Pleuellager Lebensdauer erreicht
- Scharlachdorn
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Pleuellager Lebensdauer erreicht
Hallo AWO-Freunde,
vor etwa 10 Jahren und 5000 km hatte ich eine für damals (bezgl. Rundlauf und Spielen) sehr ordentlich befundene Originalkurbelwelle verbaut. Nunmehr zeigt sich, dass das Material ggf. doch schon erste Verschleißerscheinungen gezeigt hatte. Oder aber, dass 5 Jahre Nichtnutzung, die offensichtlich zu Rost an Innereien und ggf. auch Laufflächen geführt, durch die dann schlechtere Oberfläche schnell Verschleiß herbeigeführt haben.
Jedenfalls hatte ich kurz nach Saisonbeginn und damit vor ca. 500 km und nach Wiederinbetriebnahme erste Geräusche aus dem Pleuelbereich vernommen und per endoskopischer Spielprüfung bestätigt bzw. als Problem verortet. In den letzten 50 km konnte ich mit der Gashahnstellung bereits die Lautstärke des mechanischen Motorgeräusches modulieren.
Endoskopbild Zustand Kurbelwange nach 5 Jahren Standzeit
Zustand oberere Pleuelstange nach 5 Jahren Einlagerung
Spanpelz an Ölwannenablassschraube 500 km nach Ölwechsel
Ich werde über den Winter den Motor zerlegen und die Kurbelwelle auseinanderpressen. Meine Frage an die Schwarmintelligenz: sind die Nachbau-Pleuelsätze die zum Beispiel ein Händler mit 3 mal M im Namen anbietet brauchbar und entsprechend hochwertig? Mit Nachbaupleuel habe ich im Ostblockzweitaktsegment die Erfahrung gemacht, dass die Radialspiele vielfach zu eng sind und oft darum nachgehon werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
SD
vor etwa 10 Jahren und 5000 km hatte ich eine für damals (bezgl. Rundlauf und Spielen) sehr ordentlich befundene Originalkurbelwelle verbaut. Nunmehr zeigt sich, dass das Material ggf. doch schon erste Verschleißerscheinungen gezeigt hatte. Oder aber, dass 5 Jahre Nichtnutzung, die offensichtlich zu Rost an Innereien und ggf. auch Laufflächen geführt, durch die dann schlechtere Oberfläche schnell Verschleiß herbeigeführt haben.
Jedenfalls hatte ich kurz nach Saisonbeginn und damit vor ca. 500 km und nach Wiederinbetriebnahme erste Geräusche aus dem Pleuelbereich vernommen und per endoskopischer Spielprüfung bestätigt bzw. als Problem verortet. In den letzten 50 km konnte ich mit der Gashahnstellung bereits die Lautstärke des mechanischen Motorgeräusches modulieren.
Endoskopbild Zustand Kurbelwange nach 5 Jahren Standzeit
Zustand oberere Pleuelstange nach 5 Jahren Einlagerung
Spanpelz an Ölwannenablassschraube 500 km nach Ölwechsel
Ich werde über den Winter den Motor zerlegen und die Kurbelwelle auseinanderpressen. Meine Frage an die Schwarmintelligenz: sind die Nachbau-Pleuelsätze die zum Beispiel ein Händler mit 3 mal M im Namen anbietet brauchbar und entsprechend hochwertig? Mit Nachbaupleuel habe ich im Ostblockzweitaktsegment die Erfahrung gemacht, dass die Radialspiele vielfach zu eng sind und oft darum nachgehon werden muss.
Mit freundlichen Grüßen
SD
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- Mell
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Wenn bei mir ein Pleullager gestorben ist,
war das immer mit seht viel"Goldstaub" im Öl verbunden.
Wie sieht das bei dir aus?
war das immer mit seht viel"Goldstaub" im Öl verbunden.
Wie sieht das bei dir aus?
- Djog
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Ich habe diesen Satz noch nicht in der Hand gehabt aber wenn man sich mal die Fotos genau ansieht, möchte ich diesen Hubzapfen nicht verbauen. Am Übergang
von Presspassung zu Lagersitz ( wo es von 25 auf 32 geht) ist eine üble Hinterschneidung, da gehört ein Radius hin. Damit haben sie eine schöne Sollbruchstelle geschaffen.
Gruß Jörg
von Presspassung zu Lagersitz ( wo es von 25 auf 32 geht) ist eine üble Hinterschneidung, da gehört ein Radius hin. Damit haben sie eine schöne Sollbruchstelle geschaffen.
Gruß Jörg
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- Scharlachdorn
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Ja, natürlich ist das ungefilterte Öl samt zunehmender Zusatzfracht die ganze Zeit umgewälzt worden. Aber es wird ja eh alles angeguckt und bewertet.Mell hat geschrieben: Mi 17. Aug 2022, 20:08 Wenn bei mir ein Pleullager gestorben ist,
war das immer mit seht viel"Goldstaub" im Öl verbunden.
Wie sieht das bei dir aus?
- Scharlachdorn
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Ja, das mag stimmen. Ein Radius fühlt sich besser an, eine entsprechend große Fase an der Wangenbohrung vorausgesetzt (Ich hatte noch keinen AWO-HubZapfen etc. in der Hand)Djog hat geschrieben: Mi 17. Aug 2022, 21:04 Screenshot_20220817-204956_eBay.jpgIch habe diesen Satz noch nicht in der Hand gehabt aber wenn man sich mal die Fotos genau ansieht, möchte ich diesen Hubzapfen nicht verbauen. Am Übergang
von Presspassung zu Lagersitz ( wo es von 25 auf 32 geht) ist eine üble Hinterschneidung, da gehört ein Radius hin. Damit haben sie eine schöne Sollbruchstelle geschaffen.
Gruß Jörg
Es wäre hilfreich, wenn sich einer Verbauer eines solchen Nachbau-Teils mal zu Wort meldet.
-
AWO-Micha
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Ich habe eben mal geschaut.....so um die 70-80 Eu kostet der Pleuelsatz bei E-Kauf.
Aber ob das Zeug was taugt und auch das Gewicht usw. stimmt
Wer Erfahrung hat her damit.
Aber ob das Zeug was taugt und auch das Gewicht usw. stimmt
Wer Erfahrung hat her damit.
- ossimoped
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Die Pleuelsätze sind recht brauchbar. Allerdings ist das Pleuel selber sehr schwer. Das Bild oben zeigt den Hubzapfen der Schleuderwelle, also die ohne Schleuderblech! Die Pleuelfüße werden bei uns bearbeitet und somit erleichtert. Im Moment hat der 3xM keine mehr auf Lager! Gruß Uwe
- Scharlachdorn
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Ja, muss ich wohl so einen Brocken auch mal wieder aufspannen…
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- Meki
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
Na du hast ja Möglichkeiten. 
Wahre Freunde zeigen sich in der Not.
Touren-AWO `53
Sport-AWO `58
HD `89
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- Scharlachdorn
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Re: Pleuellager Lebensdauer erreicht
um die Überholung langsam vorzubereiten muss ich bitte nochmal eine Frage in die Runde werfen und mich damit ganz klar als Nicht-Detailkenner bei AWO outen. Werkstatthandbuch hab ich auch nicht zur Hand, und andere Freds sind mühsam zu finden:
Also, ich tät gern wissen, bis zur welcher AWO-T Motornummer etwa Druckschmierkurbelwellen verbaut worden sind, bzw. ab welcher Nummer die Schleuderbleche. Dann möchte ich noch fragen, ob Schleuderwellen in Gehäuse der älteren Baureihe eingesetzt werden können.
Zumindest der Getriebelagerschaden (DKF mit Rost) ist schon mal behoben:
2/100 Innenring-Pressung lagerdeckelseitig war mir zu viel für eine ordentliche und gewaltfrei Montage und ließ das neue C3-Lager offenbar schon etwas schwerer drehen. Etwas kleiner poliert:
Gruß
SD
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