Unfreiwilliger Abstieg
- Edelherb
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
Hallo clairenc!
Da wundere ich mich, sowas von dir zu lesen.
Ich kann mich noch erinnern, dass du mich anhand eines Foto´s gewarnt hast, dass mein Hinterrad falsch eingespeicht ist.
Kannst du mir bitte mal ein Foto vom Kardan senden / hochladen, von der Einschlagstelle der Speiche?
Mein Rad ist nähmlich immer noch falsch eingespeicht, und ich bekomme das diesen Sommer auch nicht mehr hin.
Vielleicht fällt mir irgendwas ein, ich hab mir das zufällig heute noch mal genau angesehen, da ist ja am Kardan so eine blöde kleine Guss- Kante, wo ich mir vorstellen kann, dass die Speiche da einhakt.
Die würde ich dann ev. mal entfernen.
Da wundere ich mich, sowas von dir zu lesen.
Ich kann mich noch erinnern, dass du mich anhand eines Foto´s gewarnt hast, dass mein Hinterrad falsch eingespeicht ist.
Kannst du mir bitte mal ein Foto vom Kardan senden / hochladen, von der Einschlagstelle der Speiche?
Mein Rad ist nähmlich immer noch falsch eingespeicht, und ich bekomme das diesen Sommer auch nicht mehr hin.
Vielleicht fällt mir irgendwas ein, ich hab mir das zufällig heute noch mal genau angesehen, da ist ja am Kardan so eine blöde kleine Guss- Kante, wo ich mir vorstellen kann, dass die Speiche da einhakt.
Die würde ich dann ev. mal entfernen.
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
Soviel kannst du gar nicht entfernen, um u.U. ungeschoren davon zu kommen. 
- Edelherb
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
Hm, ja.
Bei mir steht da so ein kleiner Grat von der Gussform, der die Speiche geradezu einlädt, dort einzustecken.
Na gut, ich hab mir das heute nochmal angesehen, ich lass das. Kardan bleibt so. Kann ja auch überall anders einschlagen und sich verklemmen.
Ich hab heute mal mit winzigen Kabelbindern die Speichen auf der rechten Seite an ihren Kreuzungen fixiert.
Damit sollten die nicht rauspendeln können.
Das gibt mir erstmal ein sicheres Fahrgefühl bis zum Herbst,
wenn dann die neue Felge kommt.
Bei mir steht da so ein kleiner Grat von der Gussform, der die Speiche geradezu einlädt, dort einzustecken.
Na gut, ich hab mir das heute nochmal angesehen, ich lass das. Kardan bleibt so. Kann ja auch überall anders einschlagen und sich verklemmen.
Ich hab heute mal mit winzigen Kabelbindern die Speichen auf der rechten Seite an ihren Kreuzungen fixiert.
Damit sollten die nicht rauspendeln können.
Das gibt mir erstmal ein sicheres Fahrgefühl bis zum Herbst,
wenn dann die neue Felge kommt.
- clairenc
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
Wie was wo ???...von mir zu lesen???Edelherb hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 21:35 Hallo clairenc!
Da wundere ich mich, sowas von dir zu lesen.
Ich kann mich noch erinnern, dass du mich anhand eines Foto´s gewarnt hast, dass mein Hinterrad falsch eingespeicht ist.
Kannst du mir bitte mal ein Foto vom Kardan senden / hochladen, von der Einschlagstelle der Speiche?
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Die würde ich dann ev. mal entfernen.
Ein Foto vom Kardan mit der Einschlagstelle habe ich leider nicht.
Fakt ist aber, sie (Die Speiche) hat aufgesetzt!!!!
Wie sollte sie sonst in den Schlauch kommen????
Ändere schleunigst deine falsche Einspeichung, nicht immer geht das so glimpflich wie bei mir ab!!!!
Wäre ich nach links in den Gegenverkehr gekommen, hätte ich bestimmt heute und hier, nix mehr geschrieben...............++++
Gruß clairenc
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
In der Betriebsanleitung Simson Sport von 1960 (wohl auch im Netz zu finden) sind mehrere Bilder der Räder zu sehen, die auch die richtige Einspeichung zeigen: in Fahrtrichtung des Rades zur Felge zeigende Speiche nach außen! Auch meine 4 (!) Räder waren so eingespeicht und bleiben auch so. Leider sind die Texte bisher sehr widersprüchlich, besonders wenn man sich die Bilder dazu ansieht, die alle die richtige Einspeichung zeigen.
Übrigens kann eine zu straffe Einspeichung außer Brüchen auch zu Längs-Rissen (parallel zum freien Rand) an den Einfädelungslöchern im Alu der Nabe führen, vielleicht erst nach Jahren oder Jahrzehnten. Bei mir war das leider am Vorderrad so. Mal nachsehen! Kann nämlich auch übel ausgehen!
