Danke den interessierten Lesern für die guten Wünsche zur Heimkehr . An diese möchte ich aber noch gar nicht denken.....
Die Zeit vergeht echt wie im Fluge und da ich manchmal nicht weiß welcher Wochentag gerade ist oder welches Datum scheint das Ganze wohl wirklich wie Urlaub zu sein.
Gestern bin ich natürlich wieder los nach dem Frühstück. Bin die Küstenstraße wieder Richtung Ramsey gefahren. Diese Strecke ist richtig nach meinem Geschmack. Nicht so extrem voll und man sieht sehr oft aufs Meer hinaus.Absolut schön zum cruisen und genau das was das AWO fahren ausmacht.
In Laxey steht das grösste derzeit noch arbeitende Wasserrad der Welt.
Wenn man nach Ramsey reinfährt und sich dann gleich rechts hält kommt man zum Hafen . Dort habe ich eine schöne Aufnahme von der AWO in freier Wildbahn geschossen.
Es führt eine Rampe direkt ans Meer.
In Ramsey findet man auch einen großen Supermarkt, wo es fast alles gibt. Dort habe ich mich dann mit dem nötigsten für die nächsten paar Tage versorgt.
Da ich mich entschlossen hatte die Mountain Road nicht zu fahren mit der AWO, habe ich nach einem Weg gesucht, wie ich trotzdem zur Mountainsection komme.
Hin und wieder führen ganz schmale Straßen dort hin. Man muß echt aufpassen , daß man die Einfahrt findet.
So bin ich also zum Gooseneck gefahren.
Dort traf ich auf einen Typ aus Dresden der mit seiner ES die Strecke schon zum 4. Mal gemacht hat. Er hat einem Bild fürs Forum zugestimmt.
Der Grund weshalb ich die Mountain Road nicht fahre , hat sich dann relativ kurze Zeit später bestätigt. Ab 15:30 war die Strecke wegen Unfällen gesperrt.
Die Veranstalter haben sich entschieden diese Straße in diesem Jahr während der TT nur als Einbahnstraße freizugeben und wollten somit die Zahl der Unfälle senken. Ich denke aber , daß sie damit nur die Geschwindigkeit erhöht haben.
Auf jeden Fall ist das Gooseneck sehenswert, besonders bei den Gespannen, da die Kurvenfolge sehr schnell wechselt und die Maschinen in der Kehre schon das driften anfangen. Spektakuläre Szenen bekommt man dort geboten und man kann die Fahrer eigentlich nur bestaunen, wie sie Ihre Maschinen im Griff haben.
Auch die Motorräder sind hier gefordert und manch einer zieht seine Maschine noch aus der letzten Kurve auf dem Hinterrad den Berg raus. Wahnsinn und so eigentlich kaum zu beschreiben.
Am Abend bin ich dann diese wunderschöne Küstenstraße zurückgefahren und genoß jeden Augenblick der Fahrt. Der Blick aufs Meer ist Wahnsinn und das Licht bricht sich in der einsetzenden Dämmerung.
Ich glaube wenn ich hier wohnen würde, müsste ich jeden Tag früher aufstehen um extra diese Route zu fahren.
Da es ziemlich spät war als ich auf dem Zeltplatz ankam, habe ich mir dann ein Taxi nach Douglas bestellt und beschloß die hiesige Wirtschaft zu unterstützen.....
Ich habe wieder viele nette Leute kennengelernt aus Finnland , Deutschland und auch Einheimische. Alle total locker drauf , kein Streß keinen Ärger und nach ein paar Bier reden alle die selbe Sprache....
Cooler Abend mit Live Musik im Jacks an der Promenade.
Allerdings machen die schon um 2 Uhr morgens den Laden dicht

so daß ich notgedrungen den Heimweg antrat.
Heute werde ich mal ein wenig entspannen und erst später zur Strecke aufbrechen.
Das solls mal fürs erste gewesen sein.Gruß Rolf