Wie jeder zur AWO kam...?

Nimm das Leben nicht zu ernst, du kommst ja doch nicht lebend raus.
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renato
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von renato »

Die Viertaktflamme entzündete sich bei mir im Schulalter. Der Physiklehrer kam zuweilen mit seiner, auf Sport/Rennmaschiene getrimmten, Zündapp 601 auf Arbeit. War ein absolut geiles Teil!
Das war für mich und meinen Kumpel ziemlich beeindruckend. Der Klang und die Ausstrahlung der Maschine hat einen bleibenden "Schaden" bei uns hinterlassen.
Der Wunsch nach einer Viertaktmaschine hatte sich unauslöschlich fest gesetzt.

Während der Lehrzeit, so zwischen 80..82, entdeckte ich in einer Seitenstraße eine halbvergammelte Sport-AWO, oder was davon noch übrig war. Die stand den ganzen Winter da draußen auf der Straße und rottete vor sich hin. Der Besitzer hatte das Teil einst mit Büffeltank und Rennvollverkleidung ausgestattet (war damals groß in Mode) und die anderen Blechteile abmontiert. Die Sitzbank war ein mit Schaumgummi umwickeltes Brett (ja genau...Holzbrett). Später muss ihn wohl die Lust am Schrauben verlassen haben und ne Rennmaschiene war es schließlich auch nicht.
Ein Herz gefasst, geklingelt und nach dem Besitzer gefragt.
Das Gerät und einige Teile wechselten für 400,-Mark in meinen Besitz.
Der Aufbau begann zunächst sehr bescheiden. Die Mittel waren eben beschränkt. Der Motor wurde erstmal einfach wieder in Betrieb gesetzt und einige Probefahrten die Straße rauf und runter gemacht. Damals noch ohne die passende Fahrerlaubnis, ohne Helm usw..
Als nach geraumer Zeit die Maschine dann endlich komplettiert, fahrbereit und die Fahrerlaubnis Klasse 1 in der Tasche war konnten dann größere Runden gedreht werden. In den ersten Jahren habe ich die AWO dann ja nach den Möglichkeiten öfters wieder etwas umgebaut und meinem persönlichen Geschmack angepasst.
1990 kam dann die MZ-Telegabel mit Trommelbremse und etwas später die ETZ-Scheibenbremse rein. Naja ein Motor wurde komplett überholt und bekam eine Regenerierte Kurbelwelle. Meine ersten 100,-DM gab ich für die Regenerierung der KW bei einer Kurbelwellen-Firma auf unserer Straße aus. Eine Investition die sich bis Heute bezahlt gemacht hat.
Damals bin ich fast täglich gefahren. Heute nur noch bei schönen Wetter.
Aber AWO fahren macht immer noch soviel Spaß wie früher.

Grüße
Der Renato
Der Kneiper

Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von Der Kneiper »

