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Ich glaube, ich brauche mal wieder wertvolle Hinweise.
Ich habe nun meine (Sport-)Federbeine zum zweiten Mal zusammengebaut.
Nach dem ersten Mal brauchten sie nach dem Zusammendrücken (mit beiden Händen gege den Boden aufgestützt) 1 bis 2 Sekunden um sich wieder voll zu strecken. Vermutlich falsches Öl. Ich hatte das 10W eingefüllt, welches ich noch von der Gabel meiner S51 übrig hatte.
Also alles wieder raus (bei der Gelegenheit gleich neue Gummipuffer eingesetzt) und das gestern gelieferte Addinol SAE 5W eingefüllt.
Quasi gleiches Ergebnis. Sch...!
Gibt es an den Dämpfern noch irgendwas falsch zu machen, außer falsches Öl?
Falsche Frage. Oder etwas zu früh für eine Antwort.
Aber ich vermute, dass die Mühle auf welligem Grund immer tiefer sackt um dann auf glatter Straße langsam wieder hoch zu kommen.
Hallo Tekkx,
wenn Du Federbeine meinst, meinst Du die Federbeine hinten. Richtig?
Ich kann bisher nur von der Telegabel viel ableiten, denn die hinteren habe ich überholen lassen.
Die Telegabel habe ich selbst überholt.
Was aber bei beiden aufgefallen ist, ist dass sie erstmal ein bisschen einlaufen müssen. Bei den hinteren Federbeinen ging das ganz schnell. Drei Mal um den Block und sie waren nicht mehr bockig.
Vorn hat es bei mir länger gedauert.
Der Grund war ein bisschen versteckt. Der Vorbesitzer hatte die Gabel, in scheußlicher Qualität montiert.
Das hatte ich beim Zerlegen gesehen, nicht aber realisiert, dass es eine ganze Menge fest verbackenen Dreck in den Rohren gab.
Erst jetzt, nachdem ich sie zum 2, mal komplett offen hatte, habe ich auch den alten Dreck heraus bekommen.
Frisches Dämpferöl hatte ein Jahr Zeit, den Dreck anzulösen und ausgewaschen habe ich den Mist dann mit Bremsenreiniger. Anders war dem nicht beizukommen.
Jetzt geht die Telegabel gut, aber ich musste, auch nach der erneuten Wartung, erst mal ein paar Kilometer gefahren sein.
Woran das liegt, weiß ich nicht. Ich habe nichts trocken zusammengebaut. Aber es ist meine Erfahrung.
Mach Dir erstmal keinen Kopf.
Fahr mal damit, wenn Du Deine Maschine soweit hast, das wird schon!
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens425S hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 16:52
Was aber bei beiden aufgefallen ist, ist dass sie erstmal ein bisschen einlaufen müssen.
Jetzt geht die Telegabel gut, aber ich musste, auch nach der erneuten Wartung, erst mal ein paar Kilometer gefahren sein.
Woran das liegt, weiß ich nicht. Ich habe nichts trocken zusammengebaut. Aber es ist meine Erfahrung.
Und das war bei mir ganz genauso. Ich habe die Buchsen in Öl gekocht, dann auf die frisch geschliffenen Tragrohre angepasst und mit reichlich Fett montiert. Und trotzdem sind sie erst nach ein paar Kilometern so richtig geschmeidig.
Viele Grüße. Steven
Komisch, kaum macht man's richtig, und schon geht's.
Vielen Dank Leute.
Ich rede tatsächlich von den Federbeinen hinten. Und ich benutze immer die Termini aus der verfügbaren Fachliteratur.
Die Telegabel - auch von mir, nach Reinigung und neuem Chrom montiert - wird erst zum Problem, wenn ich die Räder einhänge (die haben aber noch keinen Lack und auch keine Speichen).
Es muss doch irgendwo eine Serviceanleitung für die Federbeine geben. Irgendwann - mit Verlaub - wird die Handvoll Experten nicht mehr erreichbar sein.
Wie ist das: Wenn ich die geforderte Menge Öl - 62 ml, laut Werner - einfülle, geht eine ordentliche Menge verloren (läuft über). Im Dämpfungszylinder sollten dann keine Luftblasen mehr sein. Stimmt das?
Was für eine Sauerei! Zum Glück musste ich einen ganzen Liter Öl kaufen.
Hallo, ich weiß, es geht um die Stoßdämpfer und nicht um die Gabel. Aber zu den Stoßdämpfern kann ich leider nichts beitragen, weil ich meine, also die meiner Sport, bei Fa. Schwarz habe technisch überholen lassen.
Ich wollte nur den Denkanstoß von Jens unterstützen, dass sich manche Dinge eben erst einlaufen müssen.
Viele Grüße. Steven
Komisch, kaum macht man's richtig, und schon geht's.
OK. Daran werde ich mich hoffentlich erinnern, wenn sich herausstellt, dass meine Telegabel stocksteif ist. Die (neuen) Filzringe zwischen Gleitrohr und Schutzhülse (Verkleidung) musste ich mit Kraft, Schraubenzieher und Geduld an ihren angestammten Platz quälen.
Nächste Schritte (ich beziehe mich auf "Werner, Seiten 194 und 195)"
Ich habe nun die Stellmutter und die drei Federscheiben entfernt.
Hiernach kamen 8 kleine Bohrungen im Kolben zum Vorschein. Einige waren verstopft.
Das ganze schwimmt jetzt bis morgen in Terpentinersatz. Dann sehe ich weiter.
Falls ich mit den verstopfen Durchströmbohrungen die Ursache gefunden haben sollte, wird das nächste Problem die Einstellung und Sicherung der Stellmutter.