Das Glas mit dem edlen Silkeröder Südhang ist leer, die Geschichte von Erich Kasupke und der AWO ist gelesen, und was soll ich euch sagen... Das ist die WAHRE GESCHICHTE der AWO. Wo fange ich an? Also, ihr werdet es nicht glauben, wo der alte Erich sich derzeit aufhält. Nix Lebensabend genießen. Er erlebt gerade eines seiner größten Abenteuer auf den Spuren seines großen Idols (oh Mann, die Indian Scout von 1920...mein Traum

) und er lässt seine Gedanken schweifen über die Weiten des.... (das verrate ich nicht). Er denkt zurück an die Zeit, als das schönste Motorrad der Welt am 1. Mai 1950 das Sonnenlicht über Suhl erblickte und während man Erichs Geschichte liest, fühlt man den Motor der AWO wie das Herz schlagen und die Vibrationen, wie sie sich auf den eigenen Körper übertragen und man wird eins mit der Maschine, der Geschichte und dem Buch...
Lieber Peter Eisbär, du hast da eine Mischung aus Easy Rider, Born to be wild und Käuzchkuhle geschaffen die regelrecht nach einer Fortsetzung schreit, denn es sind noch so viele Fragen offen. Hat jemals wieder ein Mensch die Brigadebücher gefunden? Hat jemand bemerkt, dass die AWO Nr. 1 ein paar Kilometer mehr auf der Uhr hatte, als die anderen 24? Wer waren die beiden Männer im Mantel und was wurde aus ihnen? Und die Parteisekretärin...wie geht die Geschichte der beiden weiter... Fragen über Fragen...
Fazit: Beeilt euch hier alle, Männers, sonst sind die restlichen Exemplare weg, weil mir mindestens ein Dutzend Leute einfällt, denen ich dieses Buch schenken möchte. Dann kauf ich die nämlich alle.
Eure Bergmaus Anke.
Tu leise das, wovon andere laut reden.