Aufbau Fettpresse
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Matthias-Aw
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Aufbau Fettpresse
Hallo, ich hab gerade versucht eine Fettpresse neu zu befüllen. Also das kleine DDR Teil wie im Originalwetkzeug nur so 70er Jahre. Aber da hat sich sicher nicht viel geändert.
Nur leider geht die jetzt nich mehr. Am Ende fand ich dann noch einen kleinen Stempel auf dem Fußboden der wohl rausgefallen ist. Passt eigentlich nur in einer Position.
Trotzdem geht es nicht... Kommt nix raus. Fehlt villeicht noch was? Hab mal versucht eine skizze zu machen. Rot ist der Stempel. Gelb ist eine Gummidichtung, die auf einer Feder sitzt. Hat zufällig jemand den Aufbau oder Funktionsprinzio irgenwo parat? Ich hab leider nix gefunden. Luft ist übriges alles raus. Dachte ich auch zuerst und hab schon nochmal warm gemacht...
Danke Matthias
Nur leider geht die jetzt nich mehr. Am Ende fand ich dann noch einen kleinen Stempel auf dem Fußboden der wohl rausgefallen ist. Passt eigentlich nur in einer Position.
Trotzdem geht es nicht... Kommt nix raus. Fehlt villeicht noch was? Hab mal versucht eine skizze zu machen. Rot ist der Stempel. Gelb ist eine Gummidichtung, die auf einer Feder sitzt. Hat zufällig jemand den Aufbau oder Funktionsprinzio irgenwo parat? Ich hab leider nix gefunden. Luft ist übriges alles raus. Dachte ich auch zuerst und hab schon nochmal warm gemacht...
Danke Matthias
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- Edeltuning
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Re: Aufbau Fettpresse
Die Dinger und ähnliche, sind bis heute eine Fehlkonstruktion. Zählen unter der Population Blinker, geht - geht nicht.
Wie hast du festgestellt, daß die kleinste Luft raus ist
Wie hast du festgestellt, daß die kleinste Luft raus ist
Den Tip der helfen soll, gibt Dir der Minol Pirol.
Венн Ду Дас Лезен Каннст, Данн Бист Ду Eин Луcтигер Унд Гебилдетер Oсси.
НУ ЗАЯЦ ПОГОДИ! ***Ich kann mich auch irren, aber das glaube ich nicht.***
Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!
DER GEWOLLTE ZUSAMMENBRUCH
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- Jens425S
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Re: Aufbau Fettpresse
Ich habe auch so ein Teil vorm Schrott gerettet.
Seit ich die Fettpresse komplett zerlegt, sauber gemacht und zunächst mit dünnem Fett (Ballistol) wieder in Gang gesetzt habe, geht sie tadellos.
Praktisch sind die kleinen Dinger, aber bockig sind sie auch.
Da hat Edel Recht. Gern hängen die inneren Kolben fest (die wo die Kette dran hängt), gerade wenn das alte Fett nicht komplett entfernt wurde. Die Kette innen, verhakt sich gern von allein. Dann ist der "Nachschub" immer unterbrochen. Es wird Luft angesaugt und es kommt eben auch kein Fett mehr.
Deine Skizze scheint so weit plausibel.
Bilder von den ausgebauten Einzelteilen wären besser.
Aber ich denke, bei Deiner Presse hängt nur etwas.
Entweder, der große Kolben gleitet nicht leicht genug, oder sie saugt von vorn, durch den Kopf Luft.
Ich würde sie nochmal zerlegen, mit Ballistol einweichen und gründlich sauber machen.
Dann mit möglichst dünnem Fett befüllen und bei den ersten Pump-Vorgängen, den Kopf mit den Daumen dicht abschließen. Dass sie wirklich drücken muss und nicht Luft hin und her pumpen kann.
Dann bin ich sicher, geht das einfache Teil auch wieder.
Wenn sie erstmal pumpt, das Schmiernippel dicht umschlossen wird und immer genügend Druck, auf dem kleinen Kolben anliegt, gehen die Teile so weit.
