Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
- Eisbär
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Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Hallo Gemeinde.
Die Sache mit Erich und seinen Eskapaden hatte ich nur zur Auflockerung des Themas genommen um einen Expertenstreit zu entschärfen. Das sollte auch nicht im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Freizeit stehen.
Wichtig ist das wir gemeinsam feiern.Wann ist Wurscht.Punkt.
Damit ist das Thema auch schon durch.
Wir sind sicher am 30.4. schon am Bergsee.
Prost vom Eisbär
Die Sache mit Erich und seinen Eskapaden hatte ich nur zur Auflockerung des Themas genommen um einen Expertenstreit zu entschärfen. Das sollte auch nicht im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Freizeit stehen.
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Prost vom Eisbär
Und jetzt ein schlauer Spruch:-.........................
- Anke
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Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Die Geschichte ist viel zu schön und hat einen Ehrenplatz verdient:
Eisbär hat geschrieben: Di 8. Okt 2019, 13:17 Ihr habt ja Alle keine Ahnung.
Am 1.5.1950 gab es in der Elektrikerbrigade des Betriebes eine Riesensause mit Hackepeterschrippen und echt russischem Wodka, den der Lehrling Erich Kasupke aus dem Magazin der Militäradministration in Suhl organisiert hatte. Erich war damals erst 16 Lenze alt und hat den Wodka irgendwie nicht vertragen. Mächtig in Fahrt und nicht mehr ganz dicht schnappte er sich ein fahrbares Nullseriengerät AWO 425 und schob es taumelnt aus der Werkhalle um wenig später eine kleine Riemenrunde um den Vorplatz des Verwaltungsgebäudes zu drehen. Es war genau 13:46 Uhr. Das war dann auch der Zeitpunkt an dem die AWO das erste mal die Sonne über Thüringen erblickte. Wie bei einer richtigen Geburt.
Ich werde am 1.5.2020 genau um 13:45 Uhr in Suhl oder noch in Ratscher mein Glas erheben und auf Erich und seine besoffene Tat anstoßen.
Ob der Betriebsdirektor und/oder der Parteifritze im Nachhinein Ärger machten ist nicht überliefert.
Also ich glaube meine Geschichte jedenfalls.?!?
Gibts eine Fortsetzung?Eisbär hat geschrieben: Di 8. Okt 2019, 15:33Also wenn schon Kasupke. Erich Kasupke.425er hat geschrieben: Di 8. Okt 2019, 14:16 Aber der 1. Mai war doch Kampf- und Feiertag. Da zog Kapuske an der Ehrentribüne vorbei und war gar nicht im Werk.
Kann also so nicht gewesen sein.![]()
Du hast natürlich recht. Der 1. Mai war ein Feiertag. Was ich kürzend wegließ ist die Tatsache das Erich an diesem Tag Bereitschaft hatte. Die elektrischen Hauptanlagen mussten rund um die Uhr kontrolliert und überwacht werden. Erich hat ordentlich Zulagen dafür erhalten. Dies und der Umstand das der Wodka nichts kostete(seine Mutter Gertrud hatte ein Verhältnis mit dem Standortkommandanten Waleri Kossonossow) verführten den frühreifen Bengel dazu unkontrolliert über die Stränge zu schlagen. Und marschieren war eh nicht sein Ding. Sein Vater, der Briefträger Herrmann Kasupke(Träger des Ordens Verbanne die Arbeit) war ihm in dieser Hinsicht ein leuchtendes Beispiel.
Das sollte als Begründung zum Feiern genügen. Mehr erscheint demnächst in meinem Buch "Ich und der Thüringer Wald - erotische Abenteuer im Dickicht".
Gruß Eisbär
- Jens425S
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Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Frienensbeil...Eisbär hat geschrieben: Do 13. Feb 2020, 16:29 Hallo Gemeinde.
Die Sache mit Erich und seinen Eskapaden hatte ich nur zur Auflockerung des Themas genommen um einen Expertenstreit zu entschärfen. Das sollte auch nicht im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Freizeit stehen.
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Ich sehe das doch genau so!
Wir wollen Freude an unserem Hobby haben und Freunde treffen, wann ist "Wurscht!!
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
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Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Paar Sachen müssen da aber noch aufgeklärt werden!Ist E.Kasupke z.B.maßgeblich an der Entwicklung der AWO mit Seitenwagen beteiligt?Da es 1950 noch keine Promillegrenze gab währe das für Erich inclusive Wodka doch die Optimale Lösung gewesen und wenn Papa Herrmann ma keene lust zum Briefträgern hatte war das Gespann auch nützlich.So ein Dreirad kippt ja nicht so schnell um!
Also Erich MUSS die Sache mit dem Beiwagen erdacht haben ,fragt sich nur wann

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Nutze den Tag.
Es sei denn er ist scheiße.
Dann nutze den nächsten!
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- OBS
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Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Ich harre ebenfalls voller Spannung auf die Fortsetzung der Geschichte.
Besagter Kosonossow sagte ja damals: Genossen, es entwickelt sich.....
Da kann man doch anknüpfen, oder???
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Grüße aus Hessen
Thomas
Der Schmied braucht Hammer und Computer
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- Eisbär
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Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Au Backe. Ich wusste es. Aber eigentlich könntet ihr die Geschichte selbst weitererzählen. Fantasie ist doch genügend vorhanden.
Na jedenfalls war Erich Elektriker. Wie ihr schon wisst, sodass seine Mitarbeit bei der Entwicklung und Produktion der AWO auf das Instandhalten der Anlagen beschränkt blieb.
Nicht unerwähnt darf bleiben das er es öfter versuchte sinnlose Störungen in der Radspeicherei zu erfinden. Der Grund war in Luise Zehnpfennig zu suchen. Dieses kleine Luder hat ihm schon im Kindergarten mächtig den kleinen Kopf verdreht und jetzt, so langsam auf üppige Frau getrimmt, spielten bei Erich die Hormone "große Ausfahrt".
Luise hielt ihn immer schön auf Distanz. Kein Wunder das der Starelektriker des Werkes seinen Trost im Alkohol suchte. Und das auch ohne Beiwagen. Herr Stoye war ein Künstler seines Faches doch in so kurzer Zeit im Frühling/Sommer 1950 durch Vermittlung von Paul Greifzu den Auftrag bekommend ihn auch noch so rasant umzusetzen war auch für die Fa. Stoye unmöglich.
Und mit Vater Herrmann ist das auch so eine Sache. Er war eigentlich schon immer irgendwie bei der Post. Vor der Tätigkeit in Suhl war der Oberbriefträger auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof für die korrekte Sortierung der Luftpost zuständig. Jetzt ist es raus: Er stammt aus Berlin. Aua.
Gertrud Kasupke, eine geborene Lauterbach aus dem beschaulichen Örtchen Masserberg, traf der alte Schwerenöter Herrmann bei einem Sommerurlaub im Jahre 1929 an der Ostsee.
Es brauchte 3 Jahre bis er sich durchrang Gertrude zu ehelichen. Erich erblickte 5 Jahre nach dem Erstkontakt das Licht der Thüringer Berge. Herrmann ließ sich also versetzen. Der Liebe wegen.
Hätte er das mit Kossonossow vorher geahnt wäre Suhl um einen alkoholisierten Postbeamten ärmer.
Und ja, die Brieftauben in Tempelhof kamen auch schon mal in den Propeller:
Ritsch, ratsch weg war`n sie. Auch Hunde. Und Pferde. Das kommt oft vor.
Na jedenfalls war Erich Elektriker. Wie ihr schon wisst, sodass seine Mitarbeit bei der Entwicklung und Produktion der AWO auf das Instandhalten der Anlagen beschränkt blieb.
Nicht unerwähnt darf bleiben das er es öfter versuchte sinnlose Störungen in der Radspeicherei zu erfinden. Der Grund war in Luise Zehnpfennig zu suchen. Dieses kleine Luder hat ihm schon im Kindergarten mächtig den kleinen Kopf verdreht und jetzt, so langsam auf üppige Frau getrimmt, spielten bei Erich die Hormone "große Ausfahrt".
Luise hielt ihn immer schön auf Distanz. Kein Wunder das der Starelektriker des Werkes seinen Trost im Alkohol suchte. Und das auch ohne Beiwagen. Herr Stoye war ein Künstler seines Faches doch in so kurzer Zeit im Frühling/Sommer 1950 durch Vermittlung von Paul Greifzu den Auftrag bekommend ihn auch noch so rasant umzusetzen war auch für die Fa. Stoye unmöglich.
Und mit Vater Herrmann ist das auch so eine Sache. Er war eigentlich schon immer irgendwie bei der Post. Vor der Tätigkeit in Suhl war der Oberbriefträger auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof für die korrekte Sortierung der Luftpost zuständig. Jetzt ist es raus: Er stammt aus Berlin. Aua.
Gertrud Kasupke, eine geborene Lauterbach aus dem beschaulichen Örtchen Masserberg, traf der alte Schwerenöter Herrmann bei einem Sommerurlaub im Jahre 1929 an der Ostsee.
Es brauchte 3 Jahre bis er sich durchrang Gertrude zu ehelichen. Erich erblickte 5 Jahre nach dem Erstkontakt das Licht der Thüringer Berge. Herrmann ließ sich also versetzen. Der Liebe wegen.
Hätte er das mit Kossonossow vorher geahnt wäre Suhl um einen alkoholisierten Postbeamten ärmer.
Und ja, die Brieftauben in Tempelhof kamen auch schon mal in den Propeller:
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Deleted User 141
Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Eisbär: Ich will ein Buch von Dir!!!Eisbär hat geschrieben: Di 8. Okt 2019, 13:17 Mehr erscheint demnächst in meinem Buch "Ich und der Thüringer Wald - erotische Abenteuer im Dickicht".
Gruß Eisbär
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Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Zur Winterparty kann ja der Peter aus seinen gesammelten Werken vorlesen!
Gruß Gert
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And if you don't like Hank Williams, honey, you can kiss my ass...
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Re: Erich Kasupke und der 1. Mai 1950
Ich möchte die Geschichte BITTE auch hören, lesen...was auch immer. Ich will auch wissen wie das war. 
Tu leise das, wovon andere laut reden.

