Benzinart seit 2019

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michal
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Benzinart seit 2019

Beitrag von michal »

Hallo AWO-Freunde,
ab 2019 wird bei uns im Tschechien als Ersatz aktuell gebotenen Benzin Bleifrei mit 95 Oktan
nur Benzin mit Bezeichung E10 zu Verfügung, dass bedeutet mit 10% von Alkohol . Diese Art von Benzin ist angeblich ungeeignet für den Betrieb für Maschinen, die vor 2005 produziert worden. Haben Sie jemanden eine praktische Erfahrung mit dem Betrieb diesen E10 Benzin im AWO ? :oops:
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Bin Dabei
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Bin Dabei »

Wenn die AWO immer bewegt wird, ergeben sich keine Probleme da keine Gummidichtungen (außer im Hahn) verbaut sind. Probleme gibt es bei "Überwinterung". Also vor längerer Standzeit heißt es dann, Tankinhalt ablassen und Vergaser entleeren.
Es gibt aber schon noch Benzin mit 98 Oktan, oder?

Grüßle
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Rudolfs Enkel
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Rudolfs Enkel »

Hallo Michal,
gibt es bei euch Benzin mit 98-100 Oktan ohne Alkohol, dann nimm den. Dann hast du keine Probleme. Bei uns in Deutschland wird sogar dem teuren Kraftstoff Alkohol zu gemischt :::::n . Das hat mit Umweltschutz nichts zu tun. Der Verbrauch steigt, der Kraftstoff ist nicht lagerfähig, Tanks rosten, Vergaser versotten, Gummi löst sich auf usw. Ich fahre kein E10, weder in der AWO noch im Auto.
Gruß Volker
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Bin Dabei
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Bin Dabei »

Bitte nur bei Vollmond verwenden. Höhö

https://www.ebay.at/itm/Royal-Enfield-a ... rk:22:pf:0

Grüßle
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Eisbär
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Eisbär »

Jeden Tag steht ein Idiot auf und kauft!!!!!!!!
Und jetzt ein schlauer Spruch:-.........................
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Jens425S
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Jens425S »

Hallo Zusammen,
die Frage nach E5, E10,...?
Ist möglicherweise genau so ketzerisch, wie die nach "DEM RICHTIGEN" Öl.

Fakt ist aber schon, je mehr Alkohol im Sprit ist, umso größer sind die Probleme, mit (fast) allen älteren Fahrzeugen.
Am ehesten merken es die, die ihre Fahrzeuge selten bewegen, weil die Tanks schneller rosten. Der Alkohol nimmt mehr Wasser auf, als Benzin, welches sich nach und nach am Tank-Boden ansammelt und zu Korrosion führt. Besonders schlimm natürlich, wenn der Tank am stärksten "atmet", also in Frühjahr und Herbst, wenn die Tag-, Nacht Temperaturschwankungen am größten sind.
Bei längerem Stillstand, ist das Ablassen des Sprits, daher die einzige Lösung. Vielleicht kann zusätzliches Ausschwenken mit etwas Zweitaktöl, noch besser über die lange Trockenzeit helfen. Es soll Benzin-Stabilisatoren geben, die dies unnötig machen. Erfahrungen habe ich damit jedoch nicht.
Gequollene, alte Benzinschläuche und Dichtungen haben sicher auch fast alle schon erlebt. Die Stabilisatoren, in den Gummimischungen, aus früheren Jahren, sind nicht für Alkohol gemacht.

Fakt ist aber genau so gut;
Ganz, ganz früher gab´s aber auch schon Sprit, der aus bis zu 100% Alkohol bestand. Das ging auch, mit den entsprechenden Mitteln. Dichtungen bestanden früher nahezu 100% aus Kork, oder verdichtetem Filz, Leder usw. und Kraftstoff - "Schläuche", waren meist gewundene Messing, oder Kupfer Leitungen. Tanks bestanden meist aus Kupfer oder Messing und waren auch nicht ganz so korrosionsempfindlich wie unsere Stahltanks.
Es ging also auch. Die Frage ist aber, wie hoch soll der Aufwand sein und wie oft und wie lange steht das Fahrzeug unbewegt, wo herum. Denn auch der Abstellort, hat einen großen Einfluss. Eine Garage, mit getrockneter Luft, ohne große Temperaturschwankungen, wird das Rosten des Tanks, auch ohne Ablassen des Sprits nahezu verhindern. Aber wer hat schon solche idealen Voraussetzungen?