Seit ich die Fettpresse komplett zerlegt, sauber gemacht und zunächst mit dünnem Fett (Ballistol) wieder in Gang gesetzt habe, geht sie tadellos.
Praktisch sind die kleinen Dinger, aber bockig sind sie auch.
Da hat Edel Recht. Gern hängen die inneren Kolben fest (die wo die Kette dran hängt), gerade wenn das alte Fett nicht komplett entfernt wurde. Die Kette innen, verhakt sich gern von allein. Dann ist der "Nachschub" immer unterbrochen. Es wird Luft angesaugt und es kommt eben auch kein Fett mehr.
Deine Skizze scheint so weit plausibel.
Bilder von den ausgebauten Einzelteilen wären besser.
Aber ich denke, bei Deiner Presse hängt nur etwas.
Entweder, der große Kolben gleitet nicht leicht genug, oder sie saugt von vorn, durch den Kopf Luft.
Ich würde sie nochmal zerlegen, mit Ballistol einweichen und gründlich sauber machen.
Dann mit möglichst dünnem Fett befüllen und bei den ersten Pump-Vorgängen, den Kopf mit den Daumen dicht abschließen. Dass sie wirklich drücken muss und nicht Luft hin und her pumpen kann.
Dann bin ich sicher, geht das einfache Teil auch wieder.
Wenn sie erstmal pumpt, das Schmiernippel dicht umschlossen wird und immer genügend Druck, auf dem kleinen Kolben anliegt, gehen die Teile so weit.
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
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Re: Aufbau Fettpresse
Hallo und guten Tag,
vielleicht hilft dir das.

Hier ist noch eine Gummidichtung eingesetzt.

Im Gehäuse der Presse befindet sich noch der Gummi/Kork Kolben welcher zum Befüllen entnommen werden muss. Dazu ist ein Kettchen angebracht.
Viele Grüße. Steven
vielleicht hilft dir das.

Hier ist noch eine Gummidichtung eingesetzt.

Im Gehäuse der Presse befindet sich noch der Gummi/Kork Kolben welcher zum Befüllen entnommen werden muss. Dazu ist ein Kettchen angebracht.
Viele Grüße. Steven
Komisch, kaum macht man's richtig, und schon geht's. 
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Matthias-Aw
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Re: Aufbau Fettpresse
Danke, dann gehe ich heute Abend mal ans Werk. Der Stempel hatte ich Serum vermutet, er wollte nicht in das Rohr passen... mal sehen was sich da verklemmt hatte und wo die Kugel abgeblieben ist...
Bilder hatte ich nicht. Da ich das Teil nach der großen Sauerrei nich wieder putzen wollte. Ich hatte mit übrigens ein Universalfett mit MoS2 Zusatz reingefüllt. Das macht nochmal alles schwarz statt nur fettig.
Gibt es dagegen eigentlich was einzuweden. Z.B. im Kardangelenk?
Bilder hatte ich nicht. Da ich das Teil nach der großen Sauerrei nich wieder putzen wollte. Ich hatte mit übrigens ein Universalfett mit MoS2 Zusatz reingefüllt. Das macht nochmal alles schwarz statt nur fettig.
Gibt es dagegen eigentlich was einzuweden. Z.B. im Kardangelenk?
- Jens425S
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Re: Aufbau Fettpresse
Neee, das Molybdän-Fett ist eigentlich nie schlecht, wenn das "Grundfett" für den Anwendungsfall passt.
Das Molybdän soll den Verschleiß reduzieren, bzw. dort wo er schon ist, etwas die Poren füllen.
Man sagt ihm auch bessere Notlaufeigenschaften nach.
Das Zeug wurde schon vor Jahrzehnten, gern im Flugzeugbau verwendet.
Da meist (wegen der Kosten) in hoch belasteten Bereichen.
Aber es ist halt wirklich SCHWARZ... und die Finger, Klamotten usw. sind es auch, wenn sie es abbekommen.
Ne, ne, das Zeug ist schon gut.
Ich fahre es auch im Motoröl, unserer Autos und habe das vor 40 Jahren schon gemacht. Es hat noch nie geschadet, im Gegenteil, die Dinger sind alle ewig gelaufen.