Der Kneiper der war immer schon 2 Rad fanatisch.
Angefangen hats mit 10- 11jahren bei Kumpels im Dorf die schon etwas älter waren und schon fleißig am schrauben waren.
So war's dann das wir viel auf dem Bauernhof immer im Kreis um den Misthaufen gefahren sind und irgendwie das Scheunentor aufging und ich schmerzhaft feststellen musste das an der RT von meinem Kumpel die Bremse nicht wie in diesem Augenblick erhofft funktioniert hat.🙄🤫
Irgendwie kam ich an einen SL1 Mofa was mein erstes eigenes motorisiertes Fahrzeug war. Später das SL1 gegen einen SR2 und 50 Mark dazu eingetauscht.
Zusätzlich musste Opa sein S50 herhalten.
Wir waren sehr viel in der Umgebung in den Wäldern unterwegs und keinen hat's gestört, der ABV hat auch sehr oft weggesehen wenn's Mal fix durchs Dorf ging.
Dadurch daß ich als Kneipenkind aufgewachsen bin( daher auch mein Spitzname) hatte ich schon damals mich rausgeschlichen und die ganzen Moppeds bei Diskoveranstaltungen bewundert darunter auch die blaue Touren Gespann AWO von Kieke (Klaus Kiekebusch) einige von euch kennen ihn, ein AWO Urgestein, wo ich schon damals in seinem Seitenwagen sitzen durfte. 😎😎😎 Und nun fahren wir gemeinsam 💪
Nun aber erstmal weiter in der Geschichte......
Führerschein in der GST auf nen 125er ES Eisenschwein gemacht.
Zum 16. Geburtstag gab's vom Vater ne 150er ETZ.
Mit der ETZE ging es dann zur Schule ins Nachbardorf und Disko, Jugenklubs in der Umgebung und die ersten weiblichen Bekanntschaften 😀das waren schöne Jahre😎🤫
Dann kam die Wende....
Mit 18 war dann das Auto wichtiger und die ETZ wurde dummer Weise verkauft und bis heute nicht wiedergefunden.
Irgendwie kam ich dann Ende der 90er zu einer Kawasaki 750KZ die fuhr ich ne ganze Weile bis dann ne 1200er Yamaha Dragster ran kam.
Dann Frau- Kind Haus usw.... Ihr kennt das 😎.
Motorrad wegen Zeit und Geld weg.
Dann kurze Zeit später ne 250er ES mit Seitenwagen.... seit dem sowas von angefixt mit Seitenwagen zu fahren.
Nach 2 Jahren wieder verkauft und diverse andere Sachen gefahren. Unter anderem eine AWO S mit Seitenwagen..... Aus irgendwelchen Gründen wie auch immer wieder verkauft weil noch vom MZ Fieber gepackt und nicht geheilt.
Dann kam ne 251er ETZ an der ich schnell wieder die Lust verloren habe, also gut verkauft.
Irgendwie dann günstig an eine 250er ES gekommen in sehr gutem originalem Zustand. Dauerte nicht lange mußte natürlich ein Seitenwagen dran.
Irgendwie wieder in Richtung meiner alten Heimat entsinnt und in Buckow gelandet beim 2. AWO Treffen.
Sofort wieder mit alten Schulfreunden zusammengefunden und auch nette neue Leute kennen gelernt.
Und nun Zack da war er der AWO Virus😂😀.
Nach einigen Wochen war es endlich soweit eine passende AWO T gefunden und zugeschlagen. Das ES Gespann kam weg und die Touren bekam endlich den langersehnten Seitenwagen.
Irgendwie juckte es und ich kam an eine Touren Chopper Umbau die ich zum Bobber umgestaltet hatte jetzt aber wieder auf Original umgebaut ist.
Zwischenzeitlich war da auch noch eine AWO S DDR Chopper die wollte ich so wie sie war zulassen kam aber ewig nicht dazu und zum rumstehen war sie zu schade also verkauft.
Soweit so gut.... Viele Ausfahrten später an denen meine Frau mit ihrer RT125/3 dabei war konnte sie überzeugt werden auch ihren Führerschein zu erweitern und auf AWO umzusteigen, zum Ansporn kam eine AWO S dazu mit der sie dann auch die letzte Saison unterwegs war.
Viel Geschraube, viele Fehler gemacht aber mit Hilfe vieler netten AWO Freunden auch aus dem Forum alles in den Griff bekommen...
Der Sohnemann ist nun auch schon 14 und hat bereits Interesse bekundet wenn es soweit ist AWO Fahren zu wollen, da bin ich ja nun bestens gerüstet.