Ich für meinen Teil, fahre keinen E10.
Auch nicht mit unseren alten Autos. Aber wie gesagt, das ist wohl ein ähnliches Thema, wie das mit dem Öl...

Am Ende muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen und selbst entscheiden.
Viele Grüße
Jens

"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
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Roadrunner
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Roadrunner »

Eurer Abneigung gegen E10 zum trotz fahre ich selbst in allen meinen Benzinern E10 . 1000ende Km im Jahr . Bisher hatte ich keinerlei Probleme damit. Fahrzeuge aus den 50ern und davor verarbeiten das Zeug problemlos . Der Klingelsprit früher war da gefährlicher.

-Richtig der Spritverbrauch ist etwas höher , der Preis dagegen meist um einiges niedriger.
-Richtig das Zeug ist nicht Lagerfähig , E5 auch nicht und bei mir wird nicht gelagert sondern gefahren.

-Tests mit E5 und E10 haben gezeigt , E5 ist Aggresiver als E10, zum Überwintern taugt beides nicht! Hier heist es ablassen oder bis oben voll tanken , Benzinstabilisator rein und ab und zu mal die Brühe umrühren, damit die gefährliche Entmischung nicht einsetzt. Voll Tanken , damit die Kontaktfläche zwischen Luft und Kraftstoff möglichst gering ist und der Alkohol möglichst wenig Wasser zieht. Manch einer füllt zum Einmotten Optimax auf oder fährt damit.
Wer aber aber häufig mit seinem Motorrad fährt hat in der Richtung nichts zu befürchten , denn bis der Kraftstoff entsprechende Mengen Wasser zieht und sich entmischen kann , vergeht Zeit.
Auch hier trifft es , mit dem " kaputt stehen ! "

-E5 ist auch ein E10 ...... denn E10 dürfen BIS 10% Alkohol beigemischt werden ! Die 5% bei E5 liegen da im Bereich. Ob die Tankstellenpächter wirklich 2 Chargen ordern ?????

-NEUE Benzinhahndichtungen und Schläuche werden , egal mit welchem Sprit auch hart, denn die aktuellen Gummimischungen sind Mist. Meine alten NOS DDR Bestände dagegen funktionieren trotz Unkenrufen.


Wie schon erwähnt , wird es wie beim Öl manigfaltige Meinungen geben und Jeder möge mit seiner Version glücklich werden.

Ralf
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Roadrunner
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Roadrunner »

Zum Thema mal die , in meinen Augen , vertrauenswürdigen Informationen und der Langzeittest der Oltimer Markt

https://www.oldtimer-markt.de/ratgeber/ ... die-fakten
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Ruppert-Tuning
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Ruppert-Tuning »

Danke für den Link - hatte ich mir vor ein paar Jahren auch schon mal durchgelesen und kann ich nur jedem empfehlen!
Wenn schon Sprit mit Alkohol dann mit möglichst viel- aber halt nur zum fahren und nicht zum Überwintern. Ich tanke dann immer SuperPlus und kippe einen schwapp Bactofin dazu. Seit dem hab ich keine Probleme mehr mit den Vergasern oder rostenden Tanks.
Zum Thema Alkohol und Aggressivität: legt doch mal verschiedene Gummis in normalen Benzin und parallel in zb Spiritus ein und beobachtet die Sache... das Ergebnis sollte einige überraschen :-) Alkohol ist wesentlich weniger aggressiv als Benzin (wir trinken den Fusel ja deswegen) und nicht zu vergleichen mit zB Bio-Diesel. Dieser ist wirklich aggressiv und hat dem ganzen Bio-Spit einen schlechten Ruf beschert.

Grüße
Matthias
Ja- man kann ohne AWO leben- aber es lohnt nicht...;-)
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Dave66
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Re: Benzinart seit 2019

Beitrag von Dave66 »

Hi,

ich arbeite in der Mineralölbranche und unsere Kunden kaufen das Benzin im "Tankstellenmix". Wenn ein Tankwagen 36000l laden kann, laden Sie davon zum Bsp. 28000l E5, 6000l E10 und 2000l Super+.

MfG
Dave66
Am Öl hat´s nich gelegen, war keins drin!
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