Übrigens kann eine zu straffe Einspeichung außer Brüchen auch zu Längs-Rissen (parallel zum freien Rand) an den Einfädelungslöchern im Alu der Nabe führen, vielleicht erst nach Jahren oder Jahrzehnten. Bei mir war das leider am Vorderrad so. Mal nachsehen! Kann nämlich auch übel ausgehen!
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
Hallo Zusammen,
ein wirklich interessanter Beitrag!
Mensch clairenc, Du macht ja Sachen.
Schön dass Dir nichts passiert ist!!
Sobald ich von meiner Dienstreise zurück bin, schaue ich mir das auch an!
Danke, für die Hinweise!!
Übrigens, aus früheren Tagen, wo ich noch ganz viel geschraubt habe (fange gerade erst wieder damit an), kann ich mich erinnern, dass es wirklich so ist: Verchromen führt zum Verspröden des Materials.
Ich habe, nach 30 Jahern, aber leider die Details vergessen, sonst würde ich sie aufschreiben.
Bestimmt!!
Das hatte chemische Gründe...
Wenns mir wieder einfällt, melde ich mich wieder.
ein wirklich interessanter Beitrag!
Mensch clairenc, Du macht ja Sachen.
Schön dass Dir nichts passiert ist!!
Sobald ich von meiner Dienstreise zurück bin, schaue ich mir das auch an!
Danke, für die Hinweise!!
Übrigens, aus früheren Tagen, wo ich noch ganz viel geschraubt habe (fange gerade erst wieder damit an), kann ich mich erinnern, dass es wirklich so ist: Verchromen führt zum Verspröden des Materials.
Ich habe, nach 30 Jahern, aber leider die Details vergessen, sonst würde ich sie aufschreiben.
Bestimmt!!
Das hatte chemische Gründe...
Wenns mir wieder einfällt, melde ich mich wieder.
Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
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- Edelherb
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
Hallo!
Ich denke, du meinst die Wasserstoffversprödung in der Galvanik.
In dieses Thema hab ich mich kürzlich mal eingelesen, so ganz hochwertige Teile kommen nicht in die Galvanik.
Die werden mechanisch verzinkt, oder einfach lackiert.
Ich brauche auf Arbeit ständig solche Torx 25 Bits,
die sind immer bisschen grenzwertig zwecks Haltbarkeit für meine Zwecke.
Vor einem Jahr hab ich mal goldfarben lackierte von Hazet gekauft,
dachte erst, na, war wohl das verchromen zu teuer.... aber nein, die halten.
Ich denke, du meinst die Wasserstoffversprödung in der Galvanik.
In dieses Thema hab ich mich kürzlich mal eingelesen, so ganz hochwertige Teile kommen nicht in die Galvanik.
Die werden mechanisch verzinkt, oder einfach lackiert.
Ich brauche auf Arbeit ständig solche Torx 25 Bits,
die sind immer bisschen grenzwertig zwecks Haltbarkeit für meine Zwecke.
Vor einem Jahr hab ich mal goldfarben lackierte von Hazet gekauft,
dachte erst, na, war wohl das verchromen zu teuer.... aber nein, die halten.
- Jens425S
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Re: Unfreiwilliger Abstieg
Hallo Edelherb,
heißen Dank für die Gedankenstütze!
Das wars, das diffundieren von atomarem Wasserstoff, in das Atomgitter von Stählen.
Wodurch diese verspröden und sich sogar Risse bilden.
Mit der Anregung, habe ich es auch wieder nachlesen können.
Man findet auch in Wikipedia einen Beitrag dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Wassersto ... %C3%B6dung
Danke nochmals, jetzt weiß ich auch wieder, warum man stattdessen CrNi Stähle verwendet.
CrNi ist korrosionsbeständig und man kann es so gut pollieren, dass es aussieht wie verchromt.
Das wars, was ich vergessen hatte.
heißen Dank für die Gedankenstütze!
Das wars, das diffundieren von atomarem Wasserstoff, in das Atomgitter von Stählen.
Wodurch diese verspröden und sich sogar Risse bilden.
Mit der Anregung, habe ich es auch wieder nachlesen können.
Man findet auch in Wikipedia einen Beitrag dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Wassersto ... %C3%B6dung
Danke nochmals, jetzt weiß ich auch wieder, warum man stattdessen CrNi Stähle verwendet.
CrNi ist korrosionsbeständig und man kann es so gut pollieren, dass es aussieht wie verchromt.
Das wars, was ich vergessen hatte.
Viele Grüße
Jens
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Jens
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