Awo 425 Sport - Awo 425 Touren Reparaturanleitungen, Tipps und Tricks zum Simson AWO Motorrad. Auch zum Thema AWO 425 Gespann, Farbcodes, Vergaser Probleme, Zündkerzen, Motor und Getriebe bei der AWO Touren und Sport.
Nabend
Der 14 PS Kopf hat 2x 36er ventile verbaut und arbeitet mit dem Buckelkolben zusammen .
der 15,5 PS Kopf auch als Quetschkopf bezeichnet,hat ein 34 er Aus u. 36 Einlaßventil und
arbeitet mit einem Flachkolben zusammen. Die PS-zahl ist nicht von der Motornr. abhängig,
je nachdem was verbaut wurde geht also beides auf den Sportmotor.
Moin
Also muss bei einem Umbau des Zylinderkopf von 15,5 PS auf 14 PS der Kolben auf Buckelkolben/ Nasenkolben umgebaut werden? Oder funzt das auch mit Flachkolben vom 15,5 er?
Hallo
bei Buckelkolben 14PS Kopf ekennt man an der schmalen und beim Flachkolben den 15,5 Ps Kopf der hat eine breitere
Kante.
Flachkolben im 14 Ps Kopf wird nicht die gewünschte Kompression bringen da der Kopf innen etwas größer ist wegen dem Buckelkolben.
Ps den Unterschied zwischen 14 und 15,5 Ps ....da gab es mal einen Beitrag mit Bildern finde ich grad nicht sorry.... such mal nach Zylinderkopf
Ich habe leider eine betrübliche, 50jährige Erfahrung machen müssen: es lohnt sich nicht, über 14 oder 15,5 PS zu diskutieren. Die Motoren wurden damals für Kraftstoffe bis ca. 80 MOZ entwickelt, mehr nicht. Heute bekommt man nur noch 95er. Damit fährt keine Awo mehr mit 100 Sachen aufrecht sitzend bei Windstille. (Wenn das jemand behauptet, sollte er seinen Tacho kritisch überprüfen.) Das sind nur etwa 10-11 PS. Das liegt an der späteren (das könnte man mit dem Zündzeitpunkt und der Verdichtung korrigieren) und vor allem an der explosiveren, kürzeren Verbrennung. Dabei wird der Arbeitstakt bei langsameren Drehzahlen (beim Umschalten vom 3. in den 4. Gang) durch die Verbrennung nicht mehr voll ausgenutzt. Die höheren, notwendigen Drehzahlen können nicht mehr erreicht werden. Mehr als 95 im dritten Gang sollte man übrigens auf gar keinen Fall fahren. Die Ventile machen dann nicht mehr mit.
Baut rein, was ihr habt, Hauptsache, es läuft rund und ist technisch in Ordnung. Die Auswahl ist heutzutage nicht mehr sehr groß.
Peter.
Ist leider so. Auch die technische Erklärung wird schon stimmen. Habe mich lange - außerhalb des Forums - damit befasst. Dabei kommt allerdings auch viel Widersprüchliches zutage.
Habe erst gestern meinen TÜV zum 2. Mal wieder gekriegt, darf also auch schon länger schnell damit fahren, nicht nur auf dem privaten Acker.
Bei gleicher Ausstattung (Vergaser und Einlass 27 mm, Einlassventil 38 mm, Verdichtung 9:1) fuhr sie in den Sechzigern echte 115 (schneller als MZ ES 250), in den Siebzigern (VK 88) nicht mehr am Trabant vorbei, der fuhr 105, und jetzt mit Anlauf 95. Erst hatte ich mich nur gewundert und geärgert und nach Fehlern gesucht, schließlich ist das Benzin doch besser, sagt man,- und dann hab ich es jetzt begriffen. Natürlich gehts bergab und mit Rückenwind schneller, aber das zählt nicht. Der Antrieb ist in Ordnung, vom Zylinderausschliff über die Ventilführungen bis zu den Steuerrädern. Die Auswuchtung ist 60%.
Meine Frage an alle ist, und deshalb schreibe ich das hier, bekommt man überhaupt irgendwo niederoktaniges Benzin? Wie fahren die ganz alten Oldtimer? Damals war die Oktanzahl nur etwa 60. Katalyt oder Waschbenzin muss man lassen, weil zu teuer, nicht erlaubt und unbekannte Oktanzahl (vielleicht 85 plus minus). Wenn jemand sagt, nimm Flugbenzin, nun, das hat 100.
Es geht nicht nur um die Schnelligkeit, mehr aber um den viel zu harten Lauf, um das viel häufigere Schalten als früher.
Zuletzt geändert von peter-gl am Di 4. Sep 2018, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
Bin auch dagegen. Wieso soll Benzin mit höherer oktanzahl schlechter sein wie VK88? Aber das ist ja hier nicht die Frage. Mach doch ein neues Thema auf.
Gruß Jens
„Früher war sogar die Zukunft besser“
„Man kann eine AWO nicht wie ein menschliches Wesen behandeln, ein AWO braucht Liebe.“