Telegabel ohne Dämpfung?

Tipps und Tricks von und für jedermann / Nachbauaktionen
Benutzeravatar
hephäst
Beiträge: 199
Registriert: So 22. Mai 2016, 21:52
Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
Wohnort: Bamberg
Hat sich bedankt: 54 Mal
Danksagung erhalten: 18 Mal

Re: Telegabel ohne Dämpfung?

Beitrag von hephäst »

legt Euch halt aktuelle kastrierte Karren zu, wer mit antiken Eigenschaften nicht klar kommt.
Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.
Mark Twain
"es sind Unglücksraben, die keine AWO haben"( auf einem Transparent in Gera 1982 :D )
Benutzeravatar
wroebe
AWO 425 Member
Beiträge: 1318
Registriert: Fr 15. Aug 2008, 09:31
Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
Wohnort: Knappensee
Danksagung erhalten: 8 Mal

Re: Telegabel ohne Dämpfung?

Beitrag von wroebe »

nein ich rede auch von der oberen schlitz schraube zum einfüllen vom öl aber fließfett ist doch völlig fehl da in der gabel ... fließfett ist nämlich im kalten zustand zähflüssig bis fest und wird flüssig mit steigender Temperatur. so und nun sage mit bitte wo die temperaturen her kommen sollen in der gabel? es wird nur eins machen und zwar deine buchse innen frühzeitig abnützen...
ich glaube ehr ihr wisst nicht recht wie die gabel innen aufgebaut ist und welche buchsen tragen und wo an welchen stellen öl oder fett hin müssen...
es wird wieder eine never ending story das thema :)))
aber am we können wir in lunzenau von freitag bis sonntag darüber reden ....
Benutzeravatar
knallkraftmaschine
AWO 425 Member
Beiträge: 321
Registriert: So 24. Mär 2013, 13:00
Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
Wohnort: Stuttgart
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Telegabel ohne Dämpfung?

Beitrag von knallkraftmaschine »

wroebe hat geschrieben: fließfett ist nämlich im kalten zustand zähflüssig bis fest und wird flüssig mit steigender Temperatur.
ok, vielleicht ist Fließfett die falsche Bezeichnung...
ich habe Fett verwendet, welches in Zentralschmierungen von Maschinen verwendet wird (Klasse 000) das ist bei Raumtemperatur schon recht dünn. in etwa wie Butter an einem Sommertag bei 35Grad.
Mit Öl in der Gabel hatte es leider immer leicht getropft.
Die Standrohre sind innen frisch geschliffen und gehont, die Tauchrohre mit Molybdän beschichtet und geschliffen. Unten sind Resitex-Buchsen, oben Rotguss-Buchsen verbaut.
Denke das müsste, egal ob mit Öl oder Fett, die nächsten paar zehntausend km halten!
Aber eben wie immer:
Jeder wie er will und es für richtig hält!

Im diesem Sinne viel Erfolg auf jeden Fall dem Themenersteller bei seiner Gabel, wie auch immer er es machen wird...

Viele Grüße
Martin
Benutzeravatar
wroebe
AWO 425 Member
Beiträge: 1318
Registriert: Fr 15. Aug 2008, 09:31
Gewerbetreibender für Oldtimer & Zweirad: NEIN
Wohnort: Knappensee
Danksagung erhalten: 8 Mal

Re: Telegabel ohne Dämpfung?

Beitrag von wroebe »

wenn es mit öl tropft aus der gabel ist sie unten undicht und falsch bearbeitet worden, aber wenn du so viel wert auf die tauchrohre gelegt hast du spezielle spezial buchsen drin hast und noch wahrscheinlich haufen kohle gelegt hast, dann würd ich an deiner stelle wert auf dichtheit der gabel legen, denn die da unten dicht zu bekommen ist ja nun weisgott kein akt ^^
aber genau jeder wie er will und es für richtig hält!
Eintopf

Re: Telegabel ohne Dämpfung?

Beitrag von Eintopf »

habe meine gabel auch beim krause machen lassen und bin zufrieden. angesichts dessen, dass die gabel im original nur mit öl und einer art aufschäum- und spritzschmierung funktionieren sollte, ist die fließfett-variante ne gute alternative um das bisschen federn fluffig zu halten. wir sprechen ja hier nicht von zeitgemäßer druck- und zugstufe...
dazu anstelle der öleinfüllschrauben nen paar schmiernippel zur problemlosen wartung...find ich ne zweckmäßige und gute lösung.


marko
Antworten