Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Getriebe, Hardyscheiben, Kardan, Kreuzgelenk, Kardanwelle
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Tekkx
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Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von Tekkx »

Hallo, liebe Community.
Ich weiß, das Thema Kupplung wurde hier (zu Recht) schon oft behandelt. Meine Fragen, die sich heute bei meiner Bastelei (ich habe mir mit vollem Ernst den Motor vorgenommen) ergaben, wurden jedoch nicht so wirklich beantwortet.
Darum, verzeiht mir bitte, hier meine Fragen (vielleicht ergibt das auch eine prima Zusammenfassung zum späteren Nachlesen für den Nachwuchs):
  1. Welches ist die beste Methode, einen Kupplungsbelag von Öl zu befreien?
    Im Internet habe ich schon so Antworten gefunden und ich weiß, eine neue Kupplungsscheibe ist durch nichts zu ersetzen. Die Vorschläge gehen von Azeton über Ausbrennen bis zum Auskochen in Natronlauge (hätte ich alles im Haus).
    Was ist Eure Meinung? (Ich habe die 50+ Euro nicht für die Regenerierung.) Was kommt am Nächsten an einen neuen Belag heran?
  2. Wie dick ist ein neuer Kupplungsbelag und wie dünn darf er werden?
    Ich habe hier zwei Kupplungsscheiben. Eine hat (gesamt) 7,8 mm die andere 8,6 mm. Di dickere kam blöderweise mit Öl in Kontakt, die Geschichte der dünneren kenne ich nicht (lag mit in der Kiste mit dem anderen "Ramsch").
  3. Dann habe ich hier noch 9 Kupplungsfedern (siehe Bild). Drei davon waren in meinem Motor verbaut. Kurioserweise waren zwei etwas länger als die Dritte. Herr Werner sagt, alle müssen gleich lang sein - was einleuchtet.
    Welche sollte ich verbauen? 39, 38 oder 36 mm (alles rund - ich habe drei Gruppen gebildet)
Ich bedanke mich schonmal für die Anteilnahme.

PS: Die Druckplatten habe ich schon schön geputzt. Die glänzen wieder wie neu.
Bild
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flar
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von flar »

1. Lösche das Wort Bastelei - Wenn das der Brändel sieht...
2. Die dünne Scheibe reicht
3. Die dicke mit Bremsenreiniger sauber machen und Vollwaschmittel auskochen.
4. Die Federn sollten nicht nur gleich lang, sondern auch die selbe Ferderkraft haben. Stelle sie auf eine Ebene. Belaste sie alle mit dem selben Gewicht und mess wie weit sie gestaucht werden. Die drei, welche am nächsten aneinander sind, kommen dann in Frage.
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Andy
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von Andy »

Da die Frage nach der Stärke eines originalen Kupplungsbelags bereits des Öfteren aufgetaucht ist, hier meine Antwort.
Meine neue Kupplungsscheibe ist die verbesserte Ausführung mit den 4 runden Gummidämpfern und hat eine gesamt Stärke von 8,2 mm.

Gruß Andy
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Tekkx
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von Tekkx »

Danke.
Gleich zwei Fragen beantwortet. Ich hab' mich nämlich auch schon gefragt, welche neuer sind: Die mit den Dämpfungsfedern oder die mit den Gummis. Aber kurios: Die beiden Scheiben, die ich hier liegen habe, sind mindestens 45 Jahre alt. Ich habe das Ding 79 gekauft, beide Scheiben waren dabei und eine davon schon etwas "runter". Der Verkäufer hatte die Mühle als Haufen jahrelang auf dem Dachboden liegen und hat sie dann aus familiären Gründen abgegeben.
Dann sind die mit den Federn wohl noch älter. Bei MMM sind die immer noch so im online Katalog. (???)
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speedvogt
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von speedvogt »

Hallo ,

Es gab nie Kupplungsscheiben mit Stahlfedern ,das
sind moderne aus dem Automobil Bereich die für die AWO umgebaut werden.
Reinige deine Scheibe wie schon erwähnt, und gut ist es.
Wenn du keine 50 Euro für eine regenerierte übrig hast, solltest du dich eventuell fragen ob du dir nicht das falsche Fahrzeug ausgesucht hast.

Gruß Micha
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Tekkx
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von Tekkx »

speedvogt hat geschrieben: Sa 2. Mai 2020, 09:53 ...
Wenn du keine 50 Euro für eine regenerierte übrig hast, solltest du dich eventuell fragen ob du dir nicht das falsche Fahrzeug ausgesucht hast.

Gruß Micha
Es sind ja nicht die einzigen 50 Euro auf einer doch echt langen Liste, die noch nicht abgeschlossen scheint.
Und: Wenn ich hier zwei recht passabel wirkende Scheiben liegen habe, muss ich es doch versuchen. Nachhaltigkeit.

Und: Für Großverdiener gibt's doch Goldwing und Verwandtschaft. Dachte ich.
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Mell
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von Mell »

Man kann die Kupplung auch neu belegen lassen.
Der Preis liegt weit unter 50€.
Da gibt es gute Adressen mit Referenzen.
Ich habe das in Coswig machen lassen und bin zufrieden.

Gruß
Mell
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speedvogt
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von speedvogt »

Hallo ,

Ersten Teil meiner Antwort einfach weglassen ,super !

Ja manchmal muss man eben Prioritäten setzen !!

Gruß Micha
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braendel
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von braendel »

flar hat geschrieben: Fr 1. Mai 2020, 19:46 Wenn das der Brändel sieht...
Der hats gesehen...........
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braendel
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Re: Ein paar grundsätzliche Fragen zur Kupplung

Beitrag von braendel »

Tekkx hat geschrieben: Sa 2. Mai 2020, 10:14 Wenn du keine 50 Euro für eine regenerierte übrig hast, solltest du dich eventuell fragen ob du dir nicht das falsche Fahrzeug ausgesucht hast.
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