfängt, ist eher davon abhängig, wie gut man es hin bekommt, in einem "Rutsch", das erforderliche Moment zu erreichen. Ist also auch Übungssache.

Aber einfach Nachziehen, ohne vorher zu Lösen, war schon immer Unsinn.
Viele Grüße
Jens

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Re: Zylinderkopfdichtung, Schrauben nachziehen oder neu weil kaputt?

Beitrag von Edeltuning »

Wer glaubt einen Motor reparieren zu können, brauch keinen Drehmomentschlüssel.
Bei der Verwendung einer unkaputtbaren Kupferdichtung ist kein Nachziehen nötig. :idea:
Den Tip der helfen soll, gibt Dir der Minol Pirol.
Венн Ду Дас Лезен Каннст, Данн Бист Ду Eин Луcтигер Унд Гебилдетер Oсси.
НУ ЗАЯЦ ПОГОДИ!
***Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht.***
Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!
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