AWO 425T im Südwesten 1952/1954
- Südschwede62
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AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Hallo Jochen,
schöne Vorstellung,auch meine Glückwünsche zu diesem Schatz.
Als „Beginner“ ist es natürlich einigermaßen schwierig, von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen wenn es darum geht, in welcher Form so ein wichtiges Kulturgut wieder auf die Straße kommt und vor allem erhalten werden soll.
Da ist dieses Forum wirklich ein Wissens,- und Erfahrungspool, von dem bestimmt noch unsere Enkel profitieren können.
Kurz zu Deiner Maschine.
Ist ja ne 52iger und spricht mich naturgemäß besonders an, da ja dieses Baujahr noch einige Besonderheiten der sog. „Urawo“ aufweist und somit doch immer etwas „besonderes“ ist.
Du hast ja ganz richtig schon bemerkt, welche Teile an Deiner Maschine zu dem Baujahr nicht ganz passen.
Vorweg solltest Du dir überlegen, ob Du die Maschine so erhalten möchtest, wie diese jetzt ist.
Mit Patina eben in Würde gealtert aber technisch tip top und alltagstauglich.
Oder eben eine Restauration mit allem drum und dran und auch Veränderungen /Optimierungen nach eigenem Geschmack und Kontostand.
Ganz ehrlich, Deine Maschine hat so viel Potential zur ersten Variante, dass es fast schade wäre, diesen wunderbaren Erhaltungszustand schon allein mit einer Neulackierung für immer zu „zerstören“.
Diese Maschine sollte mit überschaubarem Aufwand wieder in einen sehr guten optischen und technischen Zustand zu versetzen sein. (vorausgesetzt, die Technik ist noch einigermaßen in Schuss)
Man(n) bekommt erstaunlicherweise bis auf seltene Originalteile fast jedes Teil für dieses Modell und auch die Experten in Sachen Regenerierung/Aufarbeitung von Altteilen sind mit den Möglichkeiten und Materialien von heute in der Lage, erstklassige Arbeit abzuliefern.
Falls Du den Weg der Erhaltung des derzeitigen Zustands gehen solltest, kannst Du das Moped langfristig Stück für Stück auch wieder in den Zustand versetzen, wie es quasi 1952 vom Band gelaufen ist.
Dazu gehören natürlich von der Optik her neben anderen Kleinigkeiten die Fischflöte ohne Blechkante mit Steckkrümmer, die runden Tankplaketten, Lampengehäuse (ohne) Zündschlossabdeckung und mit nur einer Kontrollampe (Ladung).
Beim Batteriekasten bin ich mir fast sicher, dass der dort noch verbaut war. Dies wurde hier im Forum auch schon kontrovers diskutiert.
Bei der Vergasergeschichte ist es so, dass mittlerweile für den originalen BVF KL 322-0 Registervergaser , welcher ursprünglich dort verbaut war, qualitativ sehr gute Nachfertigungen für unter 40,- Euro zu haben sind. Habe selbst damit gute Erfahrungen damit gemacht.
Ansonsten bestätige ich die Ansagen/Meinungen meiner Vorschreiber und wünsche Dir viel Spass beim „flottmachen“ der Lady und vor allem gute Fahrt und immer eine Handbreit Luft zwischen Asphalt und Leder……………..
schöne Vorstellung,auch meine Glückwünsche zu diesem Schatz.
Als „Beginner“ ist es natürlich einigermaßen schwierig, von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen wenn es darum geht, in welcher Form so ein wichtiges Kulturgut wieder auf die Straße kommt und vor allem erhalten werden soll.
Da ist dieses Forum wirklich ein Wissens,- und Erfahrungspool, von dem bestimmt noch unsere Enkel profitieren können.
Kurz zu Deiner Maschine.
Ist ja ne 52iger und spricht mich naturgemäß besonders an, da ja dieses Baujahr noch einige Besonderheiten der sog. „Urawo“ aufweist und somit doch immer etwas „besonderes“ ist.
Du hast ja ganz richtig schon bemerkt, welche Teile an Deiner Maschine zu dem Baujahr nicht ganz passen.
Vorweg solltest Du dir überlegen, ob Du die Maschine so erhalten möchtest, wie diese jetzt ist.
Mit Patina eben in Würde gealtert aber technisch tip top und alltagstauglich.
Oder eben eine Restauration mit allem drum und dran und auch Veränderungen /Optimierungen nach eigenem Geschmack und Kontostand.
Ganz ehrlich, Deine Maschine hat so viel Potential zur ersten Variante, dass es fast schade wäre, diesen wunderbaren Erhaltungszustand schon allein mit einer Neulackierung für immer zu „zerstören“.
Diese Maschine sollte mit überschaubarem Aufwand wieder in einen sehr guten optischen und technischen Zustand zu versetzen sein. (vorausgesetzt, die Technik ist noch einigermaßen in Schuss)
Man(n) bekommt erstaunlicherweise bis auf seltene Originalteile fast jedes Teil für dieses Modell und auch die Experten in Sachen Regenerierung/Aufarbeitung von Altteilen sind mit den Möglichkeiten und Materialien von heute in der Lage, erstklassige Arbeit abzuliefern.
Falls Du den Weg der Erhaltung des derzeitigen Zustands gehen solltest, kannst Du das Moped langfristig Stück für Stück auch wieder in den Zustand versetzen, wie es quasi 1952 vom Band gelaufen ist.
Dazu gehören natürlich von der Optik her neben anderen Kleinigkeiten die Fischflöte ohne Blechkante mit Steckkrümmer, die runden Tankplaketten, Lampengehäuse (ohne) Zündschlossabdeckung und mit nur einer Kontrollampe (Ladung).
Beim Batteriekasten bin ich mir fast sicher, dass der dort noch verbaut war. Dies wurde hier im Forum auch schon kontrovers diskutiert.
Bei der Vergasergeschichte ist es so, dass mittlerweile für den originalen BVF KL 322-0 Registervergaser , welcher ursprünglich dort verbaut war, qualitativ sehr gute Nachfertigungen für unter 40,- Euro zu haben sind. Habe selbst damit gute Erfahrungen damit gemacht.
Ansonsten bestätige ich die Ansagen/Meinungen meiner Vorschreiber und wünsche Dir viel Spass beim „flottmachen“ der Lady und vor allem gute Fahrt und immer eine Handbreit Luft zwischen Asphalt und Leder……………..
- boerdy61
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Re: AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Ja, bitte. Hier lässt sich trefflich diskutieren...akkon hat geschrieben: Mi 13. Nov 2019, 13:08
Bitte weitere Diskussionen in einem neuen Thema.
Gruß Ekki
- braendel
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Hydraulinski
Re: AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Hallo Südschwede,
Ihr seid ja lieb - vielen Dank für das gemeinschaftliche Nachdenken und auch für die Wertschätzung von dieser AWO.
Ehrlich gesagt, war mir bis jetzt gar nicht klar, dass sie in so recht gutem Zustand geblieben ist, ich hatte sie ja 15 Jahre nicht mehr richtig gesehen bzw. beachtet (Schande über mich).
Ich habe sie heute mal gewaschen - man kann das Typenschild nun besser lesen, siehe unten. Das hat kurioserweise die alten Nummern von 1952 erhalten.
Das mit der "Neulackierung" war natürlich ein Witz - auf keinen Fall werde ich das machen, sondern, um Deiner Formulierung zu folgen, den "Weg der Erhaltung des derzeitigen Zustands gehen", also die Patina belassen.
Jetzt heisst es wohl erst mal "alle Öle ´raus, Ölwanne runter, Ventildeckel runter, überall ´reinschauen, alles vorsichtig ausprobieren etc.etc.". Und vor allem: Vergaser und Zündmagnet überholen. Hab´schon eine ewige Liste (z.B. Ersatzvergaser, wie Du sagst)...
AWO rules,
Jochen
Ihr seid ja lieb - vielen Dank für das gemeinschaftliche Nachdenken und auch für die Wertschätzung von dieser AWO.
Ehrlich gesagt, war mir bis jetzt gar nicht klar, dass sie in so recht gutem Zustand geblieben ist, ich hatte sie ja 15 Jahre nicht mehr richtig gesehen bzw. beachtet (Schande über mich).
Ich habe sie heute mal gewaschen - man kann das Typenschild nun besser lesen, siehe unten. Das hat kurioserweise die alten Nummern von 1952 erhalten.
Das mit der "Neulackierung" war natürlich ein Witz - auf keinen Fall werde ich das machen, sondern, um Deiner Formulierung zu folgen, den "Weg der Erhaltung des derzeitigen Zustands gehen", also die Patina belassen.
Jetzt heisst es wohl erst mal "alle Öle ´raus, Ölwanne runter, Ventildeckel runter, überall ´reinschauen, alles vorsichtig ausprobieren etc.etc.". Und vor allem: Vergaser und Zündmagnet überholen. Hab´schon eine ewige Liste (z.B. Ersatzvergaser, wie Du sagst)...
AWO rules,
Jochen
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- OBS
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Re: AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Guude Tobias,
Guude Jochen,
den Rennfahrer aus Edingen kenn ich natürlich auch. Er ist öfter in Hirschberg.
Vielleicht sieht man sich ja mal im Odenwald. Kannst im Frühjahr ja mal vorbei getuckert kommen.
Ja den kenne ich auch. Wir sind uns im Frühjahr in Alsbach bei "Alles was brummt" über den Weg gefahren. Er hat mir erzählt das er Dich gut kennt.Da meinst du bestimmt Dom aus Zwingenberg
Bin mit ihm auch schon oft gefahren.
Guude Jochen,
den Rennfahrer aus Edingen kenn ich natürlich auch. Er ist öfter in Hirschberg.
Vielleicht sieht man sich ja mal im Odenwald. Kannst im Frühjahr ja mal vorbei getuckert kommen.
Grüße aus Hessen
Thomas
Der Schmied braucht Hammer und Computer
Thomas
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- steckkruemmer
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Re: AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Guude Tobias,
Ja, den Dom meinte ich, er stammt aus meiner Ecke.
Grüße Tobias
Ja den kenne ich auch. Wir sind uns im Frühjahr in Alsbach bei "Alles was brummt" über den Weg gefahren. Er hat mir erzählt das er Dich gut kennt.Da meinst du bestimmt Dom aus Zwingenberg
Bin mit ihm auch schon oft gefahren.
Ja, den Dom meinte ich, er stammt aus meiner Ecke.
Grüße Tobias
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C.Shelby
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-
Hydraulinski
Re: AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Ja, danke für das Angebot, OBS-Thomas, das mache ich dann gerne mal!
Ich bin sogar morgen in Gadernheim bei Dir um die Ecke - aber noch ohne AWO :-)
Ach herrje, da fällt mir ein: ich muss die Kiste überhaupt noch BEZAHLEN! Gut, dass wir geredet haben...
"Alles was brummt" - was für ein einladender Titel. Und direkt bei uns umme Ecke - ich muss auf den Termin achten!
Ich bin sogar morgen in Gadernheim bei Dir um die Ecke - aber noch ohne AWO :-)
Ach herrje, da fällt mir ein: ich muss die Kiste überhaupt noch BEZAHLEN! Gut, dass wir geredet haben...
"Alles was brummt" - was für ein einladender Titel. Und direkt bei uns umme Ecke - ich muss auf den Termin achten!
- Meki
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Re: AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Moin,
wenn es eine 52iger ist, dann paßt der Kopf nicht. Der alten Fg.Nr. nach, ist es Bj. 52. Meine hat die Nr. 25xxx. Sie ist Bj.53, also ist deine früher. Den Lack würde ich auch lassen. Zu diesem BJ war ein Register-Vergaser dran. Bei dir war in der Auslieferung ein Batteriekasten dran.
Die Vorderradbremse verzögert nur, egal was du machst. Ich habe auch eine 160iger Bremstrommel, die Bremsbacken neu belegt, aber bremsen ist was anderes.
Gruß Meki
wenn es eine 52iger ist, dann paßt der Kopf nicht. Der alten Fg.Nr. nach, ist es Bj. 52. Meine hat die Nr. 25xxx. Sie ist Bj.53, also ist deine früher. Den Lack würde ich auch lassen. Zu diesem BJ war ein Register-Vergaser dran. Bei dir war in der Auslieferung ein Batteriekasten dran.
Die Vorderradbremse verzögert nur, egal was du machst. Ich habe auch eine 160iger Bremstrommel, die Bremsbacken neu belegt, aber bremsen ist was anderes.
Gruß Meki
Wahre Freunde zeigen sich in der Not.
Touren-AWO `53
Sport-AWO `58
HD `89
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- boerdy61
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Re: AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Also doch kein separates Thema?
Wenn du die Suchfunktion benutzt, wirst du viele Unterschiede zwischen Bj. 52 und 56 feststellen. Deshalb wird ein Rückbau sehr zeitaufwendig und teuer. Schon Hand- und Fußschalthebel sowie Kicker sind teuer und kaum zu kriegen, du bräuchtest Hackergetriebe und schmalen Kardan. Kopf und Batteriekasten wurden genannt, mechan. Abblendschalter, Hexennase, Rückstrahler, usw.
Wenn du die Suchfunktion benutzt, wirst du viele Unterschiede zwischen Bj. 52 und 56 feststellen. Deshalb wird ein Rückbau sehr zeitaufwendig und teuer. Schon Hand- und Fußschalthebel sowie Kicker sind teuer und kaum zu kriegen, du bräuchtest Hackergetriebe und schmalen Kardan. Kopf und Batteriekasten wurden genannt, mechan. Abblendschalter, Hexennase, Rückstrahler, usw.