Aber eben, Molybdän allein sagt noch nichts über das Grund-Fett.
Das sollte auf der Dose stehen, ob es ein Fett ist, welches große Scherkräfte aufnehmen kann. Auch die kleinen Lager-"chen", im Kreuzgelenk, nehmen gutes Fett nicht übel.
Das Molybdän soll den Verschleiß reduzieren, bzw. dort wo er schon ist, etwas die Poren füllen.
Man sagt ihm auch bessere Notlaufeigenschaften nach.
Das Zeug wurde schon vor Jahrzehnten, gern im Flugzeugbau verwendet.
Da meist (wegen der Kosten) in hoch belasteten Bereichen.
Aber es ist halt wirklich SCHWARZ... und die Finger, Klamotten usw. sind es auch, wenn sie es abbekommen.
Ne, ne, das Zeug ist schon gut.
Ich fahre es auch im Motoröl, unserer Autos und habe das vor 40 Jahren schon gemacht. Es hat noch nie geschadet, im Gegenteil, die Dinger sind alle ewig gelaufen.
Aber eben, Molybdän allein sagt noch nichts über das Grund-Fett.
Das sollte auf der Dose stehen, ob es ein Fett ist, welches große Scherkräfte aufnehmen kann. Auch die kleinen Lager-"chen", im Kreuzgelenk, nehmen gutes Fett nicht übel.
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Re: Aufbau Fettpresse
Hallo!
Diese Stoss-Fettpressen sind wirklich eine Seuche!
Ich hab mir mal vor 2 Jahren eine zugelegt, weil ich die für eine ganz spezielle Anwendung auf Arbeit brauche.
Da ist vorn ein 30 cm. langes Rohr dran.
Ich glaub, unsere Azubi´s haben einen ganzen Tag gebraucht, bis die mal luftfrei mit Fett befüllt war.
Und dann immer mal funktioniert hat, mal nicht...
Jetzt geht sie, auch wenn ich hinten den Deckel (Kolben) manchmal mit dem Daumen etwas nachdrücken muss.
Wenn sie leer zu werden droht,
stecke ich den Schlauch von einer normalen Handhebel-Fettpresse paar cm. tief in des verbliebene Fett hinein,
und pumpe die so "von unten" nach.
Aktuell funktioniert das nun zum Glück halbwegs gut und zuverlässig.
Diese Stoss-Fettpressen sind wirklich eine Seuche!
Ich hab mir mal vor 2 Jahren eine zugelegt, weil ich die für eine ganz spezielle Anwendung auf Arbeit brauche.
Da ist vorn ein 30 cm. langes Rohr dran.
Ich glaub, unsere Azubi´s haben einen ganzen Tag gebraucht, bis die mal luftfrei mit Fett befüllt war.
Und dann immer mal funktioniert hat, mal nicht...
Jetzt geht sie, auch wenn ich hinten den Deckel (Kolben) manchmal mit dem Daumen etwas nachdrücken muss.
Wenn sie leer zu werden droht,
stecke ich den Schlauch von einer normalen Handhebel-Fettpresse paar cm. tief in des verbliebene Fett hinein,
und pumpe die so "von unten" nach.
Aktuell funktioniert das nun zum Glück halbwegs gut und zuverlässig.
- Jens425S
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Re: Aufbau Fettpresse
Das Fett scheint gut zu sein.Matthias-Aw hat geschrieben: Mo 14. Mär 2022, 16:27 Musste das hier sein:
https://www.mannol.de/de/produkte/fette ... multi-mos2
Ich verwende ein ähnliches (von einem anderen Hersteller), für alle Schmierstellen, wo hohe Belastungen anliegen. Also auch Kreuzgelenk und Schiebestück, der Kardanwelle.
Übrigens, seit das auch auf der Gummidichtung, zur Kappe, über das Kreuzgelenk ist, quietscht diese Dichtung nicht mehr.
Es bleibt also auch wirklich (recht) gut haften und lässt sich nicht so leicht ausschleudern, wie andere Fette.
... nur die schwarzen Finger, wenn man damit arbeitet.
Viele Grüße
Jens
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Jens
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