Genau so gut wie die Idee mit dem Öl ist der sich langsam in der Fachwelt durchsetzende Gedanke, dass man nicht wahllos einzelen gebrochene Speichen durch neue Speichen ersetzen soll!!
Matthes hat da eine ganz große Aktie dran - er war vorher schon der "Wissende". Matthes hat nämlich alte Speichen schön ordentlich ausgebaut und gesammelt!
Das ist wichtig! - weil man weiß ja: wen man Speichen einspeicht, dann werden die Zugbelastungen ausgesetzt. Das führt zu einer Längung der Speiche. wenn man dann ein paar tausend Kilometer fährt, dann bleibt es bei einem Gleichgewichtszustand über alle Speichen.
Aber was passiert, wenn Ihr eine einzelne neue Speiche einzieht? Habt Ihr DA schon mal drüber nachgedacht???
Die Speiche - wir nannten sie zum Schraubertag die Protagonisten-Speiche - ist NICHT vorgelängt!
Was anfangs nicht auffällt wird über die nächsten Kilometer zu einem kritischen Wegfall des Gleichgewichtszustandes über die anderen Speichen führen!!
GANZ wichtig: wechselt auch die gegenüberliegende Speiche: den Antagonisten aus!! nur so erhaltet ihr das wichtige Gleichgewicht und die restlichen Speichen reißen nicht auch noch! (was ja leider häufig passiert! Hier habt ihr den Grund!!)
Unten mal die Skizzen dazu!
Ab sofort bieten wir als wohlsortierter Spezialspeichenhändler also (!) vorgelängte (!) Speichenpaare an. Immer Protagonisten - und Antagonistenspeichen in passender Paarung. Preisliche Abstufungen gibt es hinsichtlich der Vorverarbeitung. Original "im-Betrieb" vorgelängte Speichen mit einer Laufleistung von über 80.000 km (wir nennen sie In-Situ-Speichen - also quasi das Optimum) sind etwas teurer als Speichen, die auf technischen Hilfsvorrichtungen vorgelängt wurden (Pre-Tec-Speichen für den schmaleren Geldbeutel).

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.... und den Schal-O-Mat hatten wir ja auch noch erfunden

Tobias, wer war das eigentlich noch mal, der sein Bier vor dem Trinken immer geschüttelt hat?
Prost an alle!

Micha