Für 2019 wünsche ich euch alles Gute und hoffe wir sehen uns auf den vielen Treffen, Märkten oder Ausfahrten
Viele Grüße René
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krocki
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von krocki »

Das mit der frühen Prägung hat bei mir nicht funktioniert ☺
Das erste mal saß ich 1977 auf der Sport meines Onkels, da war ich elf. Leider hat er zu weit weg gewohnt, und ist später auf Schwalbe umgestiegen. Und von Rollern und Mopeds wollte ich nichts wissen, ein richtiges Motorrad sollte her. Hab dann 1982 die Fahrerlaubnis A gemacht, und da waren sie dann, die Probleme: kein Geld, keine praktische Erfahrung, keinen Platz zum Einstellen, keine Werkstatt zum Schrauben, und mit 16 waren eh nur 150 Kubik erlaubt. Also wurde es eine TS 150 ☺
Seitdem hatte ich immer mindestens ein Motorrad. Ab einem gewissen Alter verkauft man keines mehr ☺ und in der Garage standen 30 Jahre später neben den Nutz- und Spaßfahrzeugen aus Spandau und East Troy jetzt doch auch eine Schwalbe ☺ und die beiden 251er, aber alles Baujahr 84 und jünger.
Nun ist die Gegend um den Bodensee herum ein Oldtimermekka, und auf jedem Treffen sieht man viele richtig schöne alte Schätzchen. Sowas wollte ich auch. Aber R26, Norton, Tornax oder was es alles so gibt, da hatte ich irgendwie keinen Draht zu.
Ab und zu fahre ich auch die DR 650 meiner Freundin. Die ist die richtig gut, nur die Sitzbank ist abgepolstert. Statt jetzt noch ein Möp zu kaufen dachte ich mir, schau mal ob du noch ne Sitzbank findest. Was sehe ich auf der Seite eines hiesigen Teilehändlers: Motorräder aus Sammlungsauflösung. AWO, ES 300, Junak, Jawa. Mein Bauch sagt, AWO, das ist es. Hingefahren, angeguckt: 58er Sport, oberflächlich verbastelt, verschlissen, aber nicht verrottet. 1990 aus Suhl importiert, seitdem nie zugelassen. Für 1500 gekauft, mitgenommen und im Forum angemeldet ☺.
Drei Jahre hat es dann noch gedauert bis zur Zulassung. Und auch wenn das Schrauben interessant war: jetzt wird sie erstmal gefahren! Ich hoffe man sieht sich auf einem Treffen.

Viele Grüße,
Carsten

Ach ja, hat jemand zufällig eine DR 650 SE Sitzbank rumliegen? ☺
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Oack ne jechn!

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Schoko
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von Schoko »

Der Hund hat's gebracht

Meine erste Erfahrung mit dem motorisierten Zweirad hab ich noch sehr gut in Erinnerung. Wir lebten in Gera und meine Mutter kam aus einem kleinen Dorf ganz in der Nähe. Eines Tages, ich war etwa 5, ist sie mit den Kindern im Sommer losgezogen um die Oma zu besuchen. Wir sind mit dem Bus aufs Land gefahren und dann mussten wir ein ganzes Stück zu Fuß auf der Landstraße laufen. Auf halbem Weg kam eine Bekannte meiner Mutter mit einer S51 vorbei. Sie hat einen nach dem anderen als Sozius ins Dorf gebracht. Irgendwann war ich an der Reihe. Ich dachte mein letztes Stündlein hat geschlagen! Ich bin noch nie so schnell unterwegs gewesen und ich war bei der Ankunft fix und fertig. Aber auch schwer beeindruckt.

Ab dem Zeitpunkt war mein Fahrrad ein Motorrad. Ich habe ein Stück Plastik an die Gabel gefummelt, damit das beim Fahren wenigstens etwas knattert. Auf dem Gepäckträger war eine Flasche mit Wasser, das aus einem Schlauch auf die Straße lief. Ich hatte nun also einen Motor und musste regelmäßig nachtanken. ;;;;;;; Die Nachbarn waren schwer begeistert wenn damit die Straße immer wieder rauf und runter gefahren bin. Ab und zu habe ich eine MZ mit einem merkwürdigen Tank gesehen. Mir hat mal einer erklärt, dass das ein AWO-Tank ist. Ab da war die AWO für mich ein großes Mysterium. Wie sieht erst das Motorrad dazu aus, wenn das schon so einen coolen Tank hat?

Mein großer Traum war in der Jugend immer eine S51. Ich habe alle Artikel dazu gelesen und hatte die Poster dazu an der Wand. Als ich 17 war kam die Wende. Puff..alle Träume mit einem Mal zerplatzt! Ich bin zwei Jahre vorher in die GST eingetreten, nur wegen dem Führerschein. Ich hab mich mit Gummianzug und Gasmaske und dem ganzen anderen Kram geschunden. Frustriert hab ich 91 alle Kohle zusammen gekratzt und habe endlich den Füherschein bei Melkus in Dresden gemacht. Das Heiligtum war dort eine BMW K1, die die Fahrschüler mal im Verkaufsraum vom weiten ansehen durften.

Ab dem Führerschein ging es ziemlich wild zu. MZ TS 150 (das Vibrieren habe ich immer noch in den Knochen), Spatz, S51, Schwalbe für sehr viele Jahre und nach der Lehre dann Honda CBR 600, CBR 1000, Dominator ganz kurz -hab die Frau vorher nicht gefragt :::::n, VFR, Transalp, Africa Twin für viele Jahre und dann bis heute 1200 GS. Die AWO ist mir aber über die ganzen Jahre im Hinterkopf geblieben. Ich hab sie nur auf Bildern gesehen und hab mich in die T verliebt. So um die 40 kam mir in den Sinn, endlich mal raus zu finden was es mit der AWO auf sich hat. Eine T muss her! Blöd nur, dass meine Frau eine totale Abneigung dagegen hat. Sie kann halt mit Oldtimern nichts anfangen und was dabei raus kommt wenn man das ignoriert, s. Dominator. :mrgreen:

Ich brauchte also einen wirklich gutes Argument! Sie findet Hunde toll und ich hab's mehr mit Katzen. Also gab's bei uns weder noch. Unsere Tochter kommt nach der Mutter und wollte aber unbedingt einen Hund und ich kann ihr ganz schlecht etwas abschlagen. :mrgreen: Nach langer Diskussion hab ich eine Deal vorgeschlagen. Die Mädels bekommen ihren Hund und ich meine AWO. Und siehe da, die Mädels sind glücklich und ich bin seit dem nur noch mit der AWO unterwegs. Meine BMW fristet seit dem ein Schattendasein.

Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht wie glücklich man mit einem üblen Fahrwerk und 12 PS werden kann. Der Sound ist der Hammer und man weiß nie ob man ggf. auf der Strecke bleibt. Ein Stück weit ist jede Fahrt ein Abenteuer und das macht es für mich auch aus. Im Beruf, an der BMW und im Auto ist alles geschliffen, schnell, digital und fast perfekt. Das Analoge ist für mich so eine Art Gegenpol. Es rappelt, arbeitet, lebt und hat seine Macken. Ich denke es hat seine Zeit gebraucht um raus zu finden, dass es kein elektronisches Fahrwerk, BUS-System und keine 100PS braucht um Spaß zu haben. Der Reiz liegt in der Einfachheit. Simpel und mit einfacher Technik von A nach B. Der Weg ist das Ziel. Wenn ich mit der AWO unterwegs bin fällt die ganze Hektik des Tages von mir ab und ich kann wenigstens für ein paar Stunden alle Sorgen die man so mit sich herum trägt vergessen...
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Zuletzt geändert von Schoko am Sa 9. Feb 2019, 21:53, insgesamt 2-mal geändert.
Grüße aus Dresden
Schoko
59er T, 55er T

Katastrophen kündigen sich gerne an, man muss nur die Zeichen zu deuten wissen ;;;;;;;;
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Bert
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von Bert »

Hallo Leute, bei mir war und ist das so......
Ich habe 1984 in der Lehre ausserhalb der Interatszeit in der Ferienzeit im Heimatbetrieb gearbeitet und dort durch 2 Kollegen den ersten Kontakt mit AWO`s. Vorher hatte ich nichts mit Motorrädern am Hut, nur mit Mopeds. Zuerst bemerkte ich einen recht alten Kollegen, der mit einer ganz alt und abgedroschen aussehenden Maschine, egal bei welcher Witterung, zur Arbeit kam (Touren Gespann), die sah gar nicht gut aus, so antik, klang aber geil.... Später lernte ich noch einen kennen, der hatte einen Sport Chopper, das gefiel mir um Längen besser. Durch Ihn erfuhr ich vom AWO Treffen Brieselang, war um die Ecke, da war ich dann erstmals 1985, noch ohne AWO. Danach hatte ich dann diesen unheilbaren Virus, wie die meisten von Euch. Es musste eine AWO her. Ein Ingenieur im Betrieb erfuhr davon über meinen Vater, der davon nicht begeistert war und bis heute nicht ist. So kam ich zu einer halb verfaulten Touren Bj.1958, die ich bis zum unteren Drittel im Boden steckend aus einem verfallenen Stall ausgrub, für 14,50 und `ne Kiste Bier aber voll o.k.. Das war ein übler Schrotthaufen, der dann da im Schuppen meines Vaters stand, der war grad im Urlaub und hatte fast einen Infarkt als er wieder zu Hause war. Ich war voll überfordert damit und suchte nach einer Sport, das alte Ding war echt nicht meins, ich wusste nicht wie ich daraus wieder ein Motorrad machen sollte, es fehlte nicht nur an Zeit. Ich bekam`85 meine heutige Sport angeboten, damals nur ein Zusammenbau der notwendigsten Teile, aus heutiger Sicht einfach gruselig und viel zu teuer. Sofort hatte ich Spaß mit Vater, Nachbarn und der Rennleitung, der Auspuff war nur ein leeres Rohr usw.. Das Ganze ging gut 2 Wochen, dann war die erste KW Schrott. Aus Mangel an Möglichkeiten und Kontakten machte ich mich über die Touren her und erweckte den dort geborgenen Motor samt Getriebe wieder zum Leben. 2 Jahre hat er mir gute Dienste geleistet, dann war der Sport Motor wieder fit, den Rest der Touren hatte ich schon gegen Sport Teile getauscht, die ich verbaute und zum Teil in Reserve legte. So entwickelte sich die Sport Stück für Stück. 1989 zog ich zu meiner Frau, die AWO blieb bis 1992 im Schuppen beim Vater und wurde dann neu zugelassen. Darauf kam dann die Zeit mit wenig Kohle wegen Arbeitslosigkeit in der Familie, Kind, Hauskauf und Sanierung dessen. Da war wenig Zeit für AWO, Kontakte hatte ich keine mehr. 2001 wurde die Sport Sturmopfer und wurde nahe am jetzigen optischen Zustand wieder hergerichtet. 2011 lernte ich dann durch meine AWO als Hintergrundbild auf meinem Dienstrechner Jens 69 kennen, ein Kollege fragte was das da ist. Auf meine Antwort „eine AWO“ kam der Spruch: Echt, mein Kumpel hat `ne AWO, die sieht aber anders aus……der wohnt bei Dir umme Ecke. Wenige Tage später stand ich mit dem Mopped bei Jens vor der Tür. Daraufhin hatte ich 4 Wochen Zeit die Sport richtig fahrtauglich zu machen und es ging nach Danewitz zum „Regentreffen“. Das erste AWO Treffen seit 1987.... es war geil. :D
Seither fahren Jens und ich jedes Jahr mindestens 2000 km, überwiegend gemeinsam und ich hoffe wir tun das noch lange. Übrigens, es gibt einige die die Nase rümpfen wenn Sie meine Sport sehen. :::::tt Aber dieses Motorrad erzählt unsere Geschichte und deshalb ist sie so, wie sie ist und wird nie ein "Original"- Rückbau. ;-)
Gruß Bert
....denn das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.....
AWO Sport Bj.1957, MZ-RT 125-3 Bj. 1959, BMW R1150R Bj. 2002
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von Deleted User 141 »

Bert hat geschrieben: So 6. Jan 2019, 20:27 ... für 14,50 ...
Da braucht Mann Insiderwissen :lol: :lol: :lol:
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Bert
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von Bert »

Matthes hat geschrieben: So 6. Jan 2019, 20:49
Bert hat geschrieben: So 6. Jan 2019, 20:27 ... für 14,50 ...
Da braucht Mann Insiderwissen :lol: :lol: :lol:
Aber Matthes, ich denke Du kennst das...... :)

Übrigens, da alle Beteiligten immer gern wissen möchten, was man denn damals so gelöhnt hat, meine Sport kam seinerzeit 3000 M.
Obwohl das eigentlich viel zu teuer war, haben bis auf den Motor viele Teile bis heute gut gehalten. :D
....denn das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.....
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von feuereisen »

Matthes hat geschrieben: So 6. Jan 2019, 20:49
Bert hat geschrieben: So 6. Jan 2019, 20:27 ... für 14,50 ...
Insiderwissen
Goldi ;;;;;;;;
Einige Urvölker hatten die Gewohnheit, bei Pandemien ihre Anführer zu opfern, um die Götter zu besänftigen. In so schwierigen Zeiten sollte man wirklich nichts unversucht lassen.
:twisted:
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren

:idea:
Die Grossen hören auf zu herrschen wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
;,;,;,;
Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. (H.Seehofer)
:idea:
methanol-garage.de
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von Jens69 »

Bert hat geschrieben: So 6. Jan 2019, 20:27 ... 2011 lernte ich dann durch meine AWO als Hintergrundbild auf meinem Dienstrechner Jens 69 kennen, ein Kollege fragte was das da ist. Auf meine Antwort „eine AWO“ kam der Spruch: Echt, mein Kumpel hat `ne AWO, die sieht aber anders aus……der wohnt bei Dir umme Ecke. Wenige Tage später stand ich mit dem Mopped bei Jens vor der Tür. Daraufhin hatte ich 4 Wochen Zeit die Sport richtig fahrtauglich zu machen und es ging nach Danewitz zum „Regentreffen“. Das erste AWO Treffen seit 1987.... es war geil. :D
Seither fahren Jens und ich jedes Jahr mindestens 2000 km, überwiegend gemeinsam und ich hoffe wir tun das noch lange. ...
Gruß Bert
Aber auf jeden Fall!!!! ;;;;;;
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Re: Wie jeder zur AWO kam...?

Beitrag von Awojuenger »

Hallo AWO-Freunde,
mein Kennenlernen der AWO hatte ich hier schonmal erwähnt:
viewtopic.php?f=23&t=15090
Anfang der 80er (ich muss so etwa 11 gewesen sein) habe ich diese AWO unter einem Stapel Säcke in unserer Scheune quasi entdeckt. Ich wusste vorher schon, dass da ein Motorrad steht, aber neugierig wurde ich erst dann. Dann habe ich sie mit meinem Vater hervorgeholt, der wohl auch große Freude am interessierten Filius hatte. Der Kolben war fest. Mit Öl, Ferrodit und Schlägen durchs Schauloch auf die Schwungmasse wurde sie wieder gelöst. Funke war da. Sprit und Öl drauf und dann hat mein Vater sie angetreten. Ui..... das war was! Dann hat er ne kleine Runde im Garten gedreht und sagte: "Jetzt kannst du." Er hat mir erklärt was ich machen muss und dann bin ich losgefahren - langsam im 1. Ich denke die meisten können erahnen wie ich mich damals gefühlt habe... Meine erste motorisierte Zweiradfahrt!
Den Rest hatte ich oben berichtet. Im April könnt ihr diese AWO im A3-Format ansehen ;-)
Gruß
Heiner
Wer weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nicht weiß, dass er nichts weiß.